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Nach Ende des Mainstream-Support: Eingeschränkter Extended Support für QlikView 11.20

QlikView 11.20 SupportAm 31. März 2018 endete der Standard-Support für die QlikView-Version 11.20. Für die Durchführung des Updates auf die aktuelle Version bietet Qlik seinen Kunden derzeit noch ein eingeschränktes „Extended Support“ Angebot.

Der Extended Support für QlikView 11.20 soll Kunden ausreichend Zeit für das Upgrade auf die aktuelle QlikView-Version bieten. Allerdings stellt das Angebot keine Erweiterung des Standard-Supports und der Wartung gemäß den Qlik-Maintenance-Richtlinien dar – es besteht nur aus Fehlerbehebung und Fixes für kritische Fälle. QlikView 11.20 wird mit dem erweiterten Support keine Produktverbesserungen enthalten.

Um unnötigen Aufwand und zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollten Unternehmen, die aktuell noch die Version 11.20 im Einsatz haben, möglichst zeitnah ein Update planen. Von kumulativen Qualitätsverbesserungen profitieren die Nutzer mit der jeweils neuesten Version. Es wird daher empfohlen, direkt ein Update auf QlikView 12.20 vorzunehmen.

Wenn der Helfer zum Risiko wird: 5 Anzeichen für eine veraltete Business-Software

Veraltete Business SoftwareDer Einsatz einer modernen Business-Lösung kann den Unternehmensalltag und seine teilweise sehr komplexen Prozesse enorm erleichtern. Sind das System und die zugehörigen Strukturen jedoch veraltet, können sie nicht nur das Tagesgeschäft behindern, sondern geschäftskritische Probleme produzieren, die letztendlich gar zur Existenzbedrohung werden.

Dabei kann die jeweilige Software bei ihrer Einführung noch so gut ausgewählt worden sein – verändern sich Größe, Anforderungen oder Komplexität des Unternehmens, können die erforderlichen Prozesse oft nicht mehr hinreichend abgedeckt werden. Das wenig erfreuliche Ergebnis sind schließlich Probleme wie ein Abfall der Produktivität, unzufriedene Kunden, sinkende Umsätze und immer größer werdende Sicherheitslücken. Doch Handlungsbedarf kündigt sich in den meisten Fällen bereits frühzeitig an. Die folgenden Warnzeichen sollten daher dringend ernst genommen werden:

  • Die Produktivität nimmt merklich ab, weil zu viel Zeit dazu aufgewendet werden muss, verschiedene, nicht miteinander integrierte Systeme und Applikationen gleichzeitig zu handhaben, um alle wichtigen Prozesse steuern zu können.
  • Neue Mitarbeiter arbeiten sich nur schwer in das System ein – junge Fachkräfte verlangen nach einer modernen Ausstattung des Arbeitsplatzes. Dazu gehört auch ein ERP-System, welches sich mühelos in die heutigen Arbeitsprozesse einreiht. Die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten und das strukturierte Arbeiten in Teams ist in älteren Systemen aber oft nicht vorgesehen.
  • Das System beinhaltet zu viel über die Jahre gesammelten, unbrauchbaren Datenmüll. Die meist unvollständigen und inkorrekten Informationen verlangsamen die Geschäftsabläufe, führen so langfristig zu Ärger und Problemen mit den Kunden und können damit sogar Umsatzeinbußen verursachen.
  • Die Analyse und Auswertung von Unternehmensdaten wird zum Zeitfresser, da die Erstellung und Anpassung von Reports mit den unzureichenden Werkzeugen und den inkonsistenten Datenbeständen zu kompliziert ist und zudem nicht die Auskünfte gibt, die eigentlich benötigt werden.
  • Das veraltete System kann die erforderlichen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen nicht mehr hinreichend erfüllen und stellt somit ein Risiko für den gesamten Betrieb dar.

Treten erste Anzeichen für eines der genannten Probleme auf, entscheiden sich viele Unternehmen für ein Update oder einen Wechsel der eingesetzten Business Lösung. Ziel ist es dabei meist vor allem, die unternehmensinternen Prozesse besser zu integrieren und zu optimieren, die Datenqualität zu verbessern und die veralteten Software- und Hardware-Strukturen nach und nach gänzlich durch moderne und hochwertige Lösungen zu ersetzen.

Kommen Ihnen einige der aufgeführten Merkmale bekannt vor? Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Lösung auf den neuesten Stand zu bringen.

Zeit für frischen Wind: Wann ein Update Ihres ERP-Systems nötig wird

Gründe für einen ERP-WechselDer Einsatz eines ERP-Systems stellt für viele Unternehmen bei der Abwicklung der Geschäftsprozesse ein nicht wegzudenkendes Arbeitswerkzeug dar. Doch spätestens, wenn ein Betrieb wächst oder sich dessen Anforderungen verändern, könnten die Funktionen der aktuell eingesetzten Software nicht mehr ausreichen und ein Update oder gar den Wechsel des Systems notwendig machen.

Ein ERP-System kann ein Unternehmen und seine Mitarbeiter in vielen Geschäftsbereichen optimal unterstützen. Um die gewünschten Prozesse zu erleichtern, wird meist eine Software angeschafft, welche die zum jeweiligen Zeitpunkt bestehenden Unternehmens- und Benutzeranforderungen mit den entsprechenden Funktionalitäten bestmöglich abdeckt. In vielen Firmen reichen die anfangs implementierten Funktionen allerdings aufgrund von Wachstum, strukturellen Veränderungen oder technologischem Wandel im Laufe der Zeit nicht mehr aus und müssen entsprechend angepasst werden. Bevor das ERP-System durch zu viele technische Individualisierungen in seiner Anwendung jedoch zu komplex wird und so die Produktivität sinken lässt, empfiehlt sich ein Update auf eine neuere, verbesserte und umfangreichere Version.

Technischer Wandel verursacht Handlungsbedarf

Die globale wirtschaftliche und IT-technische Entwicklung schreitet immer schneller voran, Faktoren wie die Digitalisierung und immer größer werdende Datenmengen, die verarbeitet werden müssen, stellen große Herausforderungen an Technologie und Geschäftsprozesse. Viele moderne ERP-Systeme wie zum Beispiel Microsoft Dynamics NAV bieten hierzu bereits eine Vielzahl an Features sowie Benutzeroberflächen mit deutlich verbesserter User Experience, die die Arbeit mit dem jeweiligen System einfacher, schneller und angenehmer gestalten, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Sie erlauben dem Anwender zudem ein Höchstmaß an Skalierbarkeit und ermöglichen durch Web, Tablet und Phone Client den Zugriff auf die gewünschten Daten von jedem mobilen Gerät und Ort aus – ein Vorteil, von dem beispielsweise Mitarbeiter im Außendienst oder Lager und in der Produktion stark profitieren. Deshalb ist es für moderne mittelständische Unternehmen wichtig, dass auch die im eigenen Betrieb genutzten ERP-Systeme mit diesen Entwicklungen mithalten können.

Darüber hinaus unterstehen auch die meisten Unternehmen selbst einem kontinuierlichen Wandel. Firmenwachstum oder auch eine strategische oder strukturelle Umstellung können ausschlaggebend dafür sein, dass neue Funktionalitäten und Erweiterungen gebraucht werden, um den Anforderungen von Markt und Kunden weiterhin gewachsen zu sein.

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Microsoft SQL Server 2014 Runtime

SQL Server 2014 Runtime Edition Dynamics NAVSeit dem 1. April ist die Microsoft SQL Server 2014 Runtime verfügbar. Kunden profitieren dabei vor allem von einer Preissenkung.

Rund eine Woche ist die neue SQL Server 2014 Standard Runtime nun für Microsoft Dynamics NAV 2015 verfügbar. Berechtigte Bestandskunden der bisherigen Standard und Enterprise Editionen wurden automatisch auf die entsprechende SQL 2014 Runtime Version (Standard oder Enterprise) migriert, Dynamics NAV Neukunden hingegen können ausschließlich die SQL Runtime Standard Version erwerben. Ein Downgrade von SQL 2014 ist dagegen nicht möglich.

