Archiv der Kategorie: Versandhandel

B2B e-Commerce: Nahtlose Integration aller Backend-Prozesse

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Die Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln im B2B ist auch immer eine effiziente IT-Infrastruktur im eigenen Unternehmen.

B2B e-Commerce boomt! Eine Tatsache, die sich laut dem Konjunkturindex des ECC auch 2015 nicht so schnell ändern wird. Im Zuge dieser Entwicklung gewinnen aber auch immer mehr e-Commerce-Plattformen und Onlineshops, wie man sie als Privatkunde kennt, im B2B-Bereich an Bedeutung: Geschäftskunden übertragen ihr privates Einkaufsverhalten in ihren Arbeitsalltag.

Allerdings gibt es doch noch wesentliche Unterschiede zum B2C-Bereich zu beachten. Der B2B e-Commerce ist deutlich komplexer als der Online-Handel mit Endverbrauchern. Unter anderem werden hier oftmals Produkte angeboten, die zuerst noch produziert werden müssen. Zudem verlangen die Kunden neben den Anforderungen, die aus der B2C-Einkaufserfahrung bekannt sind, zusätzliche Mehrwerte: Eine ausführliche Produktinformation, aktuelle Verfügbarkeit der Artikel und Preise, die u.a. auch die individuellen Preis- und Rabattvereinbarungen berücksichtigen müssen, sowie speziellen Service und Support.

Darüber hinaus ist zumeist nicht nur ein einziges, sondern unterschiedliche Backend-Systeme am Prozess beteiligt, die im Hintergrund für verschiedene Funktionalitäten verantwortlich sind: Das CRM für den Kundenservice, das PIM-System für das Produktdatenmanagement, ein Produktionssystem für die Fertigung, Procurementanwendungen für die Beschaffung, daneben ein eigenes Lagerverwaltungssystem, sowie das Shop-System für den Kauf im Frontend etc.

Somit stellt jedes System für sich notwendige Prozesse und Daten zur Verfügung, im Hintergrund laufen jedoch in sich geschlossene Prozesse ab, die nicht miteinander verbunden sind. Eine Gesamtsicht auf den jeweiligen Kunden geht hierbei verloren – spätestens ab einer bestimmten Unternehmensgröße oder Internationalisierung.

Backend-Integration bündelt einzelne Datenströme
Dabei ist die Verbindung zwischen zwei Einzelsystemen, wie beispielsweise Onlineshop und ERP-System meist gut mithilfe intelligenter Schnittstellen zu lösen. Dadurch kann das Shopsystem beispielsweise vollständig mit den Stammdaten aus dem ERP-System betrieben werden und ein kontinuierlicher Echtzeit-Datenaustauch (Artikel, Kategorien usw.) beider Systeme erfolgen.

Allerdings muss hierbei grundsätzlich auf eine einheitliche Logik geachtet werden, erfahrungsgemäß kommt es aufgrund unterschiedlich verwendeter Begrifflichkeiten und Darstellungen (Kundennummer im ERP entspricht der Kunden-ID im Shop etc.) zu Komplikationen.

Ziel sollte es daher sein, aus den verschiedenen Systemen (vor allem wenn mehrere Expertensysteme im miteinander verbunden werden sollen) ein integriertes Unternehmens-Backend entstehen zu lassen. Auf diese Weise können alle erforderlichen Prozesse in nur einer übergreifenden Plattform gesteuert und abgebildet werden – von Warenwirtschaft, Produkt- und Bestellmanagement, über Versandaktivitäten, Retourenmanagement und Zahlungsabwicklungen bis hin zu Organisationsstrukturen mit unterschiedlichen Rollen, Genehmigungsprozessen und Budgets. Neben der Integration der einzelnen Prozesse bietet sich anschließend auch die Chance zur Automatisierung von Workflows.

Besonders ERP-Systeme wie Microsoft Dynamics NAV 2015, das speziell für mittelständische Unternehmen entwickelt wurde, bietet als integrierte Unternehmenslösung enorme Potentiale.

Kombiniert mit der auf Versandhandels-Prozesse optimierte E-Commerce-Software Mail-Order-IT ermöglicht die moderne technische Plattform der Lösung ein reibungsloses Zusammenspiel mit allen an den versandhandelsrelevanten Prozessen teilnehmenden Partnern (Logistikdienstleister, Cash-Management-Unternehmen, Lieferanten etc.). Es werden alle Geschäftsprozesse in einer Lösung abgebildet; die modular aufgebauten Plattformen sind jedoch flexibel und können an die individuellen Anforderungen im B2B-Handel angepasst werden. So kann das Unternehmen vom wachsenden E-Commerce-Markt erfolgreich profitieren.

Microsoft ändert die Preise für Dynamics NAV Bestandskunden

Ab 1. Juli 2014: Vereinheitlichung der Preise für Dynamics NAV-Benutzerlizenzen in verschiedenen Versionen und Lizenzmodellen

Microsoft Dynamics NAV LizenzänderungenMicrosoft gleicht seine Preise für Dynamics NAV-Benutzerlizenzen ab dem zweiten Halbjahr 2014 weltweit an, was u.a. eine Entfernung von Preisstaffeln aus Lizenzmodellen und eine Anhebung der User-Preise zur Folge hat.

Konkret bedeutet diese Ankündigung für Bestandskunden, dass sich die Preise für zusätzliche Concurrent-User (Benutzeranmeldungen) ändern. Die Preisänderung hat jedoch keine Auswirkungen auf den geschützten Listenpreis (Protected List Price) bzw. auf die Bemessungsgrundlage für Ihren Enhancement Plan für jene User, die Sie vor dem 01.07.2014 lizenziert haben. Der Preisangleich wurde konzipiert, um die Preismodelle weltweit anzupassen und die Lücken zwischen alten und neuen Lizenzmodellen zu schließen.

Sollte es bei Ihnen in den nächsten Monaten einen absehbaren Bedarf an zusätzlichen Usern / Benutzern für Microsoft Dynamics NAV geben, kann es für Sie der ideale Zeitpunkt sein, diese Benutzerlizenzen zu erwerben, bevor die Preise am 01.07.2014 geändert werden.

Für Neukunden gilt das Perpetual Licensing Model. Die Preise dieses Modells bleiben unverändert. Nach derzeitiger Ankündigung durch Microsoft ist der Erwerb von Neulizenzen ab Juli 2014 auch nur noch in diesem Lizenzmodell möglich. Technisch bedeutet dies, dass auch die Version NAV 2013 R2 eingesetzt werden muss.

Microsoft Dynamics NAV Perpetual Licensing Model

Seit Oktober 2012 hat Microsoft das Lizenzmodell „Perpetual Licensing“ eingeführt, einem neuen, vereinfachten Modell. Kunden erhalten die Wahl zwischen zwei Funktionspaketen – dem Starter Pack und dem Extended Pack – und entscheiden sich dann, welche Benutzertypen (Auswahl von zwei User-Typen) über die verschiedenen Client-Optionen Zugriff auf Microsoft Dynamics NAV erhalten sollen. Darüber hinaus stehen zusätzliche Konfigurationskomponenten zur Verfügung.

Wenn Sie an einem Upgrade auf Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 interessiert sind, besprechen wir gerne mit Ihnen die attraktiven Upgrade-Konditionen, auf die Sie als Kunde mit aktivem Wartungsplan Anspruch haben.

Kundenservice im Multichannel

Multichannel Onlinehandel Software KundenserviceOptimalen Kundenservice zu leisten, ist für viele Onlinehändler aufgrund ihrer Multichannel-Strategie zu einer großen Herausforderung geworden. Beim Verkauf von Produkten über die verschiedenen Handelsplattformen und Marktplätze müssen zahlreiche verschiedene Kanäle gleichzeitig im Blick behalten und ähnliche Prozesse in unterschiedlichen Systemen abgewickelt werden.

