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Microsoft Dynamics NAV 2016 – Die neue Funktion „Abgrenzungsbuchung“

Microsoft Dynamics NAVBeim Jahresabschluss sind aktive und passive Rechnungsabgrenzungsbuchungen durchzuführen, um den periodengerechten Erfolg zu ermitteln. Unabhängig vom Zeitpunkt der Rechnungs- und Zahlungsbuchung werden Aufwände und Erträge somit der Periode zugerechnet, in der sie wirtschaftlich relevant sind. Die seit Version 2016 verfügbare Funktion „Abgrenzungsbuchung“ vereinfacht diesen Prozess in Microsoft Dynamics NAV.

Für eine sinnvolle Unternehmenssteuerung ist die jährliche Feststellung des Unternehmenserfolges durch eine Gewinn- und Verlustrechnung eindeutig zu wenig. Eine monatlich exakte Bestimmung der Unternehmenskennzahlen ist mittlerweile auch für kleinere Unternehmen unerlässlich, um stets eine umfassende Grundlage für schnelle Entscheidungen parat zu haben. Eine periodengenaue Abgrenzung ist deswegen in vielen Unternehmen alltägliche Praxis.

Bis dato sind hierfür allerdings umfangreiche und arbeitsintensive Umbuchungsprozesse im Nachhinein zu initiieren.
Mit der neuen Funktion „Abgrenzungsbuchung“ in Microsoft Dynamics NAV 2016 können diese Buchungen vorlagengesteuert automatisch im Zuge der Ursprungsbuchung generiert werden.

Abgrenzungsbuchung Dynamics NAV 2016

Quelle: prisma informatik

In den Vorlagen kann unter anderem die Berechnungsmethode, das Startdatum für die Abgrenzungsbuchung und die Anzahl der Monate gesteuert werden – eine flexible Datumsformel wird in der Version NAV 2016 nicht angeboten, obwohl der Feldname darauf hindeutet. In der Praxis sollte aber ein monatlicher Zyklus ausreichen.

Die Vorlagen können in der Sachbuchhaltung (Sachkonto, FiBu Buch.-Blatt) verwendet werden, sie können aber auch Artikeln oder Ressourcen zugeordnet werden. Damit ist es möglich, auch dann Buchungen automatisch abzugrenzen, wenn diese über die Warenwirtschaftsmodule (Einkauf, Verkauf) generiert werden.
Mit der Entstehungsbuchung wird nur der entsprechende Monatsanteil auf das Aufwands- oder Ertragskonto gebucht. Mit dem Buchungsdatum der Entstehungsbuchung wird dann der entsprechende Rest auf das Abgrenzungskonto gebucht. Gleich mit dieser werden aber auch Buchungen zu Buchungsdaten in der Zukunft generiert, die das Konto gegen das jeweilige Aufwands- oder Ertragskonto wieder auflösen.

Vor der Buchung kann in einer neuen Page der Abgrenzungsvorschlag eingesehen werden und gegebenenfalls durch den Sachbearbeiter geändert werden. Für die Finanzbuchhaltung wird zusätzlich ein neuer Report mit ausgeliefert, um die Abgrenzungen auszuwerten.
Klassische Einsatzgebiete für diese Funktion sind im Voraus zu zahlende bzw. erhaltene Versicherungsbeiträge, Provisionen, Kraftfahrzeugsteuern, Mieten und Zinsen – insbesondere hier werden gegebenenfalls die Kosten der Geldbeschaffung für einen Kredit über dessen Laufzeit abgegrenzt.

Darüber hinaus kann diese Funktion auch immer dann verwendet werden, wenn ein Unternehmen seinen Kunden Service- oder Vertragsleistungen im Voraus berechnet hat und die Erlöse jeweils über die Vertragslaufzeit verteilt dargestellt werden sollen. Andersherum kann die Funktion auch verwendet werden, wenn einem Unternehmen diese Kosten durch ein anderes Unternehmen in Rechnung gestellt werden.

Microsoft Dynamics NAV 2016 – Buchungsvorschau

Microsoft Dynamics NAVIn Dynamics NAV werden seit jeher mit der Buchung eine große Anzahl von Posten im System geschrieben, die den Geschäftsfall dokumentieren. Mit den Posten findet die Fortschreibung der Geschäftsprozesse auf elementarer Ebene statt. Durch die lückenlose Journalisierung aller Transaktionen wird das Hauptbuch in der Finanzbuchhaltung gebildet und verschiedene Nebenbücher für Debitoren, Kreditoren, Lager und diverse andere mehr. Mit der Einführung von Microsoft Dynamics NAV 2016 wurde dieser Prozess verbessert.

Die Ergebnisse in Form der Posten konnten bis dato immer nur nach der Buchung genau eingesehen werden. Für die Analyse vor der Buchung gibt es bis heute in vielen Bereichen zwar eine Art Testbericht, in dem die grundlegende Struktur und ggf. vorhandene Fehler dargestellt werden, aber eine kontengenaue Vorwegnahme des Buchungsergebnisses ist nicht möglich.

Mit der Version Dynamics NAV 2016 wurde hier eine grundlegende Neuerung eingeführt: Ohne dass die Buchung bereits in den Posten festgeschrieben ist, kann eine neue Page aufgerufen werden, die von der Struktur der Navigate-Page entspricht. Mit dem Funktionsaufruf „Zugehörige Posten anzeigen“ kann der Anwender dann in die jeweilige Postenart einsteigen, um dort das Buchungsergebnis vorab zu begutachten.

Diese Funktion wird als „Buchungsvorschau“ bezeichnet.

Buchungsvorschau Dynamics NAV 2016

Quelle: prisma informatik

Die eigentliche Navigate-Page ist natürlich weiterhin verfügbar für die gebündelte Anzeige von „gebuchten Posten“ (Historie) eines Geschäftsfalls.

Diese Funktion kann im Rahmen der Standardanwendung in folgenden Bereichen aufgerufen werden:

Dynamics NAV 2016 Buchungen

Quelle: prisma informatik

Die Funktion ist gerade bei der Systemeinrichtung sehr wertvoll. Konfigurationen können schnell geprüft werden. Auch wenn in einem laufenden System Buchungsparameter geändert werden (z. B. Konten in der Buchungsmatrix), können die Auswirkungen getestet werden, ohne Gefahr zu laufen, eine Fehlbuchung durchzuführen. Durch die vollständige Transparenz der Ergebnisse im Vorgriff steigt das Vertrauen der Anwender in ihre Tätigkeit, gerade wenn Mitarbeiter bestimmte Prozesse zum ersten Mal durchführen.

Microsoft Dynamics NAV 2016 – Erweiterungen in der Finanzbuchhaltung

Microsoft Dynamics NAVDer konsequente Releasezyklus von Microsofts Dynamics NAV-Reihe lässt es zur Tradition werden: Wieder einmal möchten wir Ihnen in einigen Beiträgen die erweiterten Funktionalitäten der neuesten Dynamics NAV Version 2016 näherbringen. Insbesondere im Finanzbereich finden sich auch diesmal wieder zahlreiche Neuerungen, da in einem integrierten System ohnehin sehr viele Prozesse letztendlich in der Finanzbuchhaltung zusammenfließen. Dieser Artikel fokussiert sich auf einige Themen, die seitens Microsoft selbst unter dem Begriff „Finance Enhancements“ geführt werden.

Auch verschiedene technische Erweiterungen haben primär und direkt mit den Abläufen in der Finanzbuchhaltung zu tun, weitere Funktionalitäten, wie z. B. die Workflow-Funktion, haben zumindest mittelbaren Einfluss auf die Finanzbuchhaltung. Diese Themen sollen dann jedoch Gegenstand gesonderter Beiträge sein.

Was beschäftigte uns 2015?
Wenn wir auf die Version Dynamics NAV 2015 zurückschauen, haben wir uns im Bereich der Finanzbuchhaltung im Wesentlichen mit Neuerungen im Zahlungsverkehr beschäftigt. Der Import und die Verarbeitung von Kontoauszügen wurden hier seitens Microsoft als „Service“ zur Verfügung gestellt. Das heißt, man konnte auf die Expertise eines zentralen Dienstes zugreifen, um die Datenverarbeitung im eigenen Unternehmen durchzuführen.

Außerdem wurde das Drucken von Belegen nun erstmals auch über Word-Vorlagen ermöglicht. Auch Fachabteilungen sollen so in der Lage sein, selbstständig und einfach Reports zu designen. Standardformate wurden dabei vor allem für Verkaufsbelege mitgeliefert. Versierten Anwendern war es aber möglich, für prinzipiell jeden RDLC-Report ein entsprechendes Word-Layout anzulegen.

Weiterentwicklungen in 2016
Die beiden oben genannten Themen wurden auch in der neuen Version wieder aufgegriffen und nochmals verbessert.
So wird beispielsweise das interne Zahlungsverkehrsmodul weiter ausgebaut. Hier wurde nun eine klassische Zahlungsvorschlagsliste hinzugefügt, die u.a. im Vorfeld der Zahlungen zur Analyse fehlender Stammdaten und ähnlichem verwendet werden kann. An den Komfort und an die Funktionsvielfalt, die Kunden im deutschen Markt durch die Add-On-Module von OPplus oder akquinet im Bereich Zahlungsverkehr gewohnt sind, kommt das Standardmodul allerdings noch immer nicht heran. Hier darf man auf die Weiterentwicklung und die Positionierung in den kommenden Jahren gespannt sein.

Einen kleinen aber feinen Fortschritt gibt es auch im Zusammenhang mit Drucklayouts für bestimmte Reports. Auf Ebene der Debitoren und Kreditoren kann nun gesteuert werden, welches Drucklayout verwendet und an welche Empfänger es gegebenenfalls per E-Mail gesendet werden soll. Außerdem gibt es nun eine Standardvorlage für den Kontoauszugsbericht.

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Reibungsloser Zahlungsverkehr mit aktuellen Bankleitzahlen

Am 8. Juni war es wieder soweit – die Bundesbank stellte eine aktualisierte Fassung der Bankleitzahlendateien bereit.

Zahlungsverkehr NAVEin effizienter und sicherer Zahlungsverkehr ist die Grundlage für ein stabiles Finanzsystem. Die Deutsche Bundesbank sichert und überwacht u.a. den bargeldlosen Zahlungsverkehr und bietet Abwicklungs- und Verrechnungsdienstleistungen an.

Für die reibungslose Abwicklung des Zahlungsverkehrs stellt nun die Bundesbank kontinuierlich neue  Bankleitzahlendateien sowie weitere Informationen zu Bankleitzahlen zur Verfügung. Diesen Montag wurde nun wieder eine Aktualisierung der Daten durchgeführt.

Der verbindliche Bankleitzahlen-Änderungsdienst erfolgt für Zahlungsdienstleister durch einen gesicherten Download aus dem ExtraNet der Deutschen Bundesbank. Ergänzend stellt die Deutsche Bundesbank die Bankleitzahlendatei unverbindlich ins Internet ein.

BLZ-Import für Dynamics NAV

Damit der Zahlungsverkehr reibungslos funktionert und es bei der Neuanlage von Bankverbindungen nicht zu Problemen kommt, sollten die Bankleitzahlen immer aktuell in ihr ERP-System eingespielt werden.

Sie können für Microsoft Dynamics NAV, sofern Sie ein Zahlungsmodul besitzen, die aktualisierte Fassung der Bankleitzahlen ganz einfach als txt.-Datei über den Import einspielen.
Im Folgenden finden Sie die Bankleitzahlen-Dateien zum Download im ASCII-Format als PC-Text, PC-Excel und Lotus Notes.

Die Bereitstellung der Dateien für die nächste Aktualisierung per 7. September 2015 wird voraussichtlich im August 2015 erfolgen.

QlikView und Qlik Sense Datenmodelle für Dynamics NAV einfach erstellen

QlikView Qlik Sense Dynamics NAV Script Template Scripting Connector Anbindung Da ein leistungsfähiges Analyse- und Berichtswesen in der heutigen Geschäftswelt immer unabdingbarer wird, zählen viele Unternehmen inzwischen auf BI-Lösungen, die neben der einfachen Handhabung für den Benutzer auch hohe Zeit- und Kosteneinsparungen versprechen.

Trotz der vielfältigen und innovativen Analysemöglichkeiten, die die modernen Programme bieten, stellt die Einrichtung der für spätere Auswertungen benötigten Datenmodelle selbst für IT-Spezialisten einen mühsamen und zeitintensiven Arbeitsaufwand dar.

Speziell Datenstrukturen, die in gewünschter Form noch nicht in den vorhandenen Quelldaten (wie beispielsweise Microsoft Dynamics NAV) vorliegen, müssen zunächst erst aufwändig aufbereitet werden, bevor sie für spätere Auswertungen in QlikView und Qlik Sense vorliegen und verwendet werden können.

Beispiele hierfür können einfache Anwendungsfälle wie Clusterauswertungen (Kunde, Artikel) nach unterschiedlichen Kriterien sein, oder aber auch komplexere, betriebswirtschaftliche Auswertungen wie Bilanzen oder Gewinn- und Verlustrechnungen (GuV). Auch die Abbildung von Kontenschemata aus Dynamics NAV in QlikView und Qlik Sense in dynamischen Pivot-Tabellen ist eine gängige Anforderung.

Für diese Anwendungsfälle bietet die Gruppierungsfunktion der NAVdiscovery Toolbox die Möglichkeit, Analyseansichten für beliebige Datenstrukturen aus den Stammdaten des ERP-Systems zu erstellen. Auf diese Weise können individuelle Auswertungsstrukturen – unabhängig von der vorhandenen NAV-Datenbasis  – definiert werden. Die frei wählbaren Strukturen kommen dabei ohne zusätzliche Feld- oder Tabellenerweiterungen aus und können in unbegrenzten Hierarchie-Ebenen angelegt werden. Der Aufbau der Auswertungsstrukturen erfolgt dabei direkt in Dynamics NAV – innerhalb gewohnter Datenstrukturen und Geschäftslogik.

Dynamics NAV QlikView Qlik Sense Script Template Kontenschema  chart of accounts Datenmodell Script Template

Hieraus ergeben sich für die Gestaltung von Auswertungen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Gleichzeitig lassen sich die Dimensionen der Gruppierungen jederzeit verändern oder als Vorlage für neue Auswertungen verwenden.

Die NAVdiscovery Toolbox enthält bereits Vorlagen für die am häufigsten benötigten Auswertungsstrukturen in Microsoft Dynamics NAV, die flexibel erweitert, angepasst und wiederverwendet werden können.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Gruppierungsfunktion finden Sie unter http://www.navdiscovery.de/features/

Seeing is believing – fordern Sie gerne eine kostenfreie Online-Demo zu den Möglichkeiten der NAVdiscovery Toolbox an!

Änderung in der Umsatzsteuerregelung ab 2015

UPDATE: Mit dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 5.12.2014 wird die Nichtbeanstandungsregelung bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (Reverse Charge) für Lieferungen von bestimmten Metallen um sechs Monate verlängert. Die Übergangsregelung für Lieferungen von Edelmetallen (mit Ausnahme der Lieferungen von Gold, soweit sie bereits vor dem 1. Oktober 2014 unter § 13b Abs. 2 Nr. 9 UStG fielen), unedlen Metallen, Selen und Cermets gilt nun bis zum 30.Juni 2015.

Für Händler von Metallen, weiteren Erzeugnissen und elektronischen Dienstleistungen tritt 2015 eine Änderung des Umsatzsteuerrechts in Kraft. Bereits seit vergangenem Oktober gilt hierfür eine Übergangsregelung.

Händler von Metallen, Tablet-Computern und Spielekonsolen sowie Vertreiber von Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdiensten und nicht-physischen Produkten und Dienstleistungen aufgepasst: die Richtlinie 2008/8/EG wird das bisher geltende Umsatzsteuerrecht (§ 13b UStG) verändern und den Geltungsbereich des §13b erweitern. Mit Inkrafttreten der Änderungen wird das sogenannte Reverse-Charge-Verfahren auf die in nachfolgender Tabelle dargestellten Sachverhalte ausgeweitet.

Tabelle_Metalle_Umsatzsteuerregelung
Die Umsatzsteuer für die betroffenen Handelsgüter muss damit künftig nicht mehr vom Anbieter, sondern durch den Erwerber abgeführt werden. Hintergrund für die neuen Regelungen sind die zahlreichen Umsatzsteuerbetrugsfälle, die sich insbesondere im Metallbereich  in den vergangenen Jahren ereignet haben.

Neben Metalllieferanten und Vertreibern von Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdiensten sind von den Gesetzesänderungen vor allem Dienstleister aus dem B2C-Sektor betroffen, die Leistungen wie Webhosting, Weiterbildungs- und Informationsplattformen, Verkaufsportale oder digitalen Content anbieten. Auch für B2B-Händler gilt dabei weiterhin die Reverse-Charge-Regelung, wonach der Leistungsempfänger die Steuer zu entrichten hat.

Die neuen Richtlinien sind bereits seit dem 01.10.2014 gültig, damit die betroffenen Unternehmen jedoch genügend Zeit haben, erforderliche Maßnahmen wie Anpassungen in der EDV und Abstimmungen mit Lieferanten und Abnehmern zu ergreifen, gilt der Zeitraum bis zum neu: 30. Juni 2015 als Übergangsphase.

Auswirkungen der neuen Regelung auf Microsoft Dynamics NAV

Im Einkaufsmodul von Microsoft Dynamics NAV müssen die Tatbestände des §13b berücksichtigt werden. Hierzu ist es notwendig, eine Änderung in der bestehenden MwSt.-Buchungsmatrix vorzunehmen. Für den Verkauf ist eine Änderung der Verkaufsrechnung notwendig, die einen Hinweis auf die Versteuerung nach §13b enthält.

Sprechen Sie die Sachverhalte mit Ihrem Steuerberater durch und kontaktieren Sie uns gerne für die vorzunehmenden Einrichtungen in Microsoft Dynamics NAV.

Dynamics NAV 2013 R2: Microsoft stellt neues Whitepaper zur Umsatzsteuervoranmeldung mit Elster zur Verfügung

Ein neuer Leitfaden soll Anwendern dabei helfen, ihre Daten zur Umsatzsteuervoranmeldung mithilfe von Dynamics NAV 2013 R2 korrekt an die Finanzbehörden zu übertragen.

Seit Januar 2006 steht das Elster Online-Portal zur Verfügung, mittels dessen auch Unternehmen über die Registrierung mit der Steuernummer ein entsprechendes Zertifikat zur Authentifizierung erwerben können.

Wie bereits die Vorgängerprogramme unterstützt auch Microsoft Dynmanics NAV 2013 R2 die Basis-Funktionalitäten des Elster Online-Portals. Im Gegensatz zu beispielsweise NAV 2009 und 2009 R2 wird die Verarbeitung der Elster-Komponente wieder auf dem Client, nicht mehr auf den Server, durchgeführt.

Die erforderlichen Schritte zur Übertragung der Umsatzsteuervoranmeldungs-Daten an die Finanzbehörden mittels Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 werden nun in einem neu veröffentlichten Whitepaper im Detail erläutert.

Bei Bedarf stellt die prisma informatik GmbH die entsprechenden Dokumente gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns!

Microsoft Dynamics NAV: Optionen im Zahlungsverkehr

OPplus NAV2013 R2 FinanzmanagementErweiterungsmodule bieten Anwendern zusätzliche Funktionserweiterungen zum Standardzahlungsverkehr in Dynamics NAV 2013 R2 

Für viele Unternehmen war und ist das Thema „Zahlungsverkehr“ in den letzten Monaten von großer Bedeutung. Nicht zuletzt auf Grund der Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsverkehrsmarktes und der endgültigen Umstellung auf das SEPA-Format entsteht oftmals konkreter Handlungsbedarf.

