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So finden Sie das richtige ERP-System für Ihr Unternehmen

Das richtige ERP-System

In vielen modernen Unternehmen bilden ERP-Systeme heute die Grundpfeiler des laufenden Geschäftsbetriebs. Die Auswahl einer zukunftsfähigen und passenden Lösung sollte daher gut überlegt sein. Dabei spielen nicht nur fachliche Überlegungen eine Rolle.

Um den Geschäftsalltag inklusive aller seiner Prozesse transparenter zu gestalten und zu erleichtern, nutzen mittlerweile fast alle Unternehmen aus den verschiedensten Branchen und Größenordnungen heutzutage ein Enterprise Ressource Planning (ERP) System, welches alle wichtigen Abläufe in Funktionsbereichen wie Einkauf und Verkauf, Lager und Logistik, Finanz- und Rechnungswesen und Produktion unterstützt und steuert.

So facettenreich aber die Einsatzmöglichkeiten von ERP-Systemen sind, so vielfältig ist auch das Angebot an verschiedensten Lösungen und Dienstleistern. Doch nicht jedes Produkt eignet sich automatisch für jedes Unternehmen. Bei gewissenhafter Beachtung einiger grundsätzlicher Punkte fällt die Auswahl einer passenden Software jedoch erheblich leichter.

Damit es nicht zu unnötigen Komplikationen kommt, sollte bereits im Vorfeld geklärt werden, welche Anforderungen das künftige System zu erfüllen hat. Dabei spielen neben den für das jeweilige Unternehmen erforderlichen Eigenschaften und Funktionen (z.B. Skalierbarkeit, Usability, Upgrade-Fähigkeit, Möglichkeiten bezüglich Design, Office Integration und Business Intelligence) auch einige andere Faktoren eine große Rolle. Es sollte beispielsweise überlegt werden, ob sich für eine cloudbasierte oder eine On-Premise-Lösung entschieden wird. Auch das verfügbare Budget sowie der gewünschte zeitliche Rahmen des Implementierungsprozesses sollten dabei berücksichtigt werden.

Der Auswahlprozess ist sehr umfangreich und, wenn er gewissenhaft gemacht wird, auch zeitintensiv. Kann man die entsprechenden Kapazitäten intern nicht aufbringen, bietet es sich an, einen Experten zurate zu ziehen, der auf Grundlage der wichtigsten Daten und Anforderungen eines Unternehmens die besten Alternativen ermittelt. Um einen solchen Spezialisten handelt es sich beispielsweise bei der Firma ERPexpert. Sie bietet einen Überblick über rund 1000 Software-Anbieter aus ganz Deutschland und erzeugt automatisch und anbieterneutral eine Liste mit geeigneten Lösungen, die das suchende Unