Qlik veröffentlicht Qlik Sense 3.0

Qlik Sense 3.0Wie bereits auf der diesjährigen Qonnections in Orlando angekündigt, hat der BI-Anbieter Qlik nun die neue Version seiner Datenvisualisierungs-Plattform Qlik Sense veröffentlicht. Qlik Sense 3.0 bietet neben zahlreichen Verbesserungen und Bug Fixes auch einige neue Features für die Anwender.

Qlik Sense Version 3.0 umfasst unter anderem folgende neue Funktionalitäten:

  • Neue Qlik DataMarket Pakete
    Qlik Sense 3.0 bietet neue DataMarket Sets, unter anderem mit Informationen zur Population von Indien und Kanada.
  • Erweiterung der Sprachen und Leserichtung
    Die Business Intelligence Plattform ist nun in vier weiteren Sprachen erhältlich: Polnisch, Türkisch, Koreanisch und traditionelles Chinesisch. Darüber hinaus kann die Leserichtung in einer Qlik Sense App jetzt auch in „von rechts nach links“ geändert werden.
  • Visuelle Suche in der Smart Search
    Mit der Smart Search Funktion können ab sofort auch Visualisierungen durchsucht werden. Die Suchergebnisse werden anschließend in einer Galerie wiedergegeben, die die Visualisierungen auflistet, in denen die jeweiligen Suchbegriffe gefunden wurden. Durch Klicken in die Galerie wird der Anwender direkt in die gewünschte Visualisierung weitergeleitet.
  • App-Erweiterung durch Widgets
    Qlik Sense Apps können nun mit einem neuen Objekt-Typ, sogenannten Widgets, ausgestattet werden. Bei diesen handelt es sich typischerweise um angepasste KPI-Objekte, Diagramm-Visualisierungen, Tabellen und Seitennavigations-Objekte. Widgets sind in ihrem Aufbau recht einfach gehalten und können ohne tiefgreifende Entwicklerfähigkeiten im Widget Editor (Teil des Dev Hubs) erstellt werden.
  • Neue visuelle Datenaufbereitung
    Durch die neue visuelle Datenaufbereitung können Anwender Daten per Drag & Drop grafisch integrieren und analysieren. Die unterschiedlichen Tabellen und Datensets werden dabei als „Bubbles“ dargestellt und können so visuell miteinander verknüpft und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Expertenwissen in der Datenmodellierung ist hierfür nicht notwendig.
  • Zeitbewusste Diagramme
    Qlik Sense 3.0 bietet dem Anwender die Möglichkeit, ein Liniendiagramm mit einer zusätzlichen kontinuierlichen Zeitskala entlang der x-Achse zu versehen, um einen besonders akkuraten Einblick in zeitbasierte Daten zu bekommen. Die besagte Skala bildet eine komplette Zeitperiode (inklusive der Intervalle ohne Daten) in einer durchgängigen Dimension ab und erlaubt es dem Nutzer, in jeden beliebigen Punkt hinein zu zoomen.
  • Installation von Qlik Connector mit Qlik Sense
    Qlik REST Connector 1.1, QlikSalesforce Connector 14.0 und QLIK ODBC Connectors Package 1.1 werden nun mit Qlik Sense installiert. So können Daten aus REST Datenquellen und SalesForce Datensets besonders effizient in eine Qlik Sense App geladen werden. Auch die Anbindung von ODBC Datenquellen wurde vereinfacht.

Darüber hinaus enthält die Plattform zahlreiche Bug Fixes und technische Verbesserungen. Weiterführende Informationen zu den aufgeführten und einigen weiteren neuen Features erhalten Sie in folgendem Video:

What's New in Qlik Sense 3.0

Zeitgleich mit Qlik Sense 3.0 hat Qlik auch die neue Version des Reporting-Tools Qlik NPrinting 17.1 sowie das vierte Service Release zu QlikView 12 SR4 veröffentlicht. Alle drei Produkte sind ab sofort verfügbar. Qlik Sense 3.0 und NPrinting 17.1 sind zudem miteinander kompatibel.

