Arbeiten, wo andere Urlaub machen – Neuer Standort der prisma informatik im Allgäu

IT Karriere bei prisma informatik im Allgäu

Für viele Menschen nimmt der Beruf im Leben einen hohen Stellenwert ein. Wichtig ist daher, für sich selbst die richtige Anstellung zu finden. Dabei ist oft nicht nur ein erfüllendes Aufgabenspektrum ausschlaggebend für das eigene Wohlbefinden im Berufsleben, sondern auch ein angenehmes Arbeitsumfeld mitsamt einem produktiven und dynamischen Team.

Die prisma informatik bietet daher Berufserfahrenen auf der Suche nach neuen Herausforderungen, zielstrebigen Studenten und Berufseinsteigern an verschiedenen Orten in Deutschland vielfältige Karrierechancen im ERP-, CRM- und Business Intelligence-Bereich. Neben unserem Hauptstandort in Nürnberg und unserer Zweigstelle in Hamm sind wir auch mit einem neuen Standort im schönen Allgäu vertreten – quasi dort, wo andere Menschen Urlaub machen. Profitieren Sie hier von einer optimalen Work-Life-Balance mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Doch ganz egal, ob Nürnberg, Hamm oder Allgäu: auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Beruf und Privatleben legen wir an jedem unserer Standorte großen Wert. Auch in Nürnberg und Hamm lässt sich die Freizeit mit allerlei Kultur, Entspannungs- und Vergnügungsmöglichkeiten ideal nutzen.

Es erwarten Sie mit prisma informatik darüber hinaus in all unseren Zweigstellen individuelle Karrieremöglichkeiten, facettenreiche Aufgaben und ein interkulturelles, starkes Team in einem Arbeitsumfeld, das Sie in allen Lebens­­phasen unterstützt – ob sie gerade die Uni absolviert haben, soeben Eltern geworden sind oder seit vielen Jahren im Berufsleben stehen. Starten Sie mit prisma informatik durch – als Werkstudent, Assistenz, Berater, Consultant, Entwickler oder Manager in verschiedenen Unternehmensbereichen. Idealerweise haben Sie hierzu bereits Erfahrung in der Arbeit mit Microsoft Dynamics NAV, Dynamics CRM oder den Business Intelligence-Produkten von Qlik.

Weiterführende Informationen zu den Standorten und Karrieremöglichkeiten bei prisma informatik sowie den aktuellen Vakanzen finden Sie auf unserer Karriereseite.

„Project Madeira“: Verbesserungen und neue Features mit dem Juli-Update

Im Juli hat Microsoft ein Update für seine cloudbasierte Lösung „Projekt Madeira“ veröffentlicht. Dieses bietet den Anwendern neben einigen kleineren Verbesserungen auch interessante neue Erweiterungen.

Die Neuerungen betreffen vor allem das Zusammenspiel von „Project Madeira“ mit Outlook, die Verbesserung von Verkaufsdokumenten und die Verknüpfung mit Dynamics CRM.

Neue Features in Microsoft Outlook

So wurde unter anderem der Posteingang in Outlook mit einigen neuen Funktionalitäten ausgestattet. Über einen Termineintrag im Outlook-Kalender gelangt man nun beispielsweise direkt in das „Project Madeira“ Add-in, um einen Überblick über den Kunden zu bekommen, der mit dem jeweiligen Meeting verknüpft ist. Dort kann zum Schluss sogar eine Rechnung zu dem Termin generiert und versendet werden – alles, ohne den Outlook Kalender zu verlassen.

Project Madeira Outlook Neuerungen

Quelle: Microsoft

Weiterhin besteht nun die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge (z.B. Rechnungen in PDF-Format) direkt aus dem Outlook Add-in heraus an die Liste der „Eingehenden Dokumente“ in „Project Madeira“ zu senden. Von dort aus können sie an einen OCR-Service weitergeleitet werden, der die enthaltenen Informationen in ein digitales, verwendbares Format umwandelt. Der gesamte Prozess findet nahtlos innerhalb des Outlook Add-ins statt. Dort wird der Anwender im Übrigen auch informiert, sobald ein Softwareupdate verfügbar ist.

