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Microsoft Dynamics 365 Business Central – Erste Details für das Oktober Release bekannt

Im Oktober rollt Microsoft neue Releases für seine Business Applications aus. Auch Dynamics 365 Business Central wird dann mit einigen Verbesserungen und Neuerungen ausgestattet. Einen Überblick über die wichtigsten neuen Features bieten die kürzlich von Microsoft veröffentlichten Release Notes. Diese bestätigen auch wiederum, dass es sich bei der On-Premise-Version von Business Central um den Nachfolger von Microsoft Dynamics NAV handeln wird.

Mit dem kommenden Oktober-Release wird die Verfügbarkeit von Dynamics 365 Business Central erweitert. So kann die Lösung ab diesem Zeitpunkt sowohl in der Cloud, als auch On-Premise und als Hybrid-Modell betrieben werden. Kunden, die aktuell bereits eine lokale Dynamics NAV Lösung im Einsatz haben, können diese weiterhin nutzen. Folgeversionen der Dynamics NAV Produktreihe wird es unter dem gewohnten Namen jedoch nicht mehr geben. Stattdessen wird die Lösung im Rahmen der neuen Releases zu „Business Central On-Premise“.

Optimierte Produktivität und User Experience

Die neue Version von Business Central wird in Sachen Produktivität und Benutzerfreundlichkeit einige Neuerungen im Web Client mit sich bringen. So machen neben einem neuen modernen Look unter anderem eine verbesserte Tastaturnavigation und hilfreiche Tastenkombinationen das Arbeiten mit dem Programm erheblich schneller und bequemer. Erweiterte Suchfunktionen für Seiten und Berichte sowie neue Filtermöglichkeiten für Listen sorgen ebenfalls für mehr Anwenderfreundlichkeit – unabhängig davon, ob über Web Client oder Universal App Client (Smartphone, Tablet oder Windows 10) auf die Daten zugegriffen wird.

Microsoft Dynamics 365 Business Central
Auch optisch soll die Oktober-Version von Dynamics 365 Business Central einige Neuerungen bieten (Quelle: Microsoft)

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Microsoft setzt verstärkt auf Cloud-Dienste – Neue Releases im Herbst

Microsoft CloudWährend viele Unternehmen dem Thema Cloud vor einigen Jahren noch eher skeptisch gegenüberstanden, haben die Dienste und Services mittlerweile in zahlreichen Betrieben Einzug gehalten – die Vorteile der Cloud sind schließlich nicht mehr von der Hand zu weisen. Microsoft hat die Zweckmäßigkeit des Cloud-Geschäfts bereits frühzeitig erkannt und setzt mittlerweile verstärkt auf cloudbasierte Produkte. Im Oktober erfolgt hierbei eine neue Release-Welle.

Erst kürzlich zeigte sich Microsoft-Chef Satya Nadella begeistert über das große Vertrauen, das Unternehmen mittlerweile in die Cloud setzen. Insbesondere die florierende Azure-Plattform sowie Office 365 erwiesen sich zuletzt als großer Erfolg. Insgesamt konnten die Erlöse im vierten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um mehr als 11 Prozent angehoben werden. Auch die Tochter LinkedIn konnte in den vergangenen Monaten große Erfolge einfahren.

Bereits kurz nach seinem Amtsantritt hatte Nadella begonnen, das Unternehmen in eine völlig neue Richtung zu lenken – weg von seinem veralteten Fokus auf den Personal Computer. Die rechtzeitigen Investitionen in neue Technologien, insbesondere das Cloud-Geschäft, machen sich für Microsoft nun bezahlt. In diesen Bereich möchte man auch in Zukunft großflächig investieren. Durch den kürzlich getätigten Zukauf der Entwicklerplattform GitHub will Microsoft zudem den nötigen Unterbau für eine intelligente Cloud sicherstellen. Seine gesteigerten Verkäufe und Erfolge im vergangenen Quartal will Microsoft schließlich zum Anlass nehmen, sein Cloud-Portfolio noch weiter auszubauen.

