Bundeskabinett beschließt neues E-Rechnungs-Gesetz

Bundeskabinett beschließt neues E-Rechnungs-GesetzDas Bundeskabinett hat im Zuge der Digitalisierung ein neues Gesetz verabschiedet, das in Zukunft die elektronische Rechnungsstellung von Unternehmen an Behörden erlauben wird.

Private Unternehmen können demnach ab 27. November 2018 ihre Rechnungen an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung in elektronischer Form stellen und dadurch Portokosten und Arbeitsaufwand für das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren von Papierrechnungen erheblich reduzieren. Darüber hinaus soll das neue Gesetz, das Teil der E-Government-Strategie ist, zur Ressourcenschonung beitragen und eine schnellere Abwicklung der Bezahlung durch durchgängige und konsistente Geschäftsabläufe gewährleisten.

Ab 27.11.2018 tritt das neue Gesetz für Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Für alle übrigen Behörden wird die Neuregelung ein Jahr später, am 21.11.2019, eingeführt. Zudem verpflichtet sich die Bundesverwaltung selbst, Rechnungen für elektronische Bestellungen (beispielsweise im Webshop einer Bundesbehörde) künftig ebenfalls in elektronischer Form an Bürger und Unternehmen zu versenden.

Happy Birthday: 4 Jahre prisma Blog!

Vier Jahr prisma ERP BlogFür das Team der prisma informatik gibt es heute einen Grund zur Freude: unser Blog feiert seinen vierten Geburtstag! Seit fast einem halben Jahrzehnt informieren wir Sie nun schon über wichtige Neuigkeiten, Lösungen und Trends aus den Bereichen ERP und Business Intelligence.

Und das soll auch nach 271 veröffentlichten Beiträgen so bleiben. Wir freuen uns sehr, dass sich unser Blog nun bereits seit mehreren Jahren solch großer Beliebtheit erfreut und werden sie auch in Zukunft stets mit aktuellen News, Tipps und Tricks rund um Microsoft Dynamics NAV, CRM sowie QlikView und Qlik Sense versorgen. Natürlich widmen wir uns zudem auch weiterhin informativen Themen aus Produktion, Automotive- und Mail-Order-IT, um Sie stets auf dem neuesten Stand von Veränderungen und Neuigkeiten in Technologie, Gesetzen und Co. zu halten.

Gestalten Sie den Blog mit!

Sie haben ausgeprägtes Interesse an einer bestimmten Thematik oder eine gute Idee für einen spannenden Blogbeitrag aus der IT-Welt? Lassen Sie uns die Zukunft unseres Blogs gemeinsam gestalten, indem Sie uns ihre Vorschläge mitteilen! Gerne setzen wir dann das eine oder andere interessante Thema um. Wir freuen uns zudem stets über Kommentare und Anregungen zu unserem Blog und allen unseren bisherigen und künftigen Beiträgen unter blog@prisma-informatik.de. Begleiten Sie uns auch die kommenden Jahre!

Ihr Team der prisma informatik

Änderungen im SEPA Zahlungsverkehr ab November 2016

Änderungn im SEPA ZahlungsverkehrZum 20. November 2016 wird Version 3.0 des SEPA Zahlungsverkehrs gültig. Gleichzeitig werden einige Aktualisierungen eingeführt. Insbesondere das Lastschriftverfahren erhält gravierende Änderungen, welche auch ein Update der eingesetzten Finanzmanagement-Systeme erforderlich machen.