Die neue SQL Server 2014 Runtime bietet NAV-Kunden eine SQL Server Edition, die durch angepasste Lizensierungsmodelle preiswerter als bisher gestaltet ist und zugleich bewährten Standards entspricht.

Für Fragen und weiterführende Informationen zur Microsoft SQL Server 2014 Runtime stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

 

QlikView: Visualize Your World Konferenz 2014

Qlik Sense Desktop Download Test Funktionen Unterschied QlikViewAm 23. September findet in Frankfurt die Visualize Your World Konferenz 2014 (vorher Business Discovery World Tour) statt. Auch dieses Jahr ist das Team der prisma informatik wieder als Sponsor auf der Veranstaltung vertreten.

Gemäß dem Motto „Self-Service Visualisierungen sind die Zukunft der Datenanalyse“ wurde die Qlik-View-Veranstaltungsreihe in diesem Jahr von Business Discovery World Tour in Visualize Your World Konferenz umbenannt. Sie richtet sich jedoch auch diesmal wieder an alle QlikView-Anwender und –Interessierten aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen.

Im Fokus der diesjährigen Visualize Your World Konferenz wird der Launch des neuen QlikView.Next Produktes Qlik Sense stehen, der bereits mit Spannung erwartet wird.

Qlik Sense wird zukünftig die Qlik Produktfamilie rund um QlikView erweitern. Mit Qlik Sense lassen sich Dashboards und Analysen zur Beantwortung von geschäftlichen Fragen noch schneller und einfacher erstellen, als bisher.

Dank der übersichtlichen und modernen Oberfläche wird in Qlik Sense das Erstellen von Visualisierungen und Dashboards per Drag & Drop ermöglicht. Das responsive Design stellt dabei sicher, dass alle Navigations- und Oberflächenelemente sich unabhängig von Endgerät oder Browser ideal anpassen.

Einen ersten Eindruck zu Qlik Sense bietet das kurze Videotutorial „Qlik Sense Desktop – Quick Demonstration“

Microsoft Dynamics NAV 2013 R2: 10 Tips für den Einstieg

Ein kurzes Tutorial zu den Funktionen der neuen Version des ERP-Systems

Das Tutorial in englischer Sprache bietet für alle Ein- und Umsteiger eine gute Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von der Benutzeroberfläche und den Funktionen in Microsoft Dynamics NAV 2013 zu verschaffen.

In 10 Schritten werden neue Möglichkeiten in der derzeit aktuellsten Version des ERP-Systems demonstriert und erläutert.

Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 Einführung 10 Tips

 Weitere Informationen zu Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 – wie beispielsweise den Funktionen im Finanzmanagement oder dem neuen Lizenzmodell –  finden Sie auf den Themenseiten unseres ERP-Blogs.

Dynamics NAV 2013 R2: Die neuen Funktionen im Finanzmanagement

Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 Zahlungsverkehr Finanzmanagement Funktionen neuZahlungsverkehrs-Modul ist nun im Standard von Microsoft Dynamics NAV enthalten

Waren die bisherigen Granules „5001910 – Zahlungsverkehr“ und „5001920 – Auslandszahlungsverkehr“ nur bis Dynamics NAV 2009 R2 im Einsatz, ist ab Version NAV 2013 R2 wieder ein eigener Zahlungsverkehr im Standard der ERP-Lösung enthalten.

Der darin enthaltene Funktionsumfang bietet u.a. automatische und manuelle Zahlungsabwicklungen, Bankkontoabstimmung, Kontoauszugsimport oder den Export von SEPA Überweisungen & Lastschriften im XML-Format.

Mit dem Zahlungsverkehrs-Modul wird u.a. die Abstimmung von Bankkonten in Microsoft Dynamics NAV mit den Kontoauszügen ermöglicht. Offene Posten können automatisch durch das System vorgeschlagen, ausgeglichen oder auch manuell hinzugefügt werden. Auf diese Weise lassen sich Kontoauszüge tagesaktuell mit dem System abgleichen. Die Vorkontierung bzw. der Ausgleichsvorschlag der offenen Posten erfolgt anhand der Beleg- sowie Kontonummer des Kunden, die in der Zahlung angegeben sind.