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ERP Insight & Analytics mit Microsoft OMS: IT-Compliance für Microsoft Dynamics NAV

ERP Insight & AnalyticsAn die Informationssicherheit von ERP-Systemen (Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit) werden in vielen Unternehmen, insbesondere im technischen Großhandel und in der Industrie, sehr hohe Anforderungen gestellt, die mit dem Fortschreiten der Digitalisierung auch immer weiter zunehmen. Die eingesetzten Lösungen sollten daher stets eingehend überwacht werden. Microsoft bietet hierzu entsprechende Tools.

Weil die komplexen Systeme, die meist aus zahlreichen Server- und Softwarediensten bestehen, zu jeder Zeit robust und performant laufen müssen, ist ein durchgängiges Monitoring der Systeme notwendig. Dies erfordert nicht nur stets aktuelle Versionsstände (Updates), sondern auch entsprechend häufige Systemänderungen (Changes). Auch die in ERP-Systemen verarbeiteten Daten sind grundsätzlich sehr vertraulich, weil es sich um personenbezogene oder aber schutzwürdige geschäftliche Daten handelt. Nicht erst durch das Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai 2018 erfordert dies die regelmäßige Prüfung von Zugriffen und Rechten (LOGs).

Die notwendige Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Sicherheit von ERP-Systemen ist für die IT-Abteilungen mittelständischer Unternehmen jedoch eine besondere Herausforderung, die ohne technische und externe organisatorische Unterstützung nicht zu bewältigen.

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Acht bewährte Erfolgsfaktoren bei der Einführung moderner Business Software

Business Software ErfolgsfaktorenUm bei der Digitalisierung Schritt zu halten, stehen in den meisten Unternehmen auch die klassischen Geschäftsanwendungen auf dem Prüfstand. In vielen Betrieben besteht hier Handlungsbedarf, um in Zukunft mit einer integrierten Lösung alle Unternehmensbereiche über die Wertschöpfungskette hinweg abzubilden.

Bei Microsoft wachsen unter der Dachmarke „Dynamics 365“ die traditionellen Bereiche ERP und CRM zusammen. Die integrierte Business Application Suite „Business Central“ (Dynamics NAV) ist dabei von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung einer solchen modernen Software bietet viele Chancen, jedoch sollte auch der Umfang des Einführungsprojekts für ein derartiges System nicht unterschätzt werden.

Wenn auch die Preismodelle der neuen Geschäftsanwendungen anders sind und mittlerweile sogar als Mietmodell angeboten werden, ist die ganzheitliche Einführung und Konzeption einer solchen Software noch immer eine Investition. Selbst wenn die Hersteller verstärkt von „Self-Service“ reden oder im Bereich der Bereitstellung gegebenenfalls gar nicht mehr auf eigene Hardware zurückgegriffen werden muss, wird man bei komplexen Geschäftsprozessen immer auch Berater mit einbeziehen müssen, die Erfahrung aus anderen Implementierungsprojekten mitbringen. In vielen Unternehmen müssen zudem gelebte Prozesse geprüft und auf die Rahmenparameter, die eine neue Software vorgibt, angepasst werden. Hierzu sind nach wie vor viele Gespräche und Planungen erforderlich, die letztendlich dafür sorgen, dass das Projekt auch zum Erfolg wird.

Es ist daher lohnenswert, sich die folgenden Aspekte vor dem Start eines neuen Projektes noch einmal in Erinnerung zu rufen. Schließlich kann auch bei der Einführungskonzeption neuer Systeme Erfahrungswissen nicht schaden.

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Podcast-Tipp: Die Zukunft von Software in der Cloud

Software in der CloudDie Zukunft vieler Softwareangebote liegt heutzutage in der Cloud. Viele große Unternehmen haben sich im Zuge dessen in den letzten Jahren bereits von reinen Softwareanbietern hin zu Plattformherstellern entwickelt – so beispielsweise auch Microsoft und Qlik.

Für viele stellt sich nach wie vor die Frage, wie sich diese Technologien zukünftig einsetzen lassen und welche Chancen und Risiken sich durch die Nutzung von Unternehmenssoftware in der Cloud ergeben. Speziell durch die Integration verschiedener Systeme und Applikationen werden in den nächsten Jahren viele neue Möglichkeiten und Vorteile für die anwendungsübergreifende Verarbeitung, Verknüpfung und Analyse von Daten entstehen.

In seinem Podcast beschäftigt sich Professor Dr. Axel Winkelmann vom Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg regelmäßig mit aktuellen und spannenden Themen aus der IT-Welt – insbesondere auch aus dem ERP-Bereich. Die 44. Ausgabe behandelt dabei Microsoft-Produkte und Dienstleistungen aus der Cloud.

Gemeinsam mit dem Microsoft-Experten Thorsten Scholl redet Winkelmann hierzu nicht nur über die Themen Microsoft-Cloud-Infrastruktur, Dynamics 365 und Office 365, sondern auch über die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile von Cloud-Technologien für Unternehmen im Allgemeinen. Hier geht’s zum Podcast>>

Dynamics NAV 2018 – News in der Warenwirtschaft

Microsoft Dynamics NAV 2018Seit vergangenen Dezember profitieren Nutzer von Microsoft Dynamics NAV wieder von verschiedenen Verbesserungen und neuen Features. Einige der Neuerungen in Version 2018 betreffen auch den Bereich der Warenwirtschaft.

So lassen sich in Dynamics NAV 2018 beispielsweise „Zu-/Abschläge“ nach Bruttogewicht und Volumen zuweisen. Die relevanten Informationen wie das Bruttogewicht und das Volumen werden dabei automatisch aus der Artikelkarte ermittelt, Einheiten werden bezogen auf diese umgerechnet. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass stets die richtige Einheit ausgewählt ist und Verteilungen möglichst realistisch dargestellt werden (z.B. Frachtkosten).

Bruttogewicht und Volumen in Dynamics NAV 2018
Verteilung von „Zu-/Abschlägen“ nach Volumen und Bruttogewicht

In der Dynamics NAV Version 2018 wurden darüber hinaus die Möglichkeiten des OCR-Services erweitert. Ein interessantes neues Feature ist dabei die Synchronisation der Kreditoren mit dem OCR-Dienst für eine noch genauere Texterkennung von eingelesenen Belegen.

Synchronisation von Kreditoren mit dem OCR-Service
Erweiterung des OCR-Dienstes in Dynamics NAV 2018

Bereits seit Version 2017 ist der Einsatz von Machine Learning möglich, um beispielsweise Cashflow-Prognosen zu erstellen. Mit Dynamics NAV 2018 besteht hierüber nun auch die Möglichkeit, Artikel anhand eines Fotos zu klassifizieren. Die Klassifizierung erfolgt dabei auf Basis eines Machine Learning Algorithmus in der Cloud, der beispielsweise in der Lage ist, Attribute wie Kategorie oder Farbe zu identifizieren, welche den Artikeln zugewiesen wurden.

Bildanalyse in Dynamics NAV 2018
Artikelklassifizierung durch Bildanalyse in Dynamics NAV 2018

 

Microsoft Dynamics 365 Business Central: Release im April

Microsoft hat den offiziellen Namen sowie das Veröffentlichungsdatum seiner neuen Cloud-ERP-Lösung bekanntgegeben. Dynamics 365 Business Central wird ab April offiziell erhältlich sein.

Die cloudbasierte All-in-One-Unternehmensmanagementlösung, die bisher unter dem Arbeitstitel Dynamics 365 „Tenerife“ bekannt war, wird den vollen Funktionsumfang von Microsoft Dynamics NAV besitzen. Auch die On-Premise-Version wird weiterhin Bestand haben.

Dynamics 365 Business Central steht ab 2. April in 14 Ländern (u.a. Deutschland) bereit und wird in den zwei unterschiedlich ausgestatteten Preispaketen „Essential” und „Premium” verfügbar sein. Während die „Essential“-Version alle notwendigen Module beinhaltet, um beispielsweise Finanzgeschäfte, Vertrieb, Kundenservice, Personal-, Projekt- und Supply-Chain-Management abzuwickeln, enthält die „Premium“-Edition zusätzlich Module für Service-Order-Management und Fertigung.