Folgende Neuerungen wird SEPA 3.0 unter anderem umfassen:

  • Der Frequenztyp „FRST“ wird in der neuen Version von der Pflicht zur Option. Bei Initiierung eines ersten Lastschrifteinzugs können Zahlungsempfänger nun direkt den Sequenztyp „RCUR“ (wiederkehrend) verwenden, ohne vorher vom Typen „FRST“ Gebrauch machen zu müssen. Es wird somit keine Unterscheidung mehr zwischen Erst- und Folgelastschrift geben.
  • Darüber hinaus wird die Mandatsart „COR1“ für Lastschriftmandate entfallen. Die entsprechenden Mandate werden künftig alle als „CORE“ geführt – „CORE“ übernimmt die Funktionalität von „COR1“.
  • Die bisherige Vorlauffrist von 2 bzw. 5 Tagen wird auf einen Tag im gesamten SEPA-Raum verkürzt.
  • Zudem wird eine Aktualisierung der Schema-Dokumente stattfinden (z.B. pain.008.001.02 für Lastschriften).

Diese und alle weiteren Änderungen treten zum 20. November 2016 mit Erscheinen des SEPA Updates in Kraft. Für welchen Zeitraum Banken weiterhin auch älter Formate akzeptieren, liegt im Ermessen der einzelnen Institute. Finanzmanagement-Lösungen wie OPplus, die die Abwicklung des SEPA-Zahlungsverkehrs steuern, müssen daher möglichst zeitnah durch entsprechende Hotfixes an die Aktualisierungen angepasst werden. Diese werden rechtzeitig von den jeweiligen Anbietern zur Verfügung gestellt.

Änderungen in der Abwicklung der Zusammenfassenden Meldung mittels ELMA5

Zum 01. August diesen Jahres hat das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die Verschlüsselung bei der Abgabe der Zusammenfassenden Meldung via ELMA5 von SHA256 auf SHA512 geändert.

Das neue Ver­schlüssel­uDatenverschlüsselung_pixabayngsverfahren ist ab dem 01. August 2016 anzuwenden.
Auf Nachfrage bei Microsoft wurde uns hier folgende Information des BZSt zur Verfügung gestellt:
„Die Zusammenfassende Meldung ist von der Umstellung ebenfalls betroffen. Wenn die erstellten egp-Dateien aber über das BZSt-Online-Portal hochgeladen werden, werden die dazugehörigen Signaturdateien automatisch durch das Portal erstellt. Von Ihrer Seite sind in diesem Fall keine Änderungen erforderlich.“ (Quelle BZSt)

Das bedeutet, dass die Dateien aus dem ERP-System Microsoft Dynamics NAV nach wie vor ohne Änderung erstellt werden können. Die Verschlüsselung der in Dynamics NAV erstellten Dateien geschieht durch das Portal. Eine gesonderte Umstellung in Microsoft Dynamics NAV ist hier nicht notwendig.

Planungs- und Produktionsprozesse optimieren mit Microsoft Dynamics NAV und orderbase Megaboard

orderbase Add-Ons

Gerade in Fertigungsbetrieben ist es wichtig, stets den Überblick über alle ablaufenden Prozesse zu behalten und diese bereits im Voraus optimal durchzuplanen. Als umfangreiches ERP-System bietet Microsoft Dynamics NAV grundlegende Datenstrukturen und Funktionalitäten für die Abwicklung dieser Abläufe. Um deren Effektivität und Transparenz – vor allem im Produktionsbereich – jedoch noch zu steigern, lohnt sich der Einsatz eines orderbase Add-Ons.

Die unterschiedlichen Module lassen sich allesamt problemlos in Microsoft Dynamics NAV integrieren und unterstützen verschiedene Bereiche in Produktion, Service und Planung eines Unternehmens.