Erweiterung von Verkaufs- und Lieferdokumenten

Die Verkaufsdokumente in „Project Madeira“ wurden um einige wichtige Felder erweitert. So können nun Angaben zum Transportdienst und der Trackingnummer gemacht werden, um die Lieferung der Ware besser nachverfolgen zu können.

Project Madeira Erweiterte Lieferdokumente

Quelle: Microsoft

Hinzufügen eigener Artikel-Attribute

Artikel im Inventar können jetzt zudem mit verschiedenen Eigenschaftsmerkmalen versehen werden. Der Anwender kann hierbei ganz eigene Attribut-Typen (z.B. Farbe, Herstellungsland oder Größe) definieren und diese den Artikeln zusätzlich zu den bereits verfügbaren Merkmalen hinzufügen. Das Inventar kann anschließend anhand der verschiedenen Attribute gefiltert werden. Dies erleichtert sowohl für den Nutzer, als auch für den Kunden die Suche nach bestimmten Artikeln.

Verknüpfung mit Microsoft Dynamics CRM

„Project Madeira“ beinhaltet bereits Basisfunktionen zur Kundenpflege. Reichen diese jedoch nicht aus, kann nun – unterstützt durch eine Setup-Anleitung auf der Business Manager Homepage – ganz einfach eine Verbindung zu Microsoft Dynamics CRM hergestellt werden, um dessen umfangreiche Features (z.B. im Bereich Marketing und Kundenservice) nutzen zu können. Daten aus „Project Madeira“ können so nahtlos mit Informationen aus dem CRM gekoppelt werden.

Weitere Neuerungen

Über die Seite „Extension Management“ können darüber hinaus zusätzliche Erweiterungen installiert werden. Diese umfassen die Verifikation und Korrektur aller Adressen in „Project Madeira“ sowie eine vereinfachte Migration von Daten (z.B. Debitoren, Kreditoren und Artikel) aus Opera oder Sage nach „Project Madeira“.

Microsoft Dynamics 365: Microsoft bündelt ERP- und CRM-Lösungen in einem Cloud-Service

Mit Microsoft Dynamics 365 hat Microsoft nun eine neue Plattform für cloudbasierte Dienste angekündigt, welche die aktuellen ERP- und CRM-Anwendungen anreichern und miteinander in Beziehung setzen wird. Darüber hinaus soll das zukünftige Angebot neue Business-Apps für Bereiche wie Finanzen, Marketing, Vertrieb und Kundenservice beinhalten.

Der von Microsoft als „End-to-End-Suite für intelligentes Business aus der Cloud“ bezeichnete Service wird ab Herbst 2016 verfügbar sein. Dem Nutzer wird es dann möglich sein, die einzelnen Anwendungen je nach Bedarf einzusetzen. Bei sich ändernden Anforderungen oder neuen Herausforderungen können die Lösungen dann auch durch die neuen Dienste einfach erweitert werden – bezahlt wird dabei immer nur, was wirklich benötigt wird. Details zu den Preisen von Dynamics 365 werden von Microsoft noch bekannt gegeben.

Microsoft Dynamics 365

Quelle: Microsoft

Es wird zwei Dynamics 365 Editionen geben – eine Business und eine Enterprise Edition. Die Business Edition Financial wird bereits in diesem Herbst in den USA und Kanada veröffentlicht werden, 2017 folgen deren Release in vier europäischen Ländern sowie die weltweite Verfügbarkeit des zugehörigen Sales- und Marketing-Moduls. Für 2018 ist schließlich die weltweite Verfügbarkeit der Business Edition Financial geplant. Für die ebenfalls angekündigte Enterprise Edition des Services besteht bisher noch kein offizielles Release-Datum.

Weiterhin wird der Cloud-Service die beiden Tools „Power BI“ und „Cortana Intelligence“ nativ integrieren, um Unternehmen bei Vorhersagen (Predictive Analytics) und konkreten Handlungsempfehlungen auf Grundlage ihrer Daten zu unterstützen.

Die Integration von Dynamics 365 und Office 365 soll darüber hinaus durch das Nutzen strukturierter Workflows die Produktivität, insbesondere beim Arbeiten im Team, steigern. Um das Managen und Analysieren von Daten zu vereinfachen, greifen hierbei beide Lösungen auf dasselbe Datenmodell zurück. Die Verknüpfung der Anwendungen erfolgt zum Beispiel unter Verwendung von „PowerApps“ oder dem heute schon bei Office 365 verfügbaren Tool „Flow“.

Die richtige App für Ihre Geschäftsanforderungen

Über die bereits von Microsoft ausgerollte neue Plattform AppSource können die verschiedenen Anwendungen eingesehen werden, die bis heute veröffentlicht worden sind. Hier sind zum einen ganze Branchenlösungen zu erwerben, aber auch Lösungsbestandteile, welche eine Standardlösung für bestimmte Zwecke und Unternehmensanforderungen anreichern. Details zur neuen Microsoft AppSource erhalten Sie auch in folgendem Video:

Microsoft AppSource

Über Erfahrungen hinsichtlich der Qualität und Integrierbarkeit der einzelnen Angebote können wir Stand heute noch keine ausführlichen Informationen geben. Wir werden Sie jedoch weiterhin an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Gerne können Sie uns auch Ihre eigenen Erfahrungen als Kommentar mitteilen.

Analytisches CRM in der Produktion

Hersteller von Produkten sehen den Trend zunehmender Individualisierungen von Käufern und differenzieren daher ihre Leistungen – eine höhere Variantenzahl bis zur Fertigung der Losgröße „1“ ist die Folge. Durch das Konzept des analytischen CRMs lassen sich diese jedoch optimal meistern.

Analytisches CRMDie Nutzung direkt gewonnener oder indirekt verfügbarer Daten zur Verbesserung der eigenen Leistungen, ist seit je her ein wichtiges Erfolgs­kriterium vieler Unternehmen. Je größer die Palette an angebotenen Produkten und die Anzahl an produzierten und verkauften Waren sind, desto größer ist schließlich auch die Menge an Prozess- und Messdaten, die in einem Unter­nehmen anfallen. Um diese in den Griff zu bekommen, haben die meisten Produktions­betriebe sowohl ein ERP-System, als auch eine moderne Business Intelligence Lösung im Einsatz. Letztere hilft, die gesammelten Unternehmens­daten effizient zu analysieren und auszuwerten und so auch zur Prozess­optimierung zu nutzen. Damit zudem der Überblick über die Bestands­kunden bewahrt, Leads erzeugt, Verkaufs­chancen gesteuert und entsprechende Marketing­kampagnen geplant werden können, setzen zahlreiche Unternehmen darüber hinaus auf ein CRM-System. Vielen Nutzern dieser Lösungen ist jedoch nicht bewusst, dass die intelligente Kombination der operativen Systeme und die Verknüpfung der jeweiligen Daten als Entscheidungs­grundlage für künftige Aktionen und somit auch für die strategische Ausrichtung einer Firma von besonders großem Wert sein kann. Wichtig ist hierbei, den Ansatz eines analytischen CRM zu verfolgen.

Ideale Entscheidungsgrundlage für die Planung von Produktions­prozessen

Mittels dieses Konzepts können die ausgewerteten Daten eines BI-Systems direkt in die Benutzer­oberfläche einer CRM-Lösung integriert werden und umgekehrt. Zudem lassen sich alle weiteren verfügbaren Daten­quellen integrieren. Aktuelle Kunden­verhaltens­muster und -wünsche sowie Unternehmens­potentiale oder die momentane Marktlage aus verschiedenen internen und externen Datenquellen können so direkt miteinander in Beziehung gesetzt und damit als ideale Entscheidungs­grundlage für das weitere strategische Vorgehen im Unternehmen verwendet werden. Auch im Fertigungs­bereich bringt dies vielerlei Vorteile mit sich. Die ausgewerteten Daten­zusammen­hänge bieten nämlich eine ideale Grundlage für die Planung von Produktions­prozessen in der smarten Fabrik.

So kann beispielsweise durch das analytische CRM das Kaufverhalten und der Verbrauch der Kunden in den letzten Monaten analysiert und auf dieser Basis der künftige Absatz und Bedarf an Material prognostiziert werden. Die einzelnen Varianten und die Individualisierungen lassen sich so besser aufwerten und es werden ggf. Muster erkannt, um das Produktions­programm insgesamt optimal zu gestalten. Es unterstützt die Verschlankung der Material­beschaffung, spart Kosten ein und beugt zudem Liefer­engpässen vor. Darüber hinaus kann die Auswertung von internen und externen Daten (z.B. Transaktionen, Absatzzahlen, Kundenzufriedenheit und aktuelle Marktbedingungen) auch bei der Optimierung sowie der Entwicklung neuer Produkte helfen. Auch Vertriebs­maßnahmen können entsprechend der Analyse­ergebnisse geplant und entsprechend ausgeführt werden.

Die mittels analytischem CRM gelieferten Informationen sorgen also nicht nur für eine lückenlose Rück­verfolgbarkeit der gesamten Produktions- und Transaktions­kette, sondern dienen vor allem auch als ideale Basis für künftige Planungs-, Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsprozesse und somit für eine ganzheitliche Optimierung des Fertigungs­geschäfts.

Qlik veröffentlicht Qlik Sense 3.0

Qlik Sense 3.0Wie bereits auf der diesjährigen Qonnections in Orlando angekündigt, hat der BI-Anbieter Qlik nun die neue Version seiner Datenvisualisierungs-Plattform Qlik Sense veröffentlicht. Qlik Sense 3.0 bietet neben zahlreichen Verbesserungen und Bug Fixes auch einige neue Features für die Anwender.

Qlik Sense Version 3.0 umfasst unter anderem folgende neue Funktionalitäten:

  • Neue Qlik DataMarket Pakete
    Qlik Sense 3.0 bietet neue DataMarket Sets, unter anderem mit Informationen zur Population von Indien und Kanada.
  • Erweiterung der Sprachen und Leserichtung
    Die Business Intelligence Plattform ist nun in vier weiteren Sprachen erhältlich: Polnisch, Türkisch, Koreanisch und traditionelles Chinesisch. Darüber hinaus kann die Leserichtung in einer Qlik Sense App jetzt auch in „von rechts nach links“ geändert werden.
  • Visuelle Suche in der Smart Search
    Mit der Smart Search Funktion können ab sofort auch Visualisierungen durchsucht werden. Die Suchergebnisse werden anschließend in einer Galerie wiedergegeben, die die Visualisierungen auflistet, in denen die jeweiligen Suchbegriffe gefunden wurden. Durch Klicken in die Galerie wird der Anwender direkt in die gewünschte Visualisierung weitergeleitet.
  • App-Erweiterung durch Widgets
    Qlik Sense Apps können nun mit einem neuen Objekt-Typ, sogenannten Widgets, ausgestattet werden. Bei diesen handelt es sich typischerweise um angepasste KPI-Objekte, Diagramm-Visualisierungen, Tabellen und Seitennavigations-Objekte. Widgets sind in ihrem Aufbau recht einfach gehalten und können ohne tiefgreifende Entwicklerfähigkeiten im Widget Editor (Teil des Dev Hubs) erstellt werden.
  • Neue visuelle Datenaufbereitung
    Durch die neue visuelle Datenaufbereitung können Anwender Daten per Drag & Drop grafisch integrieren und analysieren. Die unterschiedlichen Tabellen und Datensets werden dabei als „Bubbles“ dargestellt und können so visuell miteinander verknüpft und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Expertenwissen in der Datenmodellierung ist hierfür nicht notwendig.
  • Zeitbewusste Diagramme
    Qlik Sense 3.0 bietet dem Anwender die Möglichkeit, ein Liniendiagramm mit einer zusätzlichen kontinuierlichen Zeitskala entlang der x-Achse zu versehen, um einen besonders akkuraten Einblick in zeitbasierte Daten zu bekommen. Die besagte Skala bildet eine komplette Zeitperiode (inklusive der Intervalle ohne Daten) in einer durchgängigen Dimension ab und erlaubt es dem Nutzer, in jeden beliebigen Punkt hinein zu zoomen.
  • Installation von Qlik Connector mit Qlik Sense
    Qlik REST Connector 1.1, QlikSalesforce Connector 14.0 und QLIK ODBC Connectors Package 1.1 werden nun mit Qlik Sense installiert. So können Daten aus REST Datenquellen und SalesForce Datensets besonders effizient in eine Qlik Sense App geladen werden. Auch die Anbindung von ODBC Datenquellen wurde vereinfacht.

Darüber hinaus enthält die Plattform zahlreiche Bug Fixes und technische Verbesserungen. Weiterführende Informationen zu den aufgeführten und einigen weiteren neuen Features erhalten Sie in folgendem Video:

What's New in Qlik Sense 3.0

Zeitgleich mit Qlik Sense 3.0 hat Qlik auch die neue Version des Reporting-Tools Qlik NPrinting 17.1 sowie das vierte Service Release zu QlikView 12 SR4 veröffentlicht. Alle drei Produkte sind ab sofort verfügbar. Qlik Sense 3.0 und NPrinting 17.1 sind zudem miteinander kompatibel.

Die sechs häufigsten Fehler in Business Intelligence Projekten

Fehler in Business Intelligence ProjektenDie Notwendigkeit einer modernen Business Intelligence Lösung zur effizienten Analyse, Auswertung und Visualisierung von Unternehmensdaten gilt heutzutage als unbestritten. Immer mehr Geschäftsführer sehen daher auch für ihre eigene Firma ein gewinnbringendes BI-System vor und planen dessen Anschaffung. Oft unterlaufen jedoch bereits in der Planungs- und Implementierungsphase schwerwiegende Fehler, die das Business Intelligence Projekt letztendlich zum Scheitern bringen. Folgende Gründe stellen dabei besonders große Risiken dar.

1. Unklare Anforderungen an das BI-Projekt
Dass ein funktionierendes Berichtswesen und saubere Datenanalysen für reibungslose Abläufe in der schnelllebigen Geschäftswelt dringend erforderlich sind, ist Fach- und IT-Abteilungen fast aller Unternehmen durchaus bewusst. Unklar bleibt hingegen oft, welche individuellen Anforderungen und Bedürfnisse die eigene Firma an eine BI-Lösung haben sollte, damit diese auch die gewünschten Ergebnisse hervorbringt und von größtmöglichem Nutzen ist. Unternehmen, die in naher Zukunft ein Business Intelligence System anschaffen wollen, sollten daher bereits im Voraus einen Anforderungskatalog erstellen und sich auf konkrete Anwendungsszenarien festlegen, auf deren Grundlage schließlich eine passende und maßgeschneiderte Lösung ausgewählt wird. Von der Anschaffung einer allgemeinen BI-Anwendung raten Experten hingegen ab. Stattdessen sollte ein Tool gewählt werden, welches mit den Anforderungen des Unternehmens mitwächst und dementsprechend anpassungsfähig für zukünftige Entwicklungen bleibt.

2. Keine einheitliche Begriffsdefinition
Immer wieder kommt es zwischen verschiedenen Fachbereichen zu Diskussionen um die Richtigkeit von unternehmensrelevanten Kennzahlen. Grund hierfür ist, dass die einzelnen Abteilungen unterschiedliche Sichten auf die Dinge und daher meist ihre eigene Definition der Begriffe haben. Für das Gelingen eines BI-Projektes ist es jedoch wichtig, diesbezüglich eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. So sollten Begriffe wie beispielsweise der „Umsatz“ oder „Deckungsbeitrag“ vor Projektstart eindeutig und mit nachvollziehbaren Berechnungsdefinitionen definiert und unternehmensweit kommuniziert werden. Für das Reporting sollten schließlich nur noch diese einheitlichen Begriffe verwendet werden.

3. Endanwender nicht in Entscheidungsprozess integriert
In vielen Unternehmen wird die Entscheidung über ein neues BI-System einzig zwischen der IT-Abteilung und der Geschäftsleitung getroffen. Die eigentlichen Anwender, die später mit dem jeweiligen Tool arbeiten müssen, werden hierbei oft übergangen. Dabei sind es gerade sie, die von den Vorteilen und dem Nutzen der neuen Lösung überzeugt und letztendlich in deren Anwendung geschult werden müssen. Empfohlen wird daher, die Einführung eines neuen Business Intelligence Systems auch auf mit den persönlichen Zielvereinbarungen der Mitarbeiter zu verknüpfen, um deren Akzeptanz zu garantieren.

4. Überstürzte Einführung eines neuen Systems
Für die Auswahl und die letztendliche Einführung einer neuen BI-Lösung sollten Unternehmen stets genügend Zeit einplanen. Viele Firmen handeln bei der Implementierung völlig überstürzt und geben ihren Mitarbeitern nicht ausreichend Gelegenheit, sich mit der neuen Software vertraut zu machen und in deren Benutzung geschult zu werden. Dabei kann ein BI-Tool nur dann gewinnbringend eingesetzt werden, wenn alle Anwender es korrekt einzusetzen wissen. Es empfiehlt sich daher, ein neues Programm schrittweise einzuführen und nach und nach weitere Anforderungen hinzuzufügen. Generell sollte allerdings die Möglichkeit, jederzeit flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren zu können, gewahrt werden. Zudem muss das Unternehmen sich gedulden, da nicht sofort nach Implementierung der neuen Lösung mit einem flächendeckenden Erfolg zu rechnen ist. Der Einsatz mehrerer unterschiedlicher Tools sollte darüber hinaus gänzlich vermieden werden.

5. Nutzung unbekannter und schlechter Datenquellen
Die gewonnen Daten und Erkenntnisse aus BI-Analysen können für vielerlei Zwecke eingesetzt werden. So können sie beispielsweise dazu dienen, mehr über Kunden in Erfahrung zu bringen, deren Bedürfnisse besser vorauszusagen und damit mehr Umsatz zu generieren. Zudem lassen sich damit besser Entscheidungen und Prognosen treffen, Risiken effizienter abschätzen und somit Gefahren schneller abwenden. Damit dies gelingt und die Auswertungen auch tatsächlich als zuverlässige Entscheidungsgrundlage dienen können, sollte jedoch bereits vor der Erstellung von Berichten und Analysen die Qualität der Basisdaten und deren Herkunft überprüft werden. Durch den Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken und sich immer wieder verändernde Informationen steigt die Anfälligkeit für Fehler im Reporting enorm. Wichtig ist es daher, stets alle verwendeten Datenquellen genau zu kennen und im Voraus sämtliche Basisdaten zu bereinigen und harmonisieren.

6. Missachtung von Sicherheitsaspekten
Bei der Planung eines Business Intelligence Projektes sollten stets auch Sicherheitsaspekte bedacht werden. Einige Unternehmen vergessen bei der Implementierung beispielsweise wichtige Faktoren wie die eigenen und gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und Sicherheitsanforderungen. Dabei sollte strikt darauf geachtet werden, dass nicht alle Mitarbeiter Zugriff auf alle Daten besitzen. So können Sicherheitslücken vermieden und sowohl die eigenen Firmen-, als auch Kundendaten umfassend geschützt werden.