Die sechs häufigsten Fehler in Business Intelligence Projekten

Fehler in Business Intelligence ProjektenDie Notwendigkeit einer modernen Business Intelligence Lösung zur effizienten Analyse, Auswertung und Visualisierung von Unternehmensdaten gilt heutzutage als unbestritten. Immer mehr Geschäftsführer sehen daher auch für ihre eigene Firma ein gewinnbringendes BI-System vor und planen dessen Anschaffung. Oft unterlaufen jedoch bereits in der Planungs- und Implementierungsphase schwerwiegende Fehler, die das Business Intelligence Projekt letztendlich zum Scheitern bringen. Folgende Gründe stellen dabei besonders große Risiken dar.

1. Unklare Anforderungen an das BI-Projekt
Dass ein funktionierendes Berichtswesen und saubere Datenanalysen für reibungslose Abläufe in der schnelllebigen Geschäftswelt dringend erforderlich sind, ist Fach- und IT-Abteilungen fast aller Unternehmen durchaus bewusst. Unklar bleibt hingegen oft, welche individuellen Anforderungen und Bedürfnisse die eigene Firma an eine BI-Lösung haben sollte, damit diese auch die gewünschten Ergebnisse hervorbringt und von größtmöglichem Nutzen ist. Unternehmen, die in naher Zukunft ein Business Intelligence System anschaffen wollen, sollten daher bereits im Voraus einen Anforderungskatalog erstellen und sich auf konkrete Anwendungsszenarien festlegen, auf deren Grundlage schließlich eine passende und maßgeschneiderte Lösung ausgewählt wird. Von der Anschaffung einer allgemeinen BI-Anwendung raten Experten hingegen ab. Stattdessen sollte ein Tool gewählt werden, welches mit den Anforderungen des Unternehmens mitwächst und dementsprechend anpassungsfähig für zukünftige Entwicklungen bleibt.

2. Keine einheitliche Begriffsdefinition
Immer wieder kommt es zwischen verschiedenen Fachbereichen zu Diskussionen um die Richtigkeit von unternehmensrelevanten Kennzahlen. Grund hierfür ist, dass die einzelnen Abteilungen unterschiedliche Sichten auf die Dinge und daher meist ihre eigene Definition der Begriffe haben. Für das Gelingen eines BI-Projektes ist es jedoch wichtig, diesbezüglich eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. So sollten Begriffe wie beispielsweise der „Umsatz“ oder „Deckungsbeitrag“ vor Projektstart eindeutig und mit nachvollziehbaren Berechnungsdefinitionen definiert und unternehmensweit kommuniziert werden. Für das Reporting sollten schließlich nur noch diese einheitlichen Begriffe verwendet werden.

3. Endanwender nicht in Entscheidungsprozess integriert
In vielen Unternehmen wird die Entscheidung über ein neues BI-System einzig zwischen der IT-Abteilung und der Geschäftsleitung getroffen. Die eigentlichen Anwender, die später mit dem jeweiligen Tool arbeiten müssen, werden hierbei oft übergangen. Dabei sind es gerade sie, die von den Vorteilen und dem Nutzen der neuen Lösung überzeugt und letztendlich in deren Anwendung geschult werden müssen. Empfohlen wird daher, die Einführung eines neuen Business Intelligence Systems auch auf mit den persönlichen Zielvereinbarungen der Mitarbeiter zu verknüpfen, um deren Akzeptanz zu garantieren.