Mit dem aktuellen Rollup können auch die Kontoauszüge in den Formaten CSV oder CAMT eingelesen werden. Dieses Format löst im Rahmen der SEPA-Einführung zukünftig das traditionelle MT940-Format ab.

Eine weitere Standard-Funktionalität im Cash-Management ist das Kassenbuch, um alle mit Bargeld durchgeführten Transaktionen im Unternehmen zeitnah und vollständig zu erfassen, zu verwalten und zu dokumentieren. Die Einnahmen und Ausgaben erfolgen über ein eigenes Fibu-Buch.-Blatt in Dynamics NAV 2013 R2.

Erstellung von Zahlungsvorschlägen

Für die offenen Posten, sowohl debitorisch als auch kreditorisch, werden Zahlungsvorschläge direkt im System erstellt. Die Zahlungsvorschläge (eigenes Zahlungsausgangs Buch.-Blatt und Zahlungseingangs Buch.-Blatt) können sowohl Rechnungen als auch Gutschriften in einem Lauf verarbeiten und Überhänge abbilden. Nach Überprüfung der Zahlungsvorschläge können die daraus resultierenden Zahlungsdateien für die Übertragung in die Banksoftware erstellt werden. Die neuen SEPA XML-Formate werden hierbei unterstützt. Zudem ist es möglich, im Bereich der Lastschriften die notwendigen Mandate bei den Bankverbindungen der Debitoren zu verwalten. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass es in der vorliegenden Standardversion nicht möglich ist, die noch bis August 2014 verwendbaren DTAUS-Dateien zu generieren.

Weitere Informationen zu den neuen Funktionen, der neuen Benutzeroberfläche und Updatestrategien finden Sie in unseren Themenseiten zu Microsoft Dynamics NAV 2013 R2.

Microsoft ändert die Preise für Dynamics NAV Bestandskunden

Ab 1. Juli 2014: Vereinheitlichung der Preise für Dynamics NAV-Benutzerlizenzen in verschiedenen Versionen und Lizenzmodellen

Microsoft Dynamics NAV LizenzänderungenMicrosoft gleicht seine Preise für Dynamics NAV-Benutzerlizenzen ab dem zweiten Halbjahr 2014 weltweit an, was u.a. eine Entfernung von Preisstaffeln aus Lizenzmodellen und eine Anhebung der User-Preise zur Folge hat.

Konkret bedeutet diese Ankündigung für Bestandskunden, dass sich die Preise für zusätzliche Concurrent-User (Benutzeranmeldungen) ändern. Die Preisänderung hat jedoch keine Auswirkungen auf den geschützten Listenpreis (Protected List Price) bzw. auf die Bemessungsgrundlage für Ihren Enhancement Plan für jene User, die Sie vor dem 01.07.2014 lizenziert haben. Der Preisangleich wurde konzipiert, um die Preismodelle weltweit anzupassen und die Lücken zwischen alten und neuen Lizenzmodellen zu schließen.

Sollte es bei Ihnen in den nächsten Monaten einen absehbaren Bedarf an zusätzlichen Usern / Benutzern für Microsoft Dynamics NAV geben, kann es für Sie der ideale Zeitpunkt sein, diese Benutzerlizenzen zu erwerben, bevor die Preise am 01.07.2014 geändert werden.

Für Neukunden gilt das Perpetual Licensing Model. Die Preise dieses Modells bleiben unverändert. Nach derzeitiger Ankündigung durch Microsoft ist der Erwerb von Neulizenzen ab Juli 2014 auch nur noch in diesem Lizenzmodell möglich. Technisch bedeutet dies, dass auch die Version NAV 2013 R2 eingesetzt werden muss.

Microsoft Dynamics NAV Perpetual Licensing Model

Seit Oktober 2012 hat Microsoft das Lizenzmodell „Perpetual Licensing“ eingeführt, einem neuen, vereinfachten Modell. Kunden erhalten die Wahl zwischen zwei Funktionspaketen – dem Starter Pack und dem Extended Pack – und entscheiden sich dann, welche Benutzertypen (Auswahl von zwei User-Typen) über die verschiedenen Client-Optionen Zugriff auf Microsoft Dynamics NAV erhalten sollen. Darüber hinaus stehen zusätzliche Konfigurationskomponenten zur Verfügung.