So dient beispielsweise die grafische Plantafel „orderbase Megaboard“ in der Kapazitäts- und Ressourcenplanung dem Anwender dazu, mittels intuitiv bedienbarer manueller und automatischer Planungsfunktionen die aktuelle Auslastungssituation der Produktionskapazitäten transparent darzustellen. Auf dieser Grundlage kann der Planer schließlich die richtigen Entscheidungen für weitere Fertigungsprozesse treffen. Besonderen Nutzen bringen die Features dieser effizienten Plantafel dabei in Bereichen wie z.B. Projekt-, Auftrags- und Serienfertigung, Anlagen- und Maschinenbau sowie Wartungs- und Reparaturdienstleistungen. Neben der Planung (wahlweise grob, mittel oder fein) von Produktionsabläufen können dabei auch Arbeitsplätze und Arbeitsplatzgruppen verwaltet und Ressourcen im Betriebskalender angezeigt werden. Darüber hinaus werden Materialverfügbarkeiten und eventuelle Engpässe geprüft und so Rüstkosten reduziert. Auftretende Planungsfehler erkennt das Add-On dabei automatisch.

orderbase Megaboard

Der Einsatz des orderbase Megaboards bringt somit vielerlei Vorteile mit sich. So können wiederkehrende Arbeiten und damit der gesamte Planungsprozess in verschiedenen Unternehmenssektoren deutlich vereinfacht werden. Lagerkosten und Rüstzeiten werden reduziert, Produktionsstillstände minimiert und die Termintreue verbessert. Insellösungen werden dabei komplett vermieden. Die Software ist außerdem in allen Belangen parametrierbar und modular anpassbar und lässt sich vollständig in Microsoft Dynamics NAV integrieren.

Zusätzliche Unterstützung im Planungs- und Verwaltungsbereich können zudem andere orderbase Add-Ons wie beispielsweise das Modul „orderbase Zeitwirtschaft“ bieten, mithilfe dessen Betriebsdaten- und Personalzeiten erfasst und abgerechnet werden können. Die Abrechnungsergebnisse werden anschließend direkt in die Lohn- und Gehaltsabrechnung oder das Produktionsmodul übermittelt.

orderbase Zeitwirtschaft

Sie möchten mehr über Microsoft Dynamics NAV, die orderbase Add-Ons oder das Zusammenspiel der Produkte erfahren? Kontaktieren Sie uns unter 0911 – 23980577.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen – Neuer Standort der prisma informatik im Allgäu

IT Karriere bei prisma informatik im Allgäu

Für viele Menschen nimmt der Beruf im Leben einen hohen Stellenwert ein. Wichtig ist daher, für sich selbst die richtige Anstellung zu finden. Dabei ist oft nicht nur ein erfüllendes Aufgabenspektrum ausschlaggebend für das eigene Wohlbefinden im Berufsleben, sondern auch ein angenehmes Arbeitsumfeld mitsamt einem produktiven und dynamischen Team.

Die prisma informatik bietet daher Berufserfahrenen auf der Suche nach neuen Herausforderungen, zielstrebigen Studenten und Berufseinsteigern an verschiedenen Orten in Deutschland vielfältige Karrierechancen im ERP-, CRM- und Business Intelligence-Bereich. Neben unserem Hauptstandort in Nürnberg und unserer Zweigstelle in Hamm sind wir auch mit einem neuen Standort im schönen Allgäu vertreten – quasi dort, wo andere Menschen Urlaub machen. Profitieren Sie hier von einer optimalen Work-Life-Balance mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Doch ganz egal, ob Nürnberg, Hamm oder Allgäu: auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Beruf und Privatleben legen wir an jedem unserer Standorte großen Wert. Auch in Nürnberg und Hamm lässt sich die Freizeit mit allerlei Kultur, Entspannungs- und Vergnügungsmöglichkeiten ideal nutzen.

Es erwarten Sie mit prisma informatik darüber hinaus in all unseren Zweigstellen individuelle Karrieremöglichkeiten, facettenreiche Aufgaben und ein interkulturelles, starkes Team in einem Arbeitsumfeld, das Sie in allen Lebens­­phasen unterstützt – ob sie gerade die Uni absolviert haben, soeben Eltern geworden sind oder seit vielen Jahren im Berufsleben stehen. Starten Sie mit prisma informatik durch – als Werkstudent, Assistenz, Berater, Consultant, Entwickler oder Manager in verschiedenen Unternehmensbereichen. Idealerweise haben Sie hierzu bereits Erfahrung in der Arbeit mit Microsoft Dynamics NAV, Dynamics CRM oder den Business Intelligence-Produkten von Qlik.