4. Überstürzte Einführung eines neuen Systems
Für die Auswahl und die letztendliche Einführung einer neuen BI-Lösung sollten Unternehmen stets genügend Zeit einplanen. Viele Firmen handeln bei der Implementierung völlig überstürzt und geben ihren Mitarbeitern nicht ausreichend Gelegenheit, sich mit der neuen Software vertraut zu machen und in deren Benutzung geschult zu werden. Dabei kann ein BI-Tool nur dann gewinnbringend eingesetzt werden, wenn alle Anwender es korrekt einzusetzen wissen. Es empfiehlt sich daher, ein neues Programm schrittweise einzuführen und nach und nach weitere Anforderungen hinzuzufügen. Generell sollte allerdings die Möglichkeit, jederzeit flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren zu können, gewahrt werden. Zudem muss das Unternehmen sich gedulden, da nicht sofort nach Implementierung der neuen Lösung mit einem flächendeckenden Erfolg zu rechnen ist. Der Einsatz mehrerer unterschiedlicher Tools sollte darüber hinaus gänzlich vermieden werden.

5. Nutzung unbekannter und schlechter Datenquellen
Die gewonnen Daten und Erkenntnisse aus BI-Analysen können für vielerlei Zwecke eingesetzt werden. So können sie beispielsweise dazu dienen, mehr über Kunden in Erfahrung zu bringen, deren Bedürfnisse besser vorauszusagen und damit mehr Umsatz zu generieren. Zudem lassen sich damit besser Entscheidungen und Prognosen treffen, Risiken effizienter abschätzen und somit Gefahren schneller abwenden. Damit dies gelingt und die Auswertungen auch tatsächlich als zuverlässige Entscheidungsgrundlage dienen können, sollte jedoch bereits vor der Erstellung von Berichten und Analysen die Qualität der Basisdaten und deren Herkunft überprüft werden. Durch den Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken und sich immer wieder verändernde Informationen steigt die Anfälligkeit für Fehler im Reporting enorm. Wichtig ist es daher, stets alle verwendeten Datenquellen genau zu kennen und im Voraus sämtliche Basisdaten zu bereinigen und harmonisieren.

6. Missachtung von Sicherheitsaspekten
Bei der Planung eines Business Intelligence Projektes sollten stets auch Sicherheitsaspekte bedacht werden. Einige Unternehmen vergessen bei der Implementierung beispielsweise wichtige Faktoren wie die eigenen und gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und Sicherheitsanforderungen. Dabei sollte strikt darauf geachtet werden, dass nicht alle Mitarbeiter Zugriff auf alle Daten besitzen. So können Sicherheitslücken vermieden und sowohl die eigenen Firmen-, als auch Kundendaten umfassend geschützt werden.

Möchten auch Sie ein neues BI-System einführen und benötigen eine umfassende Beratung? Als Qlik Solution Provider unterstützt Sie das Team der prisma informatik gerne mit langjähriger Erfahrung und Kompetenz bei der Implementierung einer Lösung nach Ihren Bedürfnissen. Kontaktieren Sie uns!

Analytisches CRM – Das Wichtigste auf einen Blick in neuem Video

Sich im modernen Marktumfeld gegen die stetig wachsende Konkurrenz durchzusetzen, wird für Unternehmen zunehmend schwieriger. Um sich dennoch behaupten zu können, ist es wichtig, stets über Veränderungen im Kaufverhalten seiner Kunden informiert zu sein und möglichst rasch darauf zu reagieren. Hier lohnt es sich, den Ansatz eines analytischen CRMs zu verfolgen.

Das Konzept sieht die Koppelung einer CRM-Lösung mit weiteren Datenquellen sowie einem geeigneten Business Intelligence Tool vor. Diese Verknüpfung der verschiedenen Datenbanken und der Austausch zwischen ihnen erleichtern die Auswertung der in den operativen Systemen gesammelten Informationen und helfen somit beispielsweise beim Erkennen von Kundenverhaltensmustern, Unternehmenspotentialen und aktuellen Marktbedingungen. Über die Funktionsweise eines analytischen CRMs haben wir bereits im Blogbeitrag Analytisches CRM – Einsatzmöglichkeiten und Vorteile umfangreich informiert. Eine visuelle Veranschaulichung der Thematik gibt nun das folgende neue Video der prisma informatik:

