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Microsoft Dynamics NAV 2018 im Dezember – Dynamics 365 „Tenerife“ folgt im Frühjahr

Im Rahmen der Directions EMEA 2017 in Madrid hat Microsoft mehr Klarheit in seine Release-Pläne gebracht und eine aktuelle Roadmap für seine Produkte veröffentlicht.

So soll die Veröffentlichung der neuen On-Premise-NAV-Version noch am 1. Dezember dieses Jahres unter dem Namen Dynamics NAV 2018 erfolgen. Ein weiteres Release – Dynamics NAV 2018 R2 – soll im kommenden Frühjahr auf den Markt kommen. Genauso wie die vollumfängliche Cloud/SaaS-Variante, die derzeit noch den Arbeitstitel Dynamics 365 „Tenerife“ trägt.

Infolge der Ersetzung der vorläufigen Bezeichnung des Produktes ist mit einer neuen Benennung der kompletten Produktsuite zu rechnen.

Roadmap NAV 2018 und Dynamics 365 Tenerife
Quelle: Microsoft

Für die kommenden Veröffentlichungen wurden seitens Microsoft wieder einige Neuerungen und Verbesserungen angekündigt. Hierunter zählen unter anderem eine noch stärkere Integration in Office 365 (z.B. durch den Common Data Service und die Möglichkeit zur Bearbeitung von Buch.-Blättern in Excel), eine Optimierung des Web Clients und der Optik (z.B. Personalisierung des Workspaces) sowie neue Standard Web Service APIs.

Weitere Informationen und mehr Details werden wir in Kürze auf diesem Blog veröffentlichen. Alle wichtigen Neuigkeiten rund um die Produkte erfahren Kunden und Interessenten zudem auf unserem Business Day 2017.

Microsoft Dynamics NAV 2017 – Liquiditätsplanung

Nur ein Unternehmen, das seine finanziellen Mittel stets im Auge behält, kann vorausschauend planen und seine Zahlungsfähigkeit sichern. Wichtig ist dabei vor allem eine durchgängige Überwachung der Liquiditätsentwicklung. Microsoft Dynamics NAV bietet hierfür die nötigen Werkzeuge.

Um Zahlungsströme im Unternehmen richtig zu kontrollieren und auszuwerten, sollte eine sorgfältige Cashflow-Planung erfolgen, welche auch in Microsoft Dynamics NAV integriert ist. Diese greift auf alle relevanten Daten aus verschiedenen Geschäftsbereichen (z.B. Einkauf und Verkauf) zu und ermöglicht auf deren Grundlage Voraussagen über alle Einnahmen und Ausgaben einer definierten Periode. Ein großer Vorteil bei der Cashflow-Planung ist die Einbeziehung von Planzahlen wie zum Beispiel erfasste Aufträge und Bestellungen. Nachdem die verwendeten Informationen Echtzeitdaten sind, kann bei Bedarf schnell gehandelt werden. Dies funktioniert in einer isolierten Finanzbuchhaltung nicht, da lediglich gebuchte Werte vorhanden sind.

Cashflowplanung in Microsoft Dynamics NAV 2017
Cashflow-Planung in Microsoft Dynamics NAV 2017

Mit Veröffentlichung der Microsoft Dynamics NAV Version 2017 wurden die Cashflow-Funktionen um zwei Bereiche erweitert, die ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Planung spielen:

  • Die Projekte bzw. die Projekterlöse
  • Die MwSt.-Abrechnung, im Detail die Ermittlung der Umsatzsteuerzahllast

Ebenfalls nun möglich ist die manuelle Eingabe von neutralen Einnahmen und Ausgaben. So können auch Beträge außerhalb von Dynamics NAV mitberücksichtigt werden.

Cashflowplanung in Microsoft Dynamics NAV 2017
Einzubeziehende Datenbereiche in der Cashflow-Planung

Bei der erstmaligen Verwendung des Cashflow-Tools wird der Benutzer ab Version 2017 zudem durch einen Einrichtungsassistenten unterstützt. Der Anwender wird so durch die notwendigen Parameter geleitet und kann diese selbstständig definieren.