Weiterführende Informationen zu den Standorten und Karrieremöglichkeiten bei prisma informatik sowie den aktuellen Vakanzen finden Sie auf unserer Karriereseite.

„Project Madeira“: Verbesserungen und neue Features mit dem Juli-Update

Im Juli hat Microsoft ein Update für seine cloudbasierte Lösung „Projekt Madeira“ veröffentlicht. Dieses bietet den Anwendern neben einigen kleineren Verbesserungen auch interessante neue Erweiterungen.

Die Neuerungen betreffen vor allem das Zusammenspiel von „Project Madeira“ mit Outlook, die Verbesserung von Verkaufsdokumenten und die Verknüpfung mit Dynamics CRM.

Neue Features in Microsoft Outlook

So wurde unter anderem der Posteingang in Outlook mit einigen neuen Funktionalitäten ausgestattet. Über einen Termineintrag im Outlook-Kalender gelangt man nun beispielsweise direkt in das „Project Madeira“ Add-in, um einen Überblick über den Kunden zu bekommen, der mit dem jeweiligen Meeting verknüpft ist. Dort kann zum Schluss sogar eine Rechnung zu dem Termin generiert und versendet werden – alles, ohne den Outlook Kalender zu verlassen.

Project Madeira Outlook Neuerungen

Quelle: Microsoft

Weiterhin besteht nun die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge (z.B. Rechnungen in PDF-Format) direkt aus dem Outlook Add-in heraus an die Liste der „Eingehenden Dokumente“ in „Project Madeira“ zu senden. Von dort aus können sie an einen OCR-Service weitergeleitet werden, der die enthaltenen Informationen in ein digitales, verwendbares Format umwandelt. Der gesamte Prozess findet nahtlos innerhalb des Outlook Add-ins statt. Dort wird der Anwender im Übrigen auch informiert, sobald ein Softwareupdate verfügbar ist.

Erweiterung von Verkaufs- und Lieferdokumenten

Die Verkaufsdokumente in „Project Madeira“ wurden um einige wichtige Felder erweitert. So können nun Angaben zum Transportdienst und der Trackingnummer gemacht werden, um die Lieferung der Ware besser nachverfolgen zu können.

Project Madeira Erweiterte Lieferdokumente

Quelle: Microsoft

Hinzufügen eigener Artikel-Attribute

Artikel im Inventar können jetzt zudem mit verschiedenen Eigenschaftsmerkmalen versehen werden. Der Anwender kann hierbei ganz eigene Attribut-Typen (z.B. Farbe, Herstellungsland oder Größe) definieren und diese den Artikeln zusätzlich zu den bereits verfügbaren Merkmalen hinzufügen. Das Inventar kann anschließend anhand der verschiedenen Attribute gefiltert werden. Dies erleichtert sowohl für den Nutzer, als auch für den Kunden die Suche nach bestimmten Artikeln.

Verknüpfung mit Microsoft Dynamics CRM

„Project Madeira“ beinhaltet bereits Basisfunktionen zur Kundenpflege. Reichen diese jedoch nicht aus, kann nun – unterstützt durch eine Setup-Anleitung auf der Business Manager Homepage – ganz einfach eine Verbindung zu Microsoft Dynamics CRM hergestellt werden, um dessen umfangreiche Features (z.B. im Bereich Marketing und Kundenservice) nutzen zu können. Daten aus „Project Madeira“ können so nahtlos mit Informationen aus dem CRM gekoppelt werden.

Weitere Neuerungen

Über die Seite „Extension Management“ können darüber hinaus zusätzliche Erweiterungen installiert werden. Diese umfassen die Verifikation und Korrektur aller Adressen in „Project Madeira“ sowie eine vereinfachte Migration von Daten (z.B. Debitoren, Kreditoren und Artikel) aus Opera oder Sage nach „Project Madeira“.