Video Analytisches CRM

Fußballspaß zum Auftakt der EM 2016 mit Qlik

EM 2016 mit QlikHeute Abend ist es endlich soweit: das Runde muss wieder ins Eckige – die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich wird eröffnet. Für Millionen Sportfans heißt das, wieder vier Wochen lang mit ihrer Nationalmannschaft mitzufiebern und eventuell sogar die eine oder andere Fußballwette abzuschließen. Der BI-Anbieter Qlik nimmt sich das spannende Spektakel daher zum Anlass, um zu zeigen, dass sich Business Intelligence nicht nur für betriebswirtschaftliche Zwecke eignet.

Wer also einmal einen gänzlich anderen Blick als gewöhnlich auf die BI-Tools QlikView und Qlik Sense werfen möchte, sollte schnell die European Championship 2016 Seite von Qlik besuchen. Hier beleuchten zahlreiche Analysen, Auswertungen und Visualisierungen die vergangenen 56 Jahre der Fußball Europameisterschaft – allesamt mit QlikView und Qlik Sense erstellt. In welchem Jahr wurden die meisten roten Karten vergeben? Welche Länder stachen in den zurückliegenden Meisterschaften am meisten hervor? Welche Spieler schossen die meisten Tore? Qlik zeigt es Ihnen und bietet damit vielleicht sogar Unterstützung für das eine oder andere Tippspiel.

Unternehmensdaten richtig nutzen mit dem assoziativen Modell von Qlik

Assoziatives Modell QlikDie Analyse und Visualisierung von Unternehmensdaten ist vor allem für die Findung zukünftiger Geschäftsentscheidungen und -strategien heutzutage für jedes Unternehmen unerlässlich. Mithilfe moderner Business Intelligence Lösungen lassen sich die Daten hierfür am besten auswerten. Die Produkte des führenden BI-Anbieters Qlik basieren auf einem besonderen assoziativen Modell kombiniert mit der patentierten In-Memory-Engine (QIX) und bieten Anwendern so die Möglichkeit, das gesamte Potential, das in ihren Daten steckt, voll auszuschöpfen.

Die assoziative Logik der Qlik-Lösungen (QlikView und Qlik Sense) erlaubt es dem Nutzer, seine Daten durch einfache Selektion und natürliche Sprachsuche uneingeschränkt in jede beliebige Richtung zu untersuchen – unabhängig von vordefinierten Pfaden oder Hierarchien. Anwender sind somit bei ihren Analysen, anders als mit abfragebasierten BI-Tools, völlig frei und können die Beziehungen oder Abweichungen zwischen ihren Daten so wesentlich effizienter aufdecken und auswerten. Sollte der Nutzer nicht genau wissen, wo sich die gesuchten Informationen befinden, bietet sich darüber hinaus die Smart Search an. Diese erlaubt es, sämtliche angebundenen Unternehmensdaten anhand von Schlagworten zu durchsuchen – die Übereinstimmungen erscheinen schließlich bei Eingabe direkt nach Relevanz sortiert in einer Trefferliste und können dann weiter analysiert werden.

Neue Erkenntnisse durch assoziatives Fragen

Die Zusammenhänge (Beziehung, in der ein Wert in einem Feld zu einem Wert in einem anderen Feld steht) zwischen den verschiedenen Informationen werden in den Qlik-Lösungen dimensions- und quellenübergreifend mit unterschiedlichen Farben (grün und weiß) markiert. Einzigartig ist hierbei, dass auch nicht verbundene Werte (in grau) angezeigt werden. Dieser Umstand lässt beispielsweise erkennen, dass ein Produkt an bestimmte Zielgruppen nicht verkauft wird, und eröffnet damit völlig neue Blickwinkel bezüglich der Abwägung von Chancen und Risiken.