Wurden Granules für den Zahlungsverkehr in Dynamics NAV mit der Version 2013 abgekündigt, ist in Dynamics NAV 2013 R2 ein eigener Zahlungsverkehr im Standard des ERP-Systems enthalten. Der darin enthaltene Funktionsumfang bietet u.a. automatische und manuelle Zahlungsabwicklungen, Bankkontoabstimmung, Kontoauszugsimport oder den Export von SEPA Überweisungen & Lastschriften im XML-Format. Einen Überblick über den vollen Funktionsumfang des Standardzahlungsverkehr in Dynamics NAV 2013 R2 können Sie in unserem Beitrag „Dynamics NAV 2013 R2: Die neuen Funktionen im Finanzmanagement“ nachlesen.

Speziell Unternehmen mit einem höheren Anforderungsprofil an den Funktionsumfang des Finanzmanagements sollten vorab evaluieren, ob unter Umständen auf Erweiterungsmodule für die Standardfunktionalitäten des neuen Zahlungsverkehrs zurückgegriffen werden sollte.

Für höhere Anforderungen lässt sich der Zahlungsverkehr auch in Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 mit dem Zusatzmodul „OPplus“ komfortabel optimieren und um zusätzliche Funktionen erweitern.

Der mandantenübergreifende Import von Bankauszügen und Zahlungs-Avisen in nahezu allen gängigen Dateiformaten ist ebenso im Basismodul der Lösung enthalten, wie die automatische Kontierung von Sachkonten. Kontoauszüge können beispielsweise in den Formaten CSV, CAMT oder MT940 eingelesen,  Kreditkartenzahlungen im EPA Format und erhaltene Avise im REMADV-Format (EDI) ohne Konvertierung verarbeitet werden

Komfortables Zahlungsvorschlagswesen für Microsoft Dynamics NAV

Mit dem OPplus-Komfortmodul „Zahlungsverkehr“ werden eingehende und ausgehende Zahlungsvorschläge in unterschiedlichen Formaten erstellt. Auf diese Weise werden eine vereinfachte Abwicklung, sowie mehr Transparenz zwischen Posten und Zahlungen gewährleistet.

Über das Komfortmodul laufen auch die Abwicklung des SEPA-Zahlungsverkehrs (XML-Format) inklusive Mandatsverwaltung, sowie die Versorgung der Bankkonten mit IBAN und BIC. Durch Erweiterungsmodule kann auch der Auslandszahlungsverkehr sowie die Anforderungen einzelner Länder (Österreich, Schweiz, BeNeLux) abgebildet und verwaltet werden.

Das Modul Zahlungsverkehr bietet außerdem eine Vielzahl fertiger Berichte (z.B. Zahlungsvorschlagliste, Avise, Begleitzettel, Zahlungsliste).

Die einzelnen OPplus-Module und deren Funktionsumfang können Sie in unserem Beitrag „OPplus: Zahlungsverkehr für Microsoft Dynamics NAV“ nachlesen.

 

Sie sind unsicher bezüglich Ihrer Anforderungen? Gerne können wir Sie bei der Wahl der geeigneten Finanzmanagement-Lösung für Microsoft Dynamics NAV beratend unterstützen. Kontaktieren Sie uns!

Dynamics NAV 2013 R2: Die neuen Funktionen im Finanzmanagement

Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 Zahlungsverkehr Finanzmanagement Funktionen neuZahlungsverkehrs-Modul ist nun im Standard von Microsoft Dynamics NAV enthalten

Waren die bisherigen Granules „5001910 – Zahlungsverkehr“ und „5001920 – Auslandszahlungsverkehr“ nur bis Dynamics NAV 2009 R2 im Einsatz, ist ab Version NAV 2013 R2 wieder ein eigener Zahlungsverkehr im Standard der ERP-Lösung enthalten.