Microsoft Dynamics 365: Microsoft bündelt ERP- und CRM-Lösungen in einem Cloud-Service

Mit Microsoft Dynamics 365 hat Microsoft nun eine neue Plattform für cloudbasierte Dienste angekündigt, welche die aktuellen ERP- und CRM-Anwendungen anreichern und miteinander in Beziehung setzen wird. Darüber hinaus soll das zukünftige Angebot neue Business-Apps für Bereiche wie Finanzen, Marketing, Vertrieb und Kundenservice beinhalten.

Der von Microsoft als „End-to-End-Suite für intelligentes Business aus der Cloud“ bezeichnete Service wird ab Herbst 2016 verfügbar sein. Dem Nutzer wird es dann möglich sein, die einzelnen Anwendungen je nach Bedarf einzusetzen. Bei sich ändernden Anforderungen oder neuen Herausforderungen können die Lösungen dann auch durch die neuen Dienste einfach erweitert werden – bezahlt wird dabei immer nur, was wirklich benötigt wird. Details zu den Preisen von Dynamics 365 werden von Microsoft noch bekannt gegeben.

Microsoft Dynamics 365

Quelle: Microsoft

Es wird zwei Dynamics 365 Editionen geben – eine Business und eine Enterprise Edition. Die Business Edition Financial wird bereits in diesem Herbst in den USA und Kanada veröffentlicht werden, 2017 folgen deren Release in vier europäischen Ländern sowie die weltweite Verfügbarkeit des zugehörigen Sales- und Marketing-Moduls. Für 2018 ist schließlich die weltweite Verfügbarkeit der Business Edition Financial geplant. Für die ebenfalls angekündigte Enterprise Edition des Services besteht bisher noch kein offizielles Release-Datum.

Weiterhin wird der Cloud-Service die beiden Tools „Power BI“ und „Cortana Intelligence“ nativ integrieren, um Unternehmen bei Vorhersagen (Predictive Analytics) und konkreten Handlungsempfehlungen auf Grundlage ihrer Daten zu unterstützen.

Die Integration von Dynamics 365 und Office 365 soll darüber hinaus durch das Nutzen strukturierter Workflows die Produktivität, insbesondere beim Arbeiten im Team, steigern. Um das Managen und Analysieren von Daten zu vereinfachen, greifen hierbei beide Lösungen auf dasselbe Datenmodell zurück. Die Verknüpfung der Anwendungen erfolgt zum Beispiel unter Verwendung von „PowerApps“ oder dem heute schon bei Office 365 verfügbaren Tool „Flow“.

Die richtige App für Ihre Geschäftsanforderungen

Über die bereits von Microsoft ausgerollte neue Plattform AppSource können die verschiedenen Anwendungen eingesehen werden, die bis heute veröffentlicht worden sind. Hier sind zum einen ganze Branchenlösungen zu erwerben, aber auch Lösungsbestandteile, welche eine Standardlösung für bestimmte Zwecke und Unternehmensanforderungen anreichern. Details zur neuen Microsoft AppSource erhalten Sie auch in folgendem Video:

Microsoft AppSource

Über Erfahrungen hinsichtlich der Qualität und Integrierbarkeit der einzelnen Angebote können wir Stand heute noch keine ausführlichen Informationen geben. Wir werden Sie jedoch weiterhin an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Gerne können Sie uns auch Ihre eigenen Erfahrungen als Kommentar mitteilen.

Analytisches CRM in der Produktion

Hersteller von Produkten sehen den Trend zunehmender Individualisierungen von Käufern und differenzieren daher ihre Leistungen – eine höhere Variantenzahl bis zur Fertigung der Losgröße „1“ ist die Folge. Durch das Konzept des analytischen CRMs lassen sich diese jedoch optimal meistern.