Gelingt dies nicht immer, herrscht im Onlinehandel inzwischen große Transparenz und die Unzufriedenheit der Kunden mündet immer schneller in negativen Bewertungen auf den verschiedenen Portalen wie eBay, Amazon oder auch Google – ein nicht zu unterschätzendes Druckmittel für Verkäufer.

Anbieter, denen es gelingt Kundenanfragen, Reklamationen und Rücksendungen in einem einheitlichen und strukturierten Ablauf zu fassen, können den gesamten Verkaufsprozess effizienter abwickeln und haben so die Möglichkeit, ihre Online-Reputation und Bewertungen von vorne herein positiv zu beeinflussen.

Im konkreten Anwendungsfall bildet beim Verkauf über verschiedene Plattformen wie eBay, Amazon und den eigenen Webshop eine Multichannel-fähige Versandhandels-Software die Konsolidierungsebene für alle CRM-Daten. Sobald Daten von den Verkaufsplattformen an das System übergeben wurden, genügt dann ein einziges Schlagwort wie Auftragsnummer, Name oder Email-Adresse, um den betreffenden Vorgang im System zu finden – unabhängig davon, auf welchem Kanal die Transaktion ausgelöst wurde.

Intern lassen sich in dem vereinheitlichten Prozess jegliche Vorgänge leichter einsehen und Workflows nahtlos fortsetzen. Auch geplante Folge- oder Verkaufsaktionen, wie beispielsweise Erinnerungsmails für ausstehende Zahlungen oder auch Rabattaktionen und Newsletter lassen sich übergreifend planen, auslösen und dokumentieren.

Auch die Abwicklung von Retouren kann in einem solchen integrierten System nach einem einheitlichen Prinzip kanalübergreifend abgewickelt werden, gleichzeitig werden Statusinformationen an die einzelnen Kanäle zurückgespielt.

Grundsätzlich lässt sich im Multichannel-Handel nur durch ein geeignetes System sicherstellen, dass alle Abläufe reibungslos und ohne Zeitverlust funktionieren. Die Erwartungshaltung der Kunden steigt in hohem Maße, insbesondere technisch müssen diese Anforderungen abzubilden sein. Insbesondere der Self-Service-Aspekt, beispielsweise bei Retouren und die entsprechend kundenorientierte Kommunikation werden heutzutage als Standard vorausgesetzt.

Weitere Informationen zum Thema und über die Anbindung einer Multichannel-fähigen Versandhandels-Software lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung „Kundenservice optimieren im Multi-Channel“

Onlinehandel 2014: Darauf muss ihr System vorbereitet sein

Onlineshop Versandhandel Trends Anforderungen 2014Viele Versandhändler stehen vor der Herausforderung, eine geeignete Strategie für das eigene E-Commerce-Geschäft zu entwickeln. Dabei muss auch die Shop-Software auf die jeweiligen Anforderungen vorbereitet sein

Das Internet ist zum dominierenden Bestellweg geworden – dieses Fazit lässt sich aus der jährlichen Branchenstudie „Interaktiver Handel in Deutschland 2013“ des BVH ziehen. Im laufenden Jahr wird der Onlinehandel nach Einschätzung der Experten nochmals um 25 Prozent auf 48,8 Millionen Euro wachsen. Mit dem Wachstum des Gesamtmarktes steigt gleichzeitig auch die Konkurrenzsituation innerhalb der Branche.