Zeit für frischen Wind: Wann ein Update Ihres ERP-Systems nötig wird

Gründe für einen ERP-WechselDer Einsatz eines ERP-Systems stellt für viele Unternehmen bei der Abwicklung der Geschäftsprozesse ein nicht wegzudenkendes Arbeitswerkzeug dar. Doch spätestens, wenn ein Betrieb wächst oder sich dessen Anforderungen verändern, könnten die Funktionen der aktuell eingesetzten Software nicht mehr ausreichen und ein Update oder gar den Wechsel des Systems notwendig machen.

Ein ERP-System kann ein Unternehmen und seine Mitarbeiter in vielen Geschäftsbereichen optimal unterstützen. Um die gewünschten Prozesse zu erleichtern, wird meist eine Software angeschafft, welche die zum jeweiligen Zeitpunkt bestehenden Unternehmens- und Benutzeranforderungen mit den entsprechenden Funktionalitäten bestmöglich abdeckt. In vielen Firmen reichen die anfangs implementierten Funktionen allerdings aufgrund von Wachstum, strukturellen Veränderungen oder technologischem Wandel im Laufe der Zeit nicht mehr aus und müssen entsprechend angepasst werden. Bevor das ERP-System durch zu viele technische Individualisierungen in seiner Anwendung jedoch zu komplex wird und so die Produktivität sinken lässt, empfiehlt sich ein Update auf eine neuere, verbesserte und umfangreichere Version.

Technischer Wandel verursacht Handlungsbedarf

Die globale wirtschaftliche und IT-technische Entwicklung schreitet immer schneller voran, Faktoren wie die Digitalisierung und immer größer werdende Datenmengen, die verarbeitet werden müssen, stellen große Herausforderungen an Technologie und Geschäftsprozesse. Viele moderne ERP-Systeme wie zum Beispiel Microsoft Dynamics NAV bieten hierzu bereits eine Vielzahl an Features sowie Benutzeroberflächen mit deutlich verbesserter User Experience, die die Arbeit mit dem jeweiligen System einfacher, schneller und angenehmer gestalten, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Sie erlauben dem Anwender zudem ein Höchstmaß an Skalierbarkeit und ermöglichen durch Web, Tablet und Phone Client den Zugriff auf die gewünschten Daten von jedem mobilen Gerät und Ort aus – ein Vorteil, von dem beispielsweise Mitarbeiter im Außendienst oder Lager und in der Produktion stark profitieren. Deshalb ist es für moderne mittelständische Unternehmen wichtig, dass auch die im eigenen Betrieb genutzten ERP-Systeme mit diesen Entwicklungen mithalten können.

Darüber hinaus unterstehen auch die meisten Unternehmen selbst einem kontinuierlichen Wandel. Firmenwachstum oder auch eine strategische oder strukturelle Umstellung können ausschlaggebend dafür sein, dass neue Funktionalitäten und Erweiterungen gebraucht werden, um den Anforderungen von Markt und Kunden weiterhin gewachsen zu sein.

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Buchempfehlung: Building ERP Solutions with Microsoft Dynamics NAV

Building ERP Solutions with Microsoft Dynamics NAVIn seinem Ratgeber gibt Microsoft-Experte Stefano Demiliani Tipps für die Entwicklung effizienter ERP-Lösungen auf Grundlage von Microsoft Dynamics NAV.

Das Buch soll dem Anwender zeigen, wie das Meistern komplexer technischer Herausforderungen und die Anbindung externer Applikationen zu einem rundum erfolgreichen ERP-Projekt verhelfen können. Hierzu gibt Stefano Demiliani eine grundlegende Einführung zur Architektur von Microsoft Dynamics NAV und führt den Leser anschließend an diverse Problemstellungen heran, die bei der Entwicklung und Implementierung einer ERP-Landschaft aufkommen können. Anhand verschiedener Fallbeispiele aus unterschiedlichen Branchen (z.B. Verkauf, Fertigung, Vertrieb und Gesundheitswesen) lernt der Leser schließlich Schritt für Schritt, wie die vorher beschriebenen technischen Konflikte gelöst werden können.

Konkrete Lerninhalte des Handbuchs sind dabei unter anderem:

  • Konfiguration und Integration von NAV Web Services und Erstellung externer Applikationen mit Visual Studio, .NET und .NET Core
  • Entwicklung von Applikationen und Lösungen mit Microsoft Dynamics NAV und anderen Microsoft Technologien
  • Klärung technischer Probleme in der Architektur durch die Implementierung von Enterprise Lösungen mit Dynamics NAV

Der Ratgeber richtet sich vor allem an Entwickler im ERP-Bereich und ist ab sofort auf englischer Sprache hier erhältlich: Building ERP Solutions with Microsoft Dynamics NAV

Microsoft Dynamics NAV 2017 – Neuerungen für Entwickler

Microsoft Dynamics NAV 2017 für EntwicklerSeit vergangenen Oktober profitieren Anwender von den zahlreichen neuen Funktionen des aktuellsten Microsoft Dynamics NAV Releases. Doch auch für Entwickler gibt es in der Version 2017 einige Verbesserungen zu entdecken.

Hervorzuheben sind hier vor allem die erweiterten Möglichkeiten bei der Erstellung von Extensions, die grundlegend bereits mit Version 2016 eingeführt wurden. Dem Entwickler stehen nun die verbleibenden Objekttypen (Reports, XMLPorts und Queries) zur Verfügung, die die Extensions erstmals für umfangreichere Lösungen sinnvoll nutzbar machen. Durch die neuen Extensions lassen sich Erweiterungen für Dynamics NAV bauen, ohne Änderungen an den Standardobjekten der Plattform vorzunehmen. Dies vereinfacht vor allem den Update-Prozess, da das Basissystem aktualisiert werden kann und die Extension-Schicht automatisch vom Service Tier mit aktualisiert wird. Extensions können darüber hinaus rückstandsfrei wieder entfernt werden. Weiterhin können ab NAV 2017 auch Berichtsvorlagen, Tabelleninhalte, Berechtigungsätze, Add-ins und einiges mehr in einer Extension enthalten sein.

In der nächsten Dynamics NAV Version (Codename „Tenerife“) wird Entwicklern für die Erstellung von Extensions neben einem In-Client-Designer auch die Entwicklungsplattform Visual Studio Code zur Verfügung stehen. Seit vergangenen Dezember können die neuen Tools bereits in einer öffentlichen Preview getestet werden.

Mit neuen sogenannten Application Areas vereinfacht Dynamics NAV 2017 zudem für Entwickler die Anpassung der User Experience an die individuellen Anwendungs-Ansprüche der jeweiligen Benutzer. Durch die Zuteilung eines vom Entwickler definierten Sets an Application Areas durch einen Administrator sieht der Anwender schließlich nur Elemente der Benutzeroberfläche, die er für die Ausführung seiner Aufgaben benötigt.

Für weiterführende Informationen oder bei Interesse an Microsoft Dynamics NAV 2017 kontaktieren Sie uns gerne unter 0911-23980550.

CeBIT 2017: Big Bang auf der Messe – Wir sagen Danke!

CeBIT 2017Zum wiederholten Mal präsentierte die prisma informatik GmbH als Aussteller auf der CeBIT 2017 in Hannover ihre Lösungen im ERP- und BI-Bereich. Die Fachmesse wartete in diesem Jahr darüber hinaus mit einer besonderen Ankündigung für 2018 auf.

Mehr als 3.000 Aussteller aus 70 Nationen kamen auch in diesem Jahr wieder zusammen, um den rund 200.000 Besuchern fünf Tage lang unter dem Topthema „d!conomy – no limits“ ihre technologischen Innovationen zu präsentieren. Unter den ausstellenden Unternehmen befand sich auch die prisma informatik GmbH mit ihren ERP- und BI-Lösungen Microsoft Dynamics NAV, QlikView, Qlik Sense und NAVdiscovery.

Im Laufe der fünftägigen Veranstaltung konnten wir erneut zahlreiche interessante Fachgespräche führen und vielversprechende neue Kontakte knüpfen. Es freut uns, mit unseren Produkten und Lösungen auch diesmal auf das Interesse so vieler Besucher gestoßen zu sein. Wir bedanken uns herzlich für das durchweg positive Feedback und die gut organisierte Zusammenarbeit mit dem BARC-Team sowie den übrigen Partnern und Mitausstellern.

Festival digitaler Innovationen

Während des Events ließ die Deutsche Messe darüber hinaus spannende Neuigkeiten zur CeBIT 2018 verlauten. Anders als in der Vergangenheit wird die Fachmesse im kommenden Jahr im Sommer von 11. bis 15. Juni mit völlig neuem Konzept und Festivalcharakter rund um das Holzdach auf dem Messegelände in Hannover stattfinden. Hierzu wird die CeBIT in die drei Themenbereiche „d!conomy“ (Angebote zu den Themen der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern), „d!tec“ (Disruptive Technologien, Forschung und Startups im New-Tech-Festival) und „d!talk“ (Konferenzen, Workshops und Keynotes) eingeteilt. Mehr dazu erfahren Sie auf www.cebit.de.

IT-Expo 2017 in Zürich: prisma informatik zeigt benutzerfreundliches Self-Service-BI mit Qlik

IT-Expo 2017Am 5. und 6. April öffnet die IT-Expo in Zürich ihre Pforten. Die prisma informatik wird auf der schweizerischen Messe für Business Software, Security und Document Solutions als Aussteller vertreten sein.

Die IT-Expo in Zürich gilt als Leitmesse der IT-Branche in der Schweiz. Neben der Ausstellung bietet die Messe ein umfangreiches Vortragsprogramm, Podiumsdiskussionen und Praxisbeispiele. Parallel zur IT-EXPO finden weitere Schwesternmessen in den Bereichen Human Ressource Management, E-Business sowie Online- und Dialogmarketing statt, die den Besuchern die Möglichkeit geben, sich über verschiedene Aspekte der Digitalisierung zu informieren.

Als zertifizierter Qlik-Partner bietet die prisma informatik den Besuchern der IT-Expo umfassende Einblicke in die Welt von Self-Service-BI und Visual Analytics mit den Produkten von Qlik, insbesondere in Verbindung mit dem ERP-System Microsoft Dynamics NAV. Mit den intuitiv nutzbaren Lösungen QlikView und Qlik Sense und deren Anbindung an verschiedene Datenquellen, wie z.B. ERP- und CRM-Systeme, lassen sich die Beziehungen zwischen den angebundenen Daten besonders gut untersuchen und beispielsweise für zukünftige unternehmerische Entscheidungen nutzen. Selbst in komplexen ERP-Umgebungen mit individualisierten Strukturen sind die Qlik-Lösungen nachhaltig integrierbar. Mittels der zertifizierten NAVdiscovery Toolbox von prisma informatik gelingt die Integration von Qlik und Dynamics NAV besonders schnell und einfach. Darüber hinaus lassen sich durch NAVdiscovery beliebige weitere Datenquellen (z.B. Microsoft Dynamics CRM) mit QlikView und Qlik Sense verknüpfen.

Weiterführende Informationen zum erfolgreichen Einsatz von Self-Service-BI und zu unseren Produkten und Lösungen erhalten Sie in unserer Pressemitteilung oder am 5. und 6. April 2017 auf der IT-Expo in Zürich an Stand C.19 in Halle 1. Gerne können Sie uns auch zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächstermins unter 0911-23980550 kontaktieren.

prisma informatik auf der CeBIT 2017

prisma informatik auf der CeBIT 2017Ende März kommen wieder Besucher aus der ganzen Welt auf der CeBIT in Hannover zusammen. Auch die prisma informatik stellt auf der großen Fachmesse zum wiederholten Mal seine Lösungen im BI- und ERP-Bereich mit Microsoft Dynamics NAV, QlikView und Qlik Sense vor.

Unter dem Topthema „d!conomy – no limits“ steht die CeBIT 2017 vom 20. bis 24. März ganz im Zeichen der neuesten Technologien und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Als Partnerland wurde in diesem Jahr Japan angekündigt.

prisma informatik zeigt in Halle 5 am Stand E16 (Qlik Area, BI-Forum am BARC-Stand) auch in diesem Jahr, wie einfach Unternehmen ihr schlummerndes Informationspotenzial aus dem ERP-System Microsoft Dynamics NAV heben können – mit der zertifizierten NAVdiscovery Toolbox. Diese verbindet die BI-Produkte QlikView und Qlik Sense mit Microsoft Dynamics NAV oder beliebigen anderen Datenquellen (z.B. Dynamics CRM) und ermöglicht dem Benutzer, Daten auf einfache Weise selbst zu analysieren, mit minimaler technischer Vorarbeit und ohne Unterstützung der IT-Abteilung. Je nach individueller Fragestellung erhalten Unternehmen durch dieses systematische Auswerten ihrer Geschäftsdaten wichtige Erkenntnisse, um unternehmerische Chancen und finanzielle Risiken besser abwägen zu können.

Unsere Produkte und Lösungen präsentieren wir Ihnen vom 20. bis 24. März auf der CeBIT in Hannover an Stand E16 in Halle 5. Hier können sich Besucher auch im Allgemeinen über die vielfältigen Möglichkeiten von Self-Service-BI, Data Discovery und Visual Analytics informieren. Vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin unter 0911-23980550.

Weitere Informationen zu den Lösungen und dem Messeauftritt der prisma informatik erhalten Sie zudem in unserer Pressemitteilung.

Microsoft Dynamics NAV 2017 – Cortana Intelligence

Durch die Möglichkeit, die NAV-Umgebung mittels verschiedener Extensions zu erweitern, können Anwender Dynamics NAV 2017 nun auch mit Hilfe von Machine Learning Vorhersagen bei der Verkaufs- und Bestandsentwicklung ansehen.

Dynamics NAV kann damit mit einer Extension erweitert werden, die es ermöglicht, aus vergangenen Daten Erkenntnisse über potenzielle zukünftige Verkäufe und einen klaren Überblick über zu erwartende Bestände und die Umsatzentwicklung zu bekommen. Microsoft vermarktet diese Erweiterung unter dem Begriff „Cortana Intelligence“. Die Dynamics NAV Extensions haben dabei jedoch keine fachliche oder inhaltliche Verbindung zum „Cortana Intelligence“-Begriff bei Power BI.

Für die Vorhersagen nutzt das System historische Daten und hilft dem Anwender so, Unternehmensbestände besser zu verwalten. Dies unterstützt wiederum die Bestellung von Nachschub beim Lieferanten und sorgt damit für mehr Kundenfreundlichkeit, da beispielsweise gewährleistet werden kann, dass häufig gekaufte Waren durchgehend auf Lager sind.

Bestandsvorhersage mit Cortana Intelligence
Bestandsvorhersage mit Cortana Intelligence

Um stets optimale Vorhersagen zu erzielen, greift die Erweiterung auf einen trainierten Algorithmus innerhalb des Cloud-Dienstes Azure Machine Learning zurück, ermittelt anhand der Trainingsdaten ein entsprechendes Ergebnis und gibt dem Anwender schließlich diese Daten aus.

Das Leistungsspektrum der Extension „Umsatz- und Lagerbestandsplanung“ in Dynamics NAV 2017 umfasst auf Basis historischer Daten somit folgende Funktionsbereiche:

  • Vorhersage innerhalb des Cashflow Moduls
  • Vorhersage der Lagerbestandsentwicklung von Artikeln und direkte Anlage von Einkaufsbestellungen
  • Vorhersage von Umsatzentwicklungen

Neben der bestehenden Funktionalität bietet Dynamics NAV 2017 auch Entwicklern Zugriff auf den trainierten Algorithmus innerhalb von Azure Machine Learning. Dadurch können auf Basis weiterer historischer Daten ebenfalls Vorhersagen für die Zukunft abgerufen werden.

Dynamics 365 for Financials: Kein neues Dynamics NAV

Im vergangenen November hat Microsoft seine neue cloudbasierte Lösung Dynamics 365 auf den nordamerikanischen Markt gebracht. Eine Veröffentlichung in vier weiteren europäischen Ländern ist für dieses Jahr geplant. Die Business Edition des Produkts, welche Dynamics 365 for Financials (Project Madeira) enthält, basiert auf Dynamics NAV, unterscheidet sich jedoch in vielen Aspekten von dem ERP-System.

Dynamics 365 for Financials
Quelle: Microsoft

So umfasst Dynamics 365 for Financials zwar einige der Funktionen von Dynamics NAV, soll und wird dieses aber nicht ersetzen – Dynamics NAV wird auch in Zukunft weiterentwickelt werden. Im Gegensatz zu letzterem, welches sowohl On-Premise, als auch über Private Cloud oder Microsoft Azure betrieben werden kann, handelt es sich bei Dynamics 365 for Financials um eine rein cloudbasierte Lösung. Weil die Features der Plattform hauptsächlich auf Basisfunktionalitäten der Bereiche Finanzbuchhaltung, Verkauf und Einkauf reduziert sind, eignet sie sich besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen. Der vereinfachte Funktionsumfang sowie die hohe Benutzerfreundlichkeit und die Möglichkeit, die Arbeit mit der Plattform durch intuitive Anwendung, Assistenten und Tutorials selbstständig zu erlernen, sorgt in Dynamics 365 for Financials besonders bei Einsteigern für eine bequeme Eingewöhnung und schnelles Verständnis. Dynamics NAV wartet dagegen mit weitaus umfangreicheren Prozessen und zusätzlichen Modulen (z.B. Anlagen, Produktion, Service- und Projektmodul) auf, gestaltet sich in seiner Benutzung dafür aber auch komplexer.

Bequeme Plattformerweiterung durch Apps und Extensions

Die flexible Cloud-Plattform Dynamics 365 for Financials ermöglicht es, sich das gesamte System aus verschiedenen Business Apps individuell zusammenzustellen und so an die jeweiligen Anforderungen des Unternehmens, der Branche oder Rolle des Anwenders anzupassen. Die entsprechenden Applikationen können über Microsoft AppSource bezogen und unabhängig voneinander bereitgestellt und genutzt werden.

So kann beispielsweise mit wenigen grundlegenden Apps gestartet und bei steigendem Bedarf aufgestockt werden. Die eingesetzte Lösung umfasst somit nur Funktionalitäten, die im laufenden Betrieb auch tatsächlich benötigt werden. Durch diese Flexibilität von Dynamics 365 for Financials und die Möglichkeit, Änderungen und Erweiterungen auch ohne Hilfe der IT-Abteilung durchzuführen, kann schnell und einfach auf sich stetig wandelnde Markt- oder Unternehmensbedingungen reagiert werden.

Auch das klassische Dynamics NAV kann seit der aktuellen Version 2017 bequem durch sogenannte Extensions erweitert werden. Zudem können Basisobjekte in NAV direkt verändert werden – dies erlaubt auch individuellste Anpassungen. Die Aktualisierung der jeweiligen Zusatzmodule gestaltet sich bei Dynamics 365 for Financials und Dynamics NAV jedoch unterschiedlich schwierig. Während Microsoft die über die AppSource erworbenen Applikationen zusammen mit der Basisappliaktion monatlich automatisch aktualisiert, müssen in Dynamics NAV installierte Extensions und angepasste Basisobjekte bei einem Update stets über einen zusätzlich erforderlichen Prozess migriert werden.

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