Möchten auch Sie ein neues BI-System einführen und benötigen eine umfassende Beratung? Als Qlik Solution Provider unterstützt Sie das Team der prisma informatik gerne mit langjähriger Erfahrung und Kompetenz bei der Implementierung einer Lösung nach Ihren Bedürfnissen. Kontaktieren Sie uns!

Analytisches CRM – Das Wichtigste auf einen Blick in neuem Video

Sich im modernen Marktumfeld gegen die stetig wachsende Konkurrenz durchzusetzen, wird für Unternehmen zunehmend schwieriger. Um sich dennoch behaupten zu können, ist es wichtig, stets über Veränderungen im Kaufverhalten seiner Kunden informiert zu sein und möglichst rasch darauf zu reagieren. Hier lohnt es sich, den Ansatz eines analytischen CRMs zu verfolgen.

Das Konzept sieht die Koppelung einer CRM-Lösung mit weiteren Datenquellen sowie einem geeigneten Business Intelligence Tool vor. Diese Verknüpfung der verschiedenen Datenbanken und der Austausch zwischen ihnen erleichtern die Auswertung der in den operativen Systemen gesammelten Informationen und helfen somit beispielsweise beim Erkennen von Kundenverhaltensmustern, Unternehmenspotentialen und aktuellen Marktbedingungen. Über die Funktionsweise eines analytischen CRMs haben wir bereits im Blogbeitrag Analytisches CRM – Einsatzmöglichkeiten und Vorteile umfangreich informiert. Eine visuelle Veranschaulichung der Thematik gibt nun das folgende neue Video der prisma informatik:

Video Analytisches CRM

Fußballspaß zum Auftakt der EM 2016 mit Qlik

EM 2016 mit QlikHeute Abend ist es endlich soweit: das Runde muss wieder ins Eckige – die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich wird eröffnet. Für Millionen Sportfans heißt das, wieder vier Wochen lang mit ihrer Nationalmannschaft mitzufiebern und eventuell sogar die eine oder andere Fußballwette abzuschließen. Der BI-Anbieter Qlik nimmt sich das spannende Spektakel daher zum Anlass, um zu zeigen, dass sich Business Intelligence nicht nur für betriebswirtschaftliche Zwecke eignet.

Wer also einmal einen gänzlich anderen Blick als gewöhnlich auf die BI-Tools QlikView und Qlik Sense werfen möchte, sollte schnell die European Championship 2016 Seite von Qlik besuchen. Hier beleuchten zahlreiche Analysen, Auswertungen und Visualisierungen die vergangenen 56 Jahre der Fußball Europameisterschaft – allesamt mit QlikView und Qlik Sense erstellt. In welchem Jahr wurden die meisten roten Karten vergeben? Welche Länder stachen in den zurückliegenden Meisterschaften am meisten hervor? Welche Spieler schossen die meisten Tore? Qlik zeigt es Ihnen und bietet damit vielleicht sogar Unterstützung für das eine oder andere Tippspiel.

Unternehmensdaten richtig nutzen mit dem assoziativen Modell von Qlik

Assoziatives Modell QlikDie Analyse und Visualisierung von Unternehmensdaten ist vor allem für die Findung zukünftiger Geschäftsentscheidungen und -strategien heutzutage für jedes Unternehmen unerlässlich. Mithilfe moderner Business Intelligence Lösungen lassen sich die Daten hierfür am besten auswerten. Die Produkte des führenden BI-Anbieters Qlik basieren auf einem besonderen assoziativen Modell kombiniert mit der patentierten In-Memory-Engine (QIX) und bieten Anwendern so die Möglichkeit, das gesamte Potential, das in ihren Daten steckt, voll auszuschöpfen.