Das sofortige und dynamische Feedback, das bei jedem Klick direkt durch die QIX-Engine gegeben wird, kann den Nutzer schließlich zu weiteren Anschlussfragen anregen und ihm so einen besonders aussagekräftigen und detaillierten Überblick über die aktuelle Geschäftslage vermitteln. Je mehr Anwender durch die assoziative Logik der Qlik-Plattformen Erkenntnisse sammeln, desto profitabler wird der Einsatz des jeweiligen BI-Tools für das gesamte Unternehmen. Die Auswertung und Visualisierung der so gewonnenen Informationen (beispielsweise der Verkauf bestimmter Produkte in verschiedenen Regionen zu unterschiedlichen Jahreszeiten) kann schließlich als Grundlage für künftige Entscheidungen und Maßnahmen oder gar eine neue Ausrichtung der Unternehmensstrategie dienen.

Buchempfehlung: Mastering QlikView Data Visualization

Mastering QlikView Data VisualizationIn seiner neuesten Publikation gibt QlikView-Experte Karl Pover fortgeschrittenen Nutzern der Business Intelligence Plattform wertvolle Tipps für die Entwicklung aussagekräftiger QlikView-Applikationen, die individuelle Anwenderbedürfnisse berücksichtigen.

Mithilfe des Ratgebers können Anwender bei der Datenvisualisierung mit QlikView fortgeschrittene Techniken und Erweiterungen wie beispielsweise die Set-Analyse oder den richtigen Einsatz von geographischen Analysen erlernen. Neben dem Kennenlernen neuer Methoden soll so ein besseres Verständnis für reale Geschäftsanforderungen aus verschiedenen Unternehmensbereichen wie zum Beispiel Vertrieb, Marketing, Lager und Finanzen entwickelt werden. Erfahrungsberichte aus echten QlikView-Projekten unterstützen dabei den Lern- und Trainingsprozess und helfen den Benutzern dabei, Konflikten und Fehlern, die während der Datenvisualisierung mit QlikView auftreten, effizient zu begegnen.

Tipps und Tricks für Fortgeschrittene

Das Buch richtet sich vor allem an Anwender, die bereits geübter im Umgang mit QlikView sind und ihre Fähigkeiten über die Grundfunktionen der BI-Lösung hinaus ausbauen möchten. Der Ratgeber kann hier bestellt werden: Mastering QlikView Data Visualization.

Die „innere Sicherheit“ im ERP-System

Innere Sicherheit bei Microsoft Dynamics NAV 2016Unter dem Stichwort „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ strömen derzeit viele Impulse auf die mittelständischen Unternehmen ein. Im Fokus stehen dabei die Datensicherheit und der Schutz der IT-Infrastruktur gegen Angriffe von außen. Die täglichen Schlagzeilen über Hackerangriffe verdeutlichen die Verwundbarkeit an einer elementaren Stelle im eigenen Geschäftsbetrieb.

Unter den Aspekt der Datensicherheit fallen aber auch die Einstellungen an internen ERP-Systemen im Bereich der Benutzerberechtigungen. Aufgrund der Komplexität ist dies leider oft ein vernachlässigter Bereich, der aber auch ein großes Potenzial für Schäden bietet. Man muss noch nicht einmal die kriminelle Energie von Mitarbeitern ins Feld führen, die gegebenenfalls unbefugt Daten stehlen oder manipulieren, um zu verdeutlichen, dass eine sinnvolle, rollenbasierende Freigabe oder Einschränkung der Berechtigungen einzelner Benutzer eine administrativ sehr wichtige Aufgabe ist.

Nicht zuletzt führen die Berechtigungen dazu, dass Fehler vermieden werden und die Datenqualität steigt, indem nur berechtigte (= kompetente) Benutzer entsprechende Transaktion durchführen.

Im ERP-System Microsoft Dynamics NAV ist es beispielsweise auch so, dass die anzeigten Möglichkeiten für den Benutzer auch gemäß seiner Einstellungen in den Berechtigungen angepasst werden. Die Usability steigt dadurch enorm, da üblicherweise in einem ERP-System sehr viele Funktionen vorhanden sind, von denen eine einzelne Stelle im Unternehmen nur einen Bruchteil benötigt. In vielen Unternehmen gelten daher für den Datenzugriff mittlerweile hohe Compliance-Anforderungen, denen mit einem durchdachten Zugriffskonzept Rechnung getragen werden muss.