Analytisches CRMDie Nutzung direkt gewonnener oder indirekt verfügbarer Daten zur Verbesserung der eigenen Leistungen, ist seit je her ein wichtiges Erfolgs­kriterium vieler Unternehmen. Je größer die Palette an angebotenen Produkten und die Anzahl an produzierten und verkauften Waren sind, desto größer ist schließlich auch die Menge an Prozess- und Messdaten, die in einem Unter­nehmen anfallen. Um diese in den Griff zu bekommen, haben die meisten Produktions­betriebe sowohl ein ERP-System, als auch eine moderne Business Intelligence Lösung im Einsatz. Letztere hilft, die gesammelten Unternehmens­daten effizient zu analysieren und auszuwerten und so auch zur Prozess­optimierung zu nutzen. Damit zudem der Überblick über die Bestands­kunden bewahrt, Leads erzeugt, Verkaufs­chancen gesteuert und entsprechende Marketing­kampagnen geplant werden können, setzen zahlreiche Unternehmen darüber hinaus auf ein CRM-System. Vielen Nutzern dieser Lösungen ist jedoch nicht bewusst, dass die intelligente Kombination der operativen Systeme und die Verknüpfung der jeweiligen Daten als Entscheidungs­grundlage für künftige Aktionen und somit auch für die strategische Ausrichtung einer Firma von besonders großem Wert sein kann. Wichtig ist hierbei, den Ansatz eines analytischen CRM zu verfolgen.

Ideale Entscheidungsgrundlage für die Planung von Produktions­prozessen

Mittels dieses Konzepts können die ausgewerteten Daten eines BI-Systems direkt in die Benutzer­oberfläche einer CRM-Lösung integriert werden und umgekehrt. Zudem lassen sich alle weiteren verfügbaren Daten­quellen integrieren. Aktuelle Kunden­verhaltens­muster und -wünsche sowie Unternehmens­potentiale oder die momentane Marktlage aus verschiedenen internen und externen Datenquellen können so direkt miteinander in Beziehung gesetzt und damit als ideale Entscheidungs­grundlage für das weitere strategische Vorgehen im Unternehmen verwendet werden. Auch im Fertigungs­bereich bringt dies vielerlei Vorteile mit sich. Die ausgewerteten Daten­zusammen­hänge bieten nämlich eine ideale Grundlage für die Planung von Produktions­prozessen in der smarten Fabrik.

So kann beispielsweise durch das analytische CRM das Kaufverhalten und der Verbrauch der Kunden in den letzten Monaten analysiert und auf dieser Basis der künftige Absatz und Bedarf an Material prognostiziert werden. Die einzelnen Varianten und die Individualisierungen lassen sich so besser aufwerten und es werden ggf. Muster erkannt, um das Produktions­programm insgesamt optimal zu gestalten. Es unterstützt die Verschlankung der Material­beschaffung, spart Kosten ein und beugt zudem Liefer­engpässen vor. Darüber hinaus kann die Auswertung von internen und externen Daten (z.B. Transaktionen, Absatzzahlen, Kundenzufriedenheit und aktuelle Marktbedingungen) auch bei der Optimierung sowie der Entwicklung neuer Produkte helfen. Auch Vertriebs­maßnahmen können entsprechend der Analyse­ergebnisse geplant und entsprechend ausgeführt werden.

Die mittels analytischem CRM gelieferten Informationen sorgen also nicht nur für eine lückenlose Rück­verfolgbarkeit der gesamten Produktions- und Transaktions­kette, sondern dienen vor allem auch als ideale Basis für künftige Planungs-, Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsprozesse und somit für eine ganzheitliche Optimierung des Fertigungs­geschäfts.