Die folgenden Punkte sollte ihre Versandhandelssoftware zum Beispiel abdecken können, um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein:

1.   Umsatztreiber Marktplätze

Produkte oder Dienstleistungen nur durch einen einzelnen Kanal zu vermarkten, wird in Zukunft schwieriger. Eine weitere Plattform, die für kleine und mittelgroße Händler ein hohes Potential bietet, sind Marktplätze. Laut einer aktuellen bvh-Studie laufen in Deutschland 40 Prozent aller E-Commerce-Umsätze über Marktplätze wie Amazon, eBay, Rakuten oder Meinpaket.de. Dabei genießen die Plattformen bei Kunden meist großes Vertrauen. Außerdem sind sie, neben Google, vielfach der erste Anlaufpunkt bei Einkäufen im Netz. Für das Einstellen von Artikeln und die Abwicklung des Verkaufsprozesses ist auch beim Absatz über Online-Marktplätze der Einsatz einer zentralen eCommerce-Software sinnvoll. Gleichzeitig sollte die Schnittstelle in die hauseigene Versandhandelssoftware integriert sein.

2.   Mobile Commerce

Der Vormarsch des Mobile Commerce, also dem Einkaufen von Waren und Dienstleistungen mit Smartphone oder Tablet, ist eine weitere Entwicklung, die das Jahr 2014 prägen wird. Zehn Prozent des Umsatzes im Onlinehandel werden derzeit bereits mobil erwirtschaftet. „Vor allem das junge Zielpublikum ist längst bereit, technisch gerüstet und mit leistungsstarken Daten-Flatrates ausgestattet“, so BVH-Präsident Thomas Lipke. Möchte der Handel für solche Käufer interessant sein, muss er Prozesse und vor allem das Layout der Webshops auf ihre Bedürfnisse zuschneiden.

3.   Datenanalyse

Viele Unternehmen, gerade im E-Commerce, sammeln seit Jahren nutzerbezogene Daten und versuchen, sie zu analysieren und gewinnbringend einzusetzen. Die Herausforderungen liegen in erster Linie darin, die unzähligen gesammelten Daten zu verknüpfen und Erkenntnisse aus ihnen zu ziehen. Hier kann sich die Anbindung eines leistungsfähigen, externen Analysesystems als sinnvoll erweisen und flexible Möglichkeiten für die Zukunft bieten.

Autoteile online verkaufen: Umsatztreiber Marktplätze

Neben dem eigenen Online-Shop bieten Marktplätze wie ebay zusätzliche Reichweite für die Angebote der Händler. Professionelle Schnittstellen helfen bei der Umsetzung und Integration des eigenen eBay-Shops

Autoteile Onlinehandel eBay Marktplätze emMida Speed4Trade

Rund jeder zehnte Autofahrer hat in den vergangenen 24 Monaten Autoteile im Internet gekauft, vor allem im Bereich Reifen und Ersatzteile steigen die Online-Absätze kontinuierlich an. Die Entscheidung für ein bestimmtes Angebot beeinflusst neben den Faktoren Preis und Lieferzeit vorallem auch die Seriosität eines Autoteile-Onlineshops. Besonderen Wert legen die Käufer von Autoteilen im Internet auf Unterstützung und Orientierungsmöglichkeiten. Onlineberatungen beim Teilekauf sowie bessere Produktdarstellungen gehören zu den am häufigsten genannten Verbesserungswünschen der Käufer.

Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest in der aktuellen Ausgabe seines AutoTeileOnlineMonitors (ATOM).

Neben dem eigenen Online-Shop bieten Online-Marktplätze eine zusätzliche Reichweite für Angebote. Allein auf ebay.de mit über 16 Millionen aktiven Mitgliedern gehört der Bereich Auto- und Motorradteile zu den verkaufsstärksten Kategorien. Wer das Umsatzpotenzial der Marktplätze abschöpfen möchte, ist also gut beraten, auch hier eine professionelle Herangehensweise zu wählen. Für das Einstellen von Artikeln und die Abwicklung des Verkaufsprozesses ist auch beim Absatz über Online-Marktplätze der Einsatz einer zentralen eCommerce-Software sinnvoll. Gleichzeitig muss die Schnittstelle in das hauseigene ERP-System integriert sein.