Business Central soll dabei helfen, einfache Buchhaltungssoftware und ERP-Altsysteme schnell und einfach upzugraden. Aktualisierungen erfolgen durch den Cloud-Betrieb anschließend automatisch, aufwendige Upgrade-Prozesse entfallen. Die Basis-Funktionalitäten können schließlich mit weiteren Microsoft-Cloud-Services (z.B. Office 365) verbunden und mit PowerApps, Microsoft Flow und Power BI für spezifische, wachsende und sich ändernde Unternehmensanforderungen angepasst und erweitert werden.

Microsofts Anliegen ist es dabei vor allem, durch automatisierte Geschäftsabläufe und Workflows (mithilfe vertrauter Tools wie Office, Outlook, Word und Excel), vernetzte Daten und intelligente Technologien eine flexible Cloud-Plattform zu schaffen, die dem Nutzer eine einheitliche und effiziente Möglichkeit bietet, seine Unternehmensgeschäfte abzuwickeln. Die so geschaffene Vernetzung des Unternehmens hilft schließlich dabei, fundierte Entscheidungen treffen zu können. Für einen besseren Überblick und mehr Produktivität wurde Dynamics 365 Business Central zudem mit einer neuen modernen Benutzeroberfläche ausgestattet.

Dynamics NAV 365 Business Central
Business Central kommt mit neuer moderner Benutzeroberfläche (Quelle: Microsoft)

Durch seine verbesserte User Experience, seine Erweiterbarkeit und den vollen Dynamics NAV-Funktionsumfang bietet die All-in-One Business Management Solution somit viele Vorteile – insbesondere für Unternehmen, die ein flexibles System suchen, welches bei steigenden Anforderungen mit Ihnen wächst.

Dynamics NAV 2018 – Neuerungen in der Finanzbuchhaltung

Microsoft Dynamics NAV 2018Mit Microsoft Dynamics NAV lassen sich alle wichtige Funktionen eines Unter­nehmens miteinander verbinden und sich somit geschäftliche Produk­tivität sowie Geschäfts­prozesse deutlich verbessern. Regelmäßig erscheinende neue Releases optimieren die Funktionalitäten des ERP-Systems dabei immer weiter. Die Ende vergangenen Jahres veröffentlichte neue Version Dynamics NAV 2018 hat dabei insbesondere im Bereich der Finanzbuchhaltung einige Verbesserungen erfahren.

So können beispielsweise seit dem neuen Release Dimensionsfilter auf alle Dimensionen angewendet werden. Diese sind in Konten­plan, Sach­posten, Bankposten, Debitoren- und Kreditorenposten, Finanzbudgetposten und Artikelposten verfügbar.

Dimensionsfilter in Dynamics NAV 2018
Festlegung von Dimensionsfiltern in Dynamics NAV 2018

Eine Neuerung gibt es auch bei der Bearbeitung von Excel-Berichten. Mit Dynamics NAV 2018 können bestimmte Berichte, wie zum Beispiel Bilanz, GuV, Cashflow-Auszug, Kreditor- bzw. Debitor-Saldenrückblick oder Rohbilanz, über Excel immer wieder aktualisiert werden. Die Aktualisierung erfolgt dabei über ein entsprechendes Add-In direkt aus Dynamics NAV heraus.

Excelberichte in Dynamics NAV 2018
Bearbeitung von Excel-Berichten in Dynamics NAV 2018

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Dynamics NAV 2018 – Neue Features, die die tägliche Arbeit mit dem System erleichtern

Microsoft Dynamics NAV 2018Ende des vergangenen Jahres hat Microsoft die neue Version seiner ERP-Lösung unter dem Namen Dynamics NAV 2018 veröffentlicht. Der Schwerpunkt der damit eingeführten Neuerungen liegt zwar in den Bereichen Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft, das Release bringt jedoch auch einige kleine allgemeine Verbesserungen mit sich, die den Arbeitsalltag bequemer und einfacher gestalten.