Mit der NAV Version 2016 fanden zu diesem Thema einige wichtige Neuerungen den Einzug in den Standard von NAV. Einige dieser Lösungsansätze waren zuvor schon in Partnerlösungen zu finden. Microsoft konsolidiert dies einmal mehr in einem Release. Allerdings waren die Ankündigungen in diesem Bereich nicht sehr ausgeprägt, sodass man beim Entdecken der Funktionen durchaus an ein „Hidden Feature“ denken konnte.

Die wichtigsten Änderungen daher hier noch einmal in Kürze:

Es können spezifische Berechtigungsrollen erstellt werden. Diesen Rollen können Berechtigungssätze zugewiesen werden, die den Zugriff auf ein Systemobjekt (Tabelle, Tabellendaten, Report etc.) genau regelt. Diese Verwaltungsebene macht es sehr viel effizienter, einen neuen Benutzer zu konfigurieren, da man auf vorkonfigurierte Rollen zugreifen kann.

Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016

Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016

Über Matrix-Ansichten kann schnell und übersichtlich dargestellt werden, welcher Benutzer welchen Gruppen zugordnet ist.

Benutzer nach Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016

Benutzer nach Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016

Auch die Erstellung von Berechtigungssätzen wurde vereinfacht. Über eine „Aufzeichnung“ kann der Berechtigungsadministrator nunmehr die benötigten Systemobjekte ermitteln, indem er eine Session durchführt und das System so bedient, als würde dies ein späterer Anwender tun. Auf diesem Wege werden alle Systemobjekte protokolliert und im Berechtigungssatz zusammengefasst. Demnach hat ein Anwender, dem dieser Berechtigungssatz zugeordnet wurde, nur die Rechte (Lesen, Schreiben, Löschen, Ausführen), die beim exemplarischen Ausführen der Anwendung während der Aufzeichnung durchexerziert wurden.

Zugriffsrechte in Microsoft Dynamics NAV 2016

Zugriffsrechte in Microsoft Dynamics NAV 2016

 

Microsoft Dynamics NAV und Qlik: Aktive Servicepläne stellen operativen Systembetrieb sicher und schützen IT-Investitionen nachhaltig

Systembetreuung prisma informatikEin integriertes ERP-System bildet in den meisten Unternehmen die Basis für die Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse. Leistungsstarke Business Intelligence Lösungen helfen darüber hinaus dabei, Firmendaten effizient auszuwerten und so optimierte Entscheidungen zu treffen. Ausfälle der Unternehmenssoftware gehören daher zu den empfindlichsten Störungen im Geschäftsalltag. Die Sicherung eines reibungslosen operativen Systembetriebes und der ständigen Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur sind von grundlegender Bedeutung, um negative Auswirkungen auf Arbeits- und Geschäftsabläufe zu verhindern.

Microsoft Dynamics Enhancement Plan
Um einen uneingeschränkten und kostenoptimierten Systembetrieb gewährleisten zu können, bietet Microsoft für die Kunden der Dynamics Produktfamilie mit dem Microsoft Dynamics Enhancement Plan ein umfassendes Konzept der Systembetreuung an.  Dieser soll dabei helfen, das Bestmögliche aus der eingesetzten ERP-Lösung zu schöpfen, indem er den Anwender durch ein vielfältiges Leistungsspektrum unterstützt. Kunden profitieren beispielsweise von verschiedenen Self-Support-Tools, die über die CustomerSource erreichbar sind. Hier kann sich außerdem in der lebhaften Dynamics Community über relevante Themen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Darüber hinaus sichert der Microsoft Dynamics Enhancement Plan unbegrenzten Zugang zu neuen Versionen, Hotfixes, Servicepaketen, Online-Trainings, Zertifizierungen und Funktionsbeschreibungen. Finanzielle Absicherung erhalten Kunden außerdem durch geschützte Listenpreise und langfristige Investitionssicherheit.