Die emMida-Integrationsplattform der Speed4Trade GmbH bietet entsprechende Lösungen sowohl für Frontend als auch für Backend, um Geschäft über die verschiedenen Verkaufsplattformen zu generieren. Speziell für den Bereich des Autoteilehandels bietet die Schnittstelle ein breites Lösungsportfolio. Die ERP-Integration in Microsoft Dynamics NAV ist ebenfalls lückenlos gewährleistet.

Weitere Informationen zu emMida speziell für den Autoteile-Onlinehandel auf www.speed4trade.com

Europa gleicht wichtige Gesetze für Versandhändler an

Versandhandel Gesetz Änderung 2014 EU VerbraucherrichtlinieÄnderungen der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie treten am 13. Juni 2014 in Kraft

Um den grenzüberschreitenden Handel in der europäischen Union zu vereinfachen, bemüht sich die EU seit Jahren um eine Harmonisierung der Rechtsgrundlage in den Mitgliedsländern. 2014 treten weitere Gesetze in Kraft, welche diese Entwicklung fördern sollen.

Neben der Einführung des einheitlichen SEPA-Zahlungsverkehrsraums tritt die vollharmonisierte EU-Verbraucherrichtlinie in Kraft. Nach einer einjährigen Übergangsfrist ist der Stichtag der 13. Juni 2014.

An diesem Tag treten unter anderem folgende Neuregelungen in Kraft:

1. Europaweite Widerrufsbelehrung mit 2-Wochen-Frist

Erstmals wird für alle europäischen Staaten eine einheitliche Muster- Widerrufsbelehrung eingeführt. Dann beträgt die Widerrufsfrist in allen EU-Mitgliedsstaaten 2 Wochen ab Erhalt der Ware.

2. Verbraucher müssen Widerruf ausdrücklich erklären

Ab 13.06.14 gilt: Verbraucher müssen Widerruf ausdrücklich erklären. Die Rücksendung von Waren ohne weitere Erklärung, ist zukünftig nichtmehr ausreichend. Zum Zweck des Widerrufs können Verbraucher jedoch eine neue Muster-Erklärung nutzen.

3. Auch bei falscher Belehrung erlischt das Widerrufsrecht

Das Widerrufsrechts endet zukünftig selbst bei falscher Verbraucher-Belehrung spätestens ein Jahr nach Ablauf der 2-Wochen-Frist. Dies bedeutet für deutsche Versandhändler eine Verbesserung der Rechtslage, da derzeit das Widerrufsrecht bei einer fehlerhaften Verbraucher-Belehrung überhaupt nicht erlischt.

4. Retoure-Kosten müssen nicht mehr vom Händler getragen werden

In Zukunft können Händler, ohne Rücksicht auf den Wert der Bestellung, alle Kosten für die Rücksendung von Waren auf den Verbraucher übertragen. Die sogenannte 40-Euro-Klausel fällt damit weg.

5. Ende kostenpflichtiger Kundenhotlines

Der Verkäufer muss nach Vertragsschluss über eine Kundenhotline für den Kunden erreichbar sein. Die muss dem Vertragspartner klar kommuniziert wurde. Der Händler muss dafür sorgen, dass keine höheren Kosten als der Grundtarif berechnet werden.

6. Checkboxen ohne automatischen Haken

Checkboxen mit denen Kunden Zusatzleistungen bestellen können, dürfen laut dem neuen Gesetz nicht mehr automatisch angehakt sein.

Weitere Informationen zum neuen Gesetz finden Sie auf der Themenseite des Bundesjustizministeriums.

Hinweis: Der Inhalt dieses Artikels stellt keine Rechtsberatung dar und kann die rechtliche Beratung durch einen Fachanwalt im Einzelfall nicht ersetzen.

Schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr

Frohe Weihnachten 2013Es ist schon wieder soweit – das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Und so endet auch für uns ein aufregendes erstes Blogjahr.

Vielen Dank an die gesamte Leserschaft – Wir freuen uns, wenn wir Ihnen hilfreiche Informationen, Tipps und Tricks u.v.m. zur Verfügung stellen konnten. Dies wollen wir natürlich auch im neuen Jahr 2014 weiterführen und freuen uns darauf, gemeinsam die Herausforderungen des kommenden Jahres anzugehen.

Im Namen des ganzen Teams wünschen wir unseren ERP-Blog Lesern eine wunderschöne Weihnachtszeit und ein erfülltes und gesundes neues Jahr.

Ihr Team der prisma informatik GmbH

QlikView in der Praxis

QlikView Erfahrung Test Praxis NAVdiscover Dynamics NAVEin Erfahrungsbericht aus unserer Projektarbeit.

„Was man nicht messen kann, kann man nicht steuern.“ Gerade der Handel steht dabei vor Herausforderungen, wenn beispielsweise mehrere Standorte, Lager, Servicepunkte und auch E-Commerce-Plattformen im Blick behalten werden sollen. In dieser Situation befand sich auch die Jakobs Autoteile GmbH.

Die Ausgangssituation
Die Jakobs Autoteile GmbH hatte bislang mit Standardauswertungen auf Basis verschiedener Technologien gearbeitet. Die Erstellung neuer Berichte erwies sich als sehr komplex, da das nötige technische Wissen nur bei dem betreuenden Systemhaus verfügbar und zusätzlich nicht jederzeit abrufbar war. Insgesamt gestaltete sich die Erweiterung des Berichtwesens als zeitaufwendig und kostenintensiv.

Die Lösung
Als Alternative schlugen unsere Berater vor, alle bisherigen Reporting- und Analyselösungen mit der Business Discovery-Software QlikView abzulösen. Der „Self Service“-Gedanke der Lösung, mit dem sich jeder Anwender intuitiv eigene Auswertungen erstellen kann schafft für Jakobs Autoteile Unabhängigkeit von externen Dienstleistern.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, mehrere Datenquellen mit QlikView anzubinden, denn die relevanten Daten des Groß- und Onlinehandels liegen in unterschiedlichen Datenstrukturen und Datenquellen vor. Mit QlikView lassen sich nun auch Daten aus den unterschiedlichen Systemen miteinander kombinieren und in gemeinsamen Auswertungen betrachten. QlikView in der Praxis weiterlesen

Couch Commerce: Onlinehandel wird immer mobiler

Mobile Commerce Dynamics NAV VersandhandelDie Optimierung von Webshops auf mobile Endgeräte gewinnt zunehmend an Bedeutung

Mit Freundinnen Klamotten shoppen, nebenbei das Fernsehprogramm für den Abend durchstöbern und dazu eine Pizza bestellen – das alles ohne zu telefonieren oder auch nur einmal von der Couch oder dem Gartenstuhl aufzustehen. Dieser Komfort ist heutzutage nahezu selbstverständlich, ermöglicht durch allen Arten von Smartphones oder Tablets, die inzwischen praktisch in jedem modernen Haushalt vorhanden sind. Zusammengefasst wird diese Entwicklung unter dem bildhaften Begriff Couch Commerce. Derzeit beträgt der Anteil von Nutzern, die mit mobilen Endgeräten einkaufen, etwa 10 bis 20%. Einige große Onlinehändler gehen davon aus, dass dieser Anteil bis 2015 auf bis zu 50% steigen wird, wie das eStrategy-Magazin berichtet.

Viele Onlinehändler tragen diesem Trend allerdings noch nicht wirklich Rechnung. Gerade viele kleinere Händler haben keine, auf mobile Endgeräte optimierten Webseiten. Die Meisten scheuen die vermeintlich hohen Kosten und den Aufwand, der mit zwei verschiedenen Seitenlayouts auf sie zukommt. Anderen fehlt der Überblick über die existierenden technischen Möglichkeiten.