Die assoziative Logik der Qlik-Lösungen (QlikView und Qlik Sense) erlaubt es dem Nutzer, seine Daten durch einfache Selektion und natürliche Sprachsuche uneingeschränkt in jede beliebige Richtung zu untersuchen – unabhängig von vordefinierten Pfaden oder Hierarchien. Anwender sind somit bei ihren Analysen, anders als mit abfragebasierten BI-Tools, völlig frei und können die Beziehungen oder Abweichungen zwischen ihren Daten so wesentlich effizienter aufdecken und auswerten. Sollte der Nutzer nicht genau wissen, wo sich die gesuchten Informationen befinden, bietet sich darüber hinaus die Smart Search an. Diese erlaubt es, sämtliche angebundenen Unternehmensdaten anhand von Schlagworten zu durchsuchen – die Übereinstimmungen erscheinen schließlich bei Eingabe direkt nach Relevanz sortiert in einer Trefferliste und können dann weiter analysiert werden.

Neue Erkenntnisse durch assoziatives Fragen

Die Zusammenhänge (Beziehung, in der ein Wert in einem Feld zu einem Wert in einem anderen Feld steht) zwischen den verschiedenen Informationen werden in den Qlik-Lösungen dimensions- und quellenübergreifend mit unterschiedlichen Farben (grün und weiß) markiert. Einzigartig ist hierbei, dass auch nicht verbundene Werte (in grau) angezeigt werden. Dieser Umstand lässt beispielsweise erkennen, dass ein Produkt an bestimmte Zielgruppen nicht verkauft wird, und eröffnet damit völlig neue Blickwinkel bezüglich der Abwägung von Chancen und Risiken.

Das sofortige und dynamische Feedback, das bei jedem Klick direkt durch die QIX-Engine gegeben wird, kann den Nutzer schließlich zu weiteren Anschlussfragen anregen und ihm so einen besonders aussagekräftigen und detaillierten Überblick über die aktuelle Geschäftslage vermitteln. Je mehr Anwender durch die assoziative Logik der Qlik-Plattformen Erkenntnisse sammeln, desto profitabler wird der Einsatz des jeweiligen BI-Tools für das gesamte Unternehmen. Die Auswertung und Visualisierung der so gewonnenen Informationen (beispielsweise der Verkauf bestimmter Produkte in verschiedenen Regionen zu unterschiedlichen Jahreszeiten) kann schließlich als Grundlage für künftige Entscheidungen und Maßnahmen oder gar eine neue Ausrichtung der Unternehmensstrategie dienen.

Buchempfehlung: Mastering QlikView Data Visualization

Mastering QlikView Data VisualizationIn seiner neuesten Publikation gibt QlikView-Experte Karl Pover fortgeschrittenen Nutzern der Business Intelligence Plattform wertvolle Tipps für die Entwicklung aussagekräftiger QlikView-Applikationen, die individuelle Anwenderbedürfnisse berücksichtigen.

Mithilfe des Ratgebers können Anwender bei der Datenvisualisierung mit QlikView fortgeschrittene Techniken und Erweiterungen wie beispielsweise die Set-Analyse oder den richtigen Einsatz von geographischen Analysen erlernen. Neben dem Kennenlernen neuer Methoden soll so ein besseres Verständnis für reale Geschäftsanforderungen aus verschiedenen Unternehmensbereichen wie zum Beispiel Vertrieb, Marketing, Lager und Finanzen entwickelt werden. Erfahrungsberichte aus echten QlikView-Projekten unterstützen dabei den Lern- und Trainingsprozess und helfen den Benutzern dabei, Konflikten und Fehlern, die während der Datenvisualisierung mit QlikView auftreten, effizient zu begegnen.

Tipps und Tricks für Fortgeschrittene

Das Buch richtet sich vor allem an Anwender, die bereits geübter im Umgang mit QlikView sind und ihre Fähigkeiten über die Grundfunktionen der BI-Lösung hinaus ausbauen möchten. Der Ratgeber kann hier bestellt werden: Mastering QlikView Data Visualization.

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