So bildet die Schaltfläche „Einrichtung & Extensions“ beispielsweise einen zentralen Ort für Einstellungen. Hier kann sich der Anwender von mehreren Einrichtungsassistenten Schritt für Schritt bei der Festlegung der Parameter für ein bestimmtes Modul oder einen bestimmten Bereich unterstützen lassen. Die gewünschten Einstellungen können jedoch auch über die klassischen Einrichtungskarten vorgenommen werden. Diese liegen gesammelt an einer Stelle und sind nach Bereichen (z.B. Finanzen, Verkauf, Einkauf, Projekte etc.) abgelegt. Die einzelnen Einrichtungsseiten sind dabei mit Keywords versehen, nach denen der Benutzer entsprechend suchen und filtern kann.

Einrichtungsassistent in Dynamics NAV 2018
Einrichtungsbereich in Dynamics NAV 2018

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Digitale Transformation – auch bei Business Anwendungen?

Die Diskussion um eine umfassende Digitalisierung unserer Umwelt erfasst auch den Bereich des Betriebs kaufmännischer Anwendungen in Unternehmen. Während in vielen Gebieten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel beim autonomen Fahren, eine digitale Komponente erstmals eine zentrale und aktive Rolle spielt, sind ernstzunehmende Unternehmen und Industrien schon seit langem nicht mehr ohne IT vorstellbar. Vielmehr waren die Unternehmen schon lange vor dem privaten Sektor eine treibende Kraft in der IT-Entwicklung.

Digitale Transformation mit Dynamics 365

Bei der digitalen Transformation heute geht es nicht nur um Technologie, sondern um eine umfassende Strategie, die Organisationen und Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellt und dabei neue Arten des Zusammenspiels von Menschen, Daten und Prozessen umsetzt. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung wird sich zukünftig auf dem digitalen Sektor abspielen. Das hat Konsequenzen, nicht zuletzt auch für Business Software. Die Wurzeln vieler ERP-Systeme stammen noch aus den 1980-er Jahren und wurden über die Zeit hinweg an die jeweiligen Erfordernisse angepasst. Mit einem Update wird es nicht getan sein, um eine Software so anzupassen, dass sie den Anforderungen der heutigen tiefgreifenden und umfassenden Digitalisierung gerecht wird.

Warum muss man auch Business Software neu denken?

Eine Kundenbeziehung funktioniert heute anders als vor einigen Jahren. Die Markttransparenz ist um ein vielfaches höher und die Möglichkeit international zu agieren ist viel einfacher – der Wettbewerb ist vielfältig. Deswegen ist es umso wichtiger, mit seinen Kunden eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit zu etablieren, die aus unterschiedlichen Situationen heraus immer mit der gleichen Qualität sichergestellt werden kann. Studien sehen voraus, das die „Kundenerfahrung“ im Umgang mit einem Unternehmen immer wichtiger wird, sodass dieser Faktor schon bald genauso relevant sein wird, wie „Preis“ oder „Marke“.

Fachkräftemangel ist kein branchenspezifisches Problem. Unsere Unternehmensressourcen sind endlich und die persönliche Produktivität eines jeden Mitarbeiters ist entscheidend. Schnelle Einarbeitung, projektorientiertes Arbeiten anstatt der Steuerung von Routinearbeiten und standortübergreifende Teamarbeit sind Schlagworte, die die Messlatte an eine Unternehmens-IT legen. Attraktive Arbeitsplätze sind modern und erfüllen den Wunsch nach Flexibilität und Mobilität, die eine neue Generation von den privaten Software-Nutzungsgewohnheiten kennt.

Technologie ermöglicht Geschwindigkeit und Anpassung. Die Leistungsmerkmale, die eine Software erfüllen muss, verändern sich heute schnell. Neue Geschäftsmodelle entstehen und erhöhen den Wettbewerb. Viele Unternehmen sehen sich dazu gezwungen, wenigstens zu reagieren, um den Verlust von Marktanteilen einzudämmen. Unternehmen, die aber selbst durch eigene, neue und bessere, IT-gestützte Serviceangebote in Erscheinung treten, können binnen kurzer Zeit neue Kunden gewinnen und Produkte individuell distribuieren. Mit Dynamics 365 hat Microsoft die klassischen ERP- und CRM-Konzepte für eine moderne Business Anwendungsarchitektur neu gedacht und auf den Markt gebracht.

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