Viele Webshop-Anbieter haben für mobile Versionen inzwischen bereits einfache Lösungen im Portfolio. So bietet beispielsweise OXID mit seinem eShop mobile eine einfache Anpassung des Designs an die individuelle Corporate Identity, sowie nahtlose Integration in die OXID-Plattform. Auch bei der mobilen Lösung ist die Möglichkeit der zentralen Datenhaltung und –pflege gegeben. Wichtig ist dies vor allem für Webshopbetreiber, die ERP-Systeme wie Microsoft Dynamics NAV und branchenspezifische Versandhandelslösungen benutzen, denn so kann eine reibungslose Bestellabwicklung, bester Service und damit die volle Kundenzufriedenheit gewährleistet werden.

Wegfall der „40-Euro-Klausel“ ab 2014

Soll ich Retourenkosten zukünftig auf meine Kunden abwälzen? Kosteneffizientes Retourenmanagement beginnt bereits im ERP-System.

Retouren sind bei fast allen Onlinehändlern ein ungeliebtes Kind. Sie generieren Aufwand, machen häufig bereits sicher geglaubten Umsatz wieder zunichte und verursachen darüber hinaus zusätzliche Versandkosten, die selbst tragen sind. Mit dem Wegfall der sogenannten „40 Euro-Klausel“ im Juni 2014 soll damit Schluss sein: Ab diesem Zeitpunkt dürfen die Versandkosten bei einer Rücksendung auch bei einem Warenwert von über 40 Euro dem Besteller aufgebürdet werden. Das dies nicht jedem Online-Käufer gefällt, ist folgelogisch.

Daher bleibt die Frage, wie viele E-Commerce-Unternehmen die neu gewonnene Freiheit nutzen werden. Grund ist die Furcht vor einer Abwanderung der Kunden. Dass diese nicht ganz unberechtigt ist, zeigt die Monatsfrage Juli des ECC-Konjunkturindex Shopper zur Retourenregelung. Hier geben knapp 65 % der Befragten an, sie würden „nicht weiter in Online-Shops einkaufen, in denen sie für Warenrücksendungen selbst aufkommen müssen“. Gleichzeitig belegt die Untersuchung des ECC aber auch, dass nur knapp ein Viertel der Käufer weniger retournieren würden, wenn sie selbst dafür aufkommen müssten. Das grundsätzliche Problem – der hohe Aufwand, den Retouren generieren – bleibt also bestehen. Hier sollten zusätzliche Lösungsansätze  gefunden werden, als nur die Versandkosten abzuwälzen.

Seitens der Shopbetreiber gilt es in erster Linie natürlich, die Retourenquote von vorne herein so niedrig wie möglich zu halten. Aus Sicht der Verbraucher ist Rücksendung im Onlinehandel jedoch ein fester Bestandteil der Dienstleistung. Da Retouren also nie ganz vermieden werden können, ist ein effizientes Retourenmangagement besonders wichtig, um den Aufwand so gering wie Möglich zu halten. Die Versandhandelslösung Mail-Order-IT für das ERP-System Microsoft Dynamics NAV enthält beispielsweise ein speziell für Retouren konzpiertes Modul. Es ermöglicht die standardisierte und belegorientierte Abarbeitung der Rücksendungen. Dabei bietet das Programm einen Rundumblick auf den Kunden, verfolgt seine Historie und warnt den Anwender, falls zu viele Artikel zurückgenommen werden. Auch ermöglicht es, direkt aus der Retourenmaske heraus die Versendung eines Ersatzteils zu veranlassen oder eine Gutschrift für den Kunden zu erstellen.

Mehr Informationen zum Retourenmanagement und zu Mail-Order-IT erhalten Sie hier

Wegfall 40 Euro Klausel Retouren NAV