Qlik Support Plan
Auch der BI-Anbieter Qlik stellt seinen Kunden einen Support Service Plan zur Verfügung, der einen operativen Systembetrieb frei von Komplikationen und Störungen sichern soll. Das Betreuungskonzept bietet neben umfassendem Rundum-Support (Basic und Enterprise) per E-Mail, Telefon und Web unter anderem auch Zugriff auf das Customer Portal, die Qlik Community und automatische Software-Updates.

prisma informatik Service Plan
Hand in Hand mit Microsofts Enhancement Plan und dem Support Service Plan von Qlik geht zudem der prisma informatik Service Plan, der die ständige und effiziente Betriebsbereitschaft der ERP-und BI-Lösungen in allen relevanten Bereichen des Geschäftsalltages gewährleistet. Das umfassende Konzept bietet dem Kunden unter anderem Hilfe bei technischen Problemen sowie bei Fragen zu einzelnen Modulen und zur IT-Infrastruktur.

Neben qualifiziertem Support in technischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen umfasst das Angebot außerdem wertvolle Zusatzservices. Kunden erhalten beispielsweise im Rahmen der kontinuierlichen Releasepflege Informationen zu Updates, Hotfixes und relevanten gesetzlichen Änderungen. Eine sichere und performante Infrastruktur, Nutzungsrechte für das prisma informatik Kundenportal und der Zugriff auf weitere hilfreiche Tools (SQL-Toolbox, Developers Toolkit Datenbank etc.) tragen zur Optimierung der Geschäftsabläufe bei. Finanzielle Vorteile ergeben sich durch attraktive Vorzugskonditionen.

Die kombinierte Nutzung aller drei Angebote schafft für Anwender von Microsoft Dynamics NAV und QlikView bzw. Qlik Sense Sicherheit in vielerlei Hinsicht. Neben der Sicherstellung des operativen Systembetriebs entsteht Gestaltungsspielraum für einen geplanten, kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Software. Darüber hinaus werden Investitionen in die IT durch ein effizientes Life-Cycle-Management gesichert.

Neuer Trend: Business Apps auf dem Vormarsch

LOB Business AppsNoch vor wenigen Jahren galt der weltweite App-Markt vor allem als Domäne für Spiele- und Unterhaltungs-Anwendungen oder allenfalls für Applikationen, die privaten Nutzern den Alltag erleichtern. Doch der Geschäftsbereich hat längst aufgeholt. Immer mehr Unternehmen aus den verschiedensten Branchen setzen sogenannte LOB-Apps (Line of Business Apps) mittlerweile auch für eine effizientere und optimierte Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse ein.

Vor allem die Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter eines Unternehmens lässt sich durch den Einsatz der speziellen Business-to-Business-Apps sichtlich steigern. So können beispielsweise Angestellte im Außendienst mittels der Geschäftsanwendungen auch außerhalb des Büros, z.B. beim Kunden vor Ort oder im Lager, auf relevante Daten zugreifen und verschiedenste Geschäftsprozesse abwickeln. Auch der Kunde kann dabei von mobilen Anwendungen profitieren, indem ihm beispielsweise ermöglicht wird, Bestellungen bei seinem Lieferanten schnell und einfach per App über ein benutzerfreundliches E-Commerce-Portal aufzugeben.

So bietet unter anderem Microsoft für seine ERP-Lösung Dynamics NAV seit der aktuellsten Version Dynamics NAV 2016 ebenfalls eine universelle App an, die vollumfänglichen Zugriff auf die Software ermöglicht. Die Benutzeroberfläche wurde hierbei speziell für die gestengesteuerte Anwendung auf Geräten aller gängiger Betriebssysteme (iOS, Android, Windows) optimiert und passt sich ohne Probleme den verschiedenen Bildschirmgrößen an. Eine Nutzung ist sogar auf dem Smartphone möglich. Der Anwender kann somit auch von unterwegs aus auf alle von ihm benötigten Informationen und Funktionalitäten zugreifen.