Qlik veröffentlicht Qlik Sense 3.0

Qlik Sense 3.0Wie bereits auf der diesjährigen Qonnections in Orlando angekündigt, hat der BI-Anbieter Qlik nun die neue Version seiner Datenvisualisierungs-Plattform Qlik Sense veröffentlicht. Qlik Sense 3.0 bietet neben zahlreichen Verbesserungen und Bug Fixes auch einige neue Features für die Anwender.

Qlik Sense Version 3.0 umfasst unter anderem folgende neue Funktionalitäten:

  • Neue Qlik DataMarket Pakete
    Qlik Sense 3.0 bietet neue DataMarket Sets, unter anderem mit Informationen zur Population von Indien und Kanada.
  • Erweiterung der Sprachen und Leserichtung
    Die Business Intelligence Plattform ist nun in vier weiteren Sprachen erhältlich: Polnisch, Türkisch, Koreanisch und traditionelles Chinesisch. Darüber hinaus kann die Leserichtung in einer Qlik Sense App jetzt auch in „von rechts nach links“ geändert werden.
  • Visuelle Suche in der Smart Search
    Mit der Smart Search Funktion können ab sofort auch Visualisierungen durchsucht werden. Die Suchergebnisse werden anschließend in einer Galerie wiedergegeben, die die Visualisierungen auflistet, in denen die jeweiligen Suchbegriffe gefunden wurden. Durch Klicken in die Galerie wird der Anwender direkt in die gewünschte Visualisierung weitergeleitet.
  • App-Erweiterung durch Widgets
    Qlik Sense Apps können nun mit einem neuen Objekt-Typ, sogenannten Widgets, ausgestattet werden. Bei diesen handelt es sich typischerweise um angepasste KPI-Objekte, Diagramm-Visualisierungen, Tabellen und Seitennavigations-Objekte. Widgets sind in ihrem Aufbau recht einfach gehalten und können ohne tiefgreifende Entwicklerfähigkeiten im Widget Editor (Teil des Dev Hubs) erstellt werden.
  • Neue visuelle Datenaufbereitung
    Durch die neue visuelle Datenaufbereitung können Anwender Daten per Drag & Drop grafisch integrieren und analysieren. Die unterschiedlichen Tabellen und Datensets werden dabei als „Bubbles“ dargestellt und können so visuell miteinander verknüpft und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Expertenwissen in der Datenmodellierung ist hierfür nicht notwendig.
  • Zeitbewusste Diagramme
    Qlik Sense 3.0 bietet dem Anwender die Möglichkeit, ein Liniendiagramm mit einer zusätzlichen kontinuierlichen Zeitskala entlang der x-Achse zu versehen, um einen besonders akkuraten Einblick in zeitbasierte Daten zu bekommen. Die besagte Skala bildet eine komplette Zeitperiode (inklusive der Intervalle ohne Daten) in einer durchgängigen Dimension ab und erlaubt es dem Nutzer, in jeden beliebigen Punkt hinein zu zoomen.
  • Installation von Qlik Connector mit Qlik Sense
    Qlik REST Connector 1.1, QlikSalesforce Connector 14.0 und QLIK ODBC Connectors Package 1.1 werden nun mit Qlik Sense installiert. So können Daten aus REST Datenquellen und SalesForce Datensets besonders effizient in eine Qlik Sense App geladen werden. Auch die Anbindung von ODBC Datenquellen wurde vereinfacht.

Darüber hinaus enthält die Plattform zahlreiche Bug Fixes und technische Verbesserungen. Weiterführende Informationen zu den aufgeführten und einigen weiteren neuen Features erhalten Sie in folgendem Video:

What's New in Qlik Sense 3.0

Zeitgleich mit Qlik Sense 3.0 hat Qlik auch die neue Version des Reporting-Tools Qlik NPrinting 17.1 sowie das vierte Service Release zu QlikView 12 SR4 veröffentlicht. Alle drei Produkte sind ab sofort verfügbar. Qlik Sense 3.0 und NPrinting 17.1 sind zudem miteinander kompatibel.

prisma informatik