Wenn Sie an einem Upgrade auf Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 interessiert sind, besprechen wir gerne mit Ihnen die attraktiven Upgrade-Konditionen, auf die Sie als Kunde mit aktivem Wartungsplan Anspruch haben.

Wie Microsoft Dynamics NAV Ihnen den Einstieg erleichtert

Video stellt Werkzeuge vor, die einen schnellen Einstieg in das ERP-System unterstützen

Der Wechsel zu einem neuen ERP-System fällt häufig schwer. Das Video zeigt, wie Ihnen Dynamics NAV den Einstieg erleichtert. Dabei wurde das Einrichten, Erlernen und Anwenden von Microsoft Dynamics NAV so einfach wie möglich gestaltet.

Dynamics NAV - schneller Einstieg

 

Herausforderung Update auf NAV 2013 R2

Der technische Unterbau der neuesten Navision-Version hat sich komplett geändert, entsprechend aufwendig kann sich unter Umständen ein Update gestalten

Die Neuerungen, die Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 mit sich bringt ziehen sich durch weite Teile des ERP Systems und bauen die Brücken zu den Vorgängerversionen von NAV in technischer Hinsicht großteils ab.

Auf Grund zahlreicher Veränderungen im Hinblick auf Denkweise, Oberflächen und Infrastruktur gestaltet sich die Migration auf die neue Version mitunter sehr aufwendig. Vor allem bei dem Update von älteren Navision-Installationen muss ein mehrstufiges Migrationsverfahren angewendet werden, das immer über die Version NAV 2009 (eine sog. Brückenversion) führt.

Migrationspfad Update NAV 2013 R2
Die oftmals mit den Jahren ihres Fortbestands immer stärker individualisierten ERP-Systeme vergrößern die Komplexität der Updateprojekte oftmals noch zusätzlich. Gerade deswegen ist es zu diesem Zeitpunkt sinnvoll, kritisch zu hinterfragen was aus dem Altsystem transferiert werden sollte bzw. muss und worauf im neuen System verzichtet werden kann. Updateprojekte sind die ideale Gelegenheit, Datenbestände zu säubern, Prozesse zu verschlanken und somit ein Redesign des ERP-Systems zu vollziehen.

Gleichzeitig entsteht durch die neue Reportengine in NAV 2013 R2 ein erheblicher Aufwand beim Transfer alter Reports. Aus diesem Grund sollte auch hier genau abgewägt werden, welche Reports sicher innerhalb von NAV benötigt werden und worauf verzichtet werden kann. Unter Umständen kann auch die Anbindung eines externen Analysesystems sinnvoll sein und flexiblere Möglichkeiten für die Zukunft bieten.

Wie komme ich in die neue Welt? Ein Lösungsvorschlag
Eine mögliche Vorgehensweise, das Update auf Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 möglichst ressourcenschonend und und risikominimiert durchzuführen ist, es in mehrere Stufen zu gliedern. Anhand eines vorher entwickelten Phasenplans kann die Warenwirtschaft schrittweise in Teilbereichen upgedatet werden, bevor weitere Bereiche nachgezogen werden. Auf diese Weise lässt sich bei allen Beteiligten sukkzessive Knowhow für die jeweiligen Datenstrukturen und Prozesse aufbauen, um später in komplexeren Migrationsszenarien besser agieren zu können.

Im Fall von Navision bietet sich beispielsweise an, die Finanzbuchhaltung vorab auf NAV 2013 R2 umzustellen, da sich die Implementierungen meist sehr nah am Standard orientieren und das Update weniger kritisch ist als in anderen Bereichen des ERP-Systems.

 Update Verfahren NAV 2013 R2

 In einem zweiten Schritt kann mit dem gewonnenen Knowhow anschließend die restliche, verschlankte Warenwirtschaft auf die neue Version transferiert werden.