Dasselbe Ziel verfolgt auch die App des Business Intelligence Anbieters Qlik. Benutzer können diese auf ihrem mobilen Endgerät installieren und so jederzeit unterwegs anwenden. Mitarbeitern wird es so beispielsweise ermöglicht, einem Kunden direkt während eines Termins in dessen Firma Auswertungen und Visualisierungen zu präsentieren. Die Daten können hierfür ganz bequem über den Touchscreen geladen, berührt, herangezoomt, zusammengestellt und anschließend direkt analysiert werden. Dabei ermöglicht die BI-Lösung ein alle Plattformen übergreifendes Arbeiten. Eine auf dem Smartphone begonnene Analyse kann also problemlos auf dem Tablet fortgeführt werden. Auch die Qlik-App ist mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel.

Die Nutzung mobiler Anwendungen findet somit auch im geschäftlichen und wirtschaftlichen Bereich immer größeren Anklang – Tendenz steigend. Laut Expertenmeinung soll der Anteil der Business-Apps bis zum Jahr 2017 sogar rund die Hälfte des Gesamtumsatzes mit mobilen Applikationen ausmachen.

Qlik kündigt Qlik Sense Enterprise 3.0 und Qlik Sense Cloud Business an

Qlik Sense 3.0 und Qlik Sense Cloud BusinessAuf der diesjährigen Qonnections in Orlando gab der Business Intelligence Anbieter Qlik nun die Veröffentlichung gleich zweier neuer Produkte bekannt. So wird neben der Version 3.0 der Datenvisualisierungs-Software Qlik Sense auch das neue Cloud-Angebot Qlik Sense Cloud Business noch in diesem Jahr erscheinen.

Bereits im kommenden Juni wird Qlik die neueste Version des Produkts Qlik Sense – Qlik Sense Enterprise 3.0 – auf den Markt bringen. Die Plattform wurde hierbei bezüglich der Benutzeroberfläche der Qlik Management Console (QMC) verbessert und soll dadurch eine leichtere Verwaltung von Inhalten und Ressourcen, wie zum Beispiel Apps, Objekten und Daten, bieten.

Gleich mehrere neue Features werden darüber hinaus das Teilen von Visualisierungen und kollaboratives Arbeiten unterstützen. Besonders hervorzuheben sind hier Storytelling-Funktionen, mithilfe derer sich Erkenntnisse direkt in Microsoft Office oder als PDF darstellen lassen, sowie ein zentralisiertes Pixel Perfect Reporting zur Generierung visuell ansprechender Reports via Qlik NPrinting (bisher nur für QlikView verfügbar).

Ein neuer Development Hub zur vereinfachten Erstellung von Mashups, eigenen maßgeschneiderten Apps, Erweiterungen und Widgets sowie erweiterte Konnektivitätsmöglichkeiten für webbasierte Datenquellen (u.a. Google, Facebook und Twitter) werden das Spektrum an Neuerungen und Verbesserungen schließlich abrunden.

Neben Qlik Sense Enterprise 3.0 veröffentlicht Qlik in der zweiten Hälfte des Jahres außerdem die neue cloudbasierte Software Qlik Sense Cloud Business, die – basierend auf der patentierten QIX Engine – die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit der normalen Qlik Plattformen bieten wird. Zu den Features von Qlik Sense Cloud Business sollen unter anderem ein Gruppenarbeitsbereich zur gemeinsamen Erstellung und Bearbeitung von Apps im Team und ein Datenraum für Gruppen zur Ablage von wiederverwendbaren und konsistenten Daten zählen. Neue Anwender und Apps können außerdem je nach Anforderungen und Bedürfnissen jederzeit flexibel hinzugefügt werden.

prisma informatik