Der darin enthaltene Funktionsumfang bietet u.a. automatische und manuelle Zahlungsabwicklungen, Bankkontoabstimmung, Kontoauszugsimport oder den Export von SEPA Überweisungen & Lastschriften im XML-Format.

Mit dem Zahlungsverkehrs-Modul wird u.a. die Abstimmung von Bankkonten in Microsoft Dynamics NAV mit den Kontoauszügen ermöglicht. Offene Posten können automatisch durch das System vorgeschlagen, ausgeglichen oder auch manuell hinzugefügt werden. Auf diese Weise lassen sich Kontoauszüge tagesaktuell mit dem System abgleichen. Die Vorkontierung bzw. der Ausgleichsvorschlag der offenen Posten erfolgt anhand der Beleg- sowie Kontonummer des Kunden, die in der Zahlung angegeben sind.

Mit dem aktuellen Rollup können auch die Kontoauszüge in den Formaten CSV oder CAMT eingelesen werden. Dieses Format löst im Rahmen der SEPA-Einführung zukünftig das traditionelle MT940-Format ab.

Eine weitere Standard-Funktionalität im Cash-Management ist das Kassenbuch, um alle mit Bargeld durchgeführten Transaktionen im Unternehmen zeitnah und vollständig zu erfassen, zu verwalten und zu dokumentieren. Die Einnahmen und Ausgaben erfolgen über ein eigenes Fibu-Buch.-Blatt in Dynamics NAV 2013 R2.

Erstellung von Zahlungsvorschlägen

Für die offenen Posten, sowohl debitorisch als auch kreditorisch, werden Zahlungsvorschläge direkt im System erstellt. Die Zahlungsvorschläge (eigenes Zahlungsausgangs Buch.-Blatt und Zahlungseingangs Buch.-Blatt) können sowohl Rechnungen als auch Gutschriften in einem Lauf verarbeiten und Überhänge abbilden. Nach Überprüfung der Zahlungsvorschläge können die daraus resultierenden Zahlungsdateien für die Übertragung in die Banksoftware erstellt werden. Die neuen SEPA XML-Formate werden hierbei unterstützt. Zudem ist es möglich, im Bereich der Lastschriften die notwendigen Mandate bei den Bankverbindungen der Debitoren zu verwalten. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass es in der vorliegenden Standardversion nicht möglich ist, die noch bis August 2014 verwendbaren DTAUS-Dateien zu generieren.

Weitere Informationen zu den neuen Funktionen, der neuen Benutzeroberfläche und Updatestrategien finden Sie in unseren Themenseiten zu Microsoft Dynamics NAV 2013 R2.

Handbuch: Microsoft Dynamics NAV Financial Management

Ein GrundHandbuch: Microsoft Dynamics NAV Financial Managementlagenbuch für die gesamte Finanzbuchhaltung in Microsoft Dynamics NAV

„Microsoft Dynamics NAV Financial Management“ ist als grundlegendes Handbuch konzipiert, das den Leser umfassend durch alle Aufgabenbereiche der Finanzbuchhaltung in Navision führt.


Die Themenbereiche erstrecken sich unter anderem über:

  • Einkaufs- und Verkaufsprozesse
  • Bankkontenverwaltung
  • Buchungsvorfälle
  • Zahlungen
  • Anlagevermögen
  • Lagerbewegung
  • Steuerberichtserstattung
  • Jahresabschlüsse
  • Dokumentenfreigabe
  • Cash Flow
  • Business Intelligence

Zusätzlich zu den einzelnen Funktionsbereichen werden die Einstellungsmöglichkeiten in einem separeten Kapitel erklärt.

Das Handbuch ist ein detalliertes Übungs- und Nachschlagewerk, sowohl für die grundlegenden als auch für die fortgeschrittenen Funktionen des Finanzmanagements in Microsoft Dynamics NAV.

„Microsoft Dynamics NAV Financial Management“ ist in englischer Sprache unter dynamics-buecher.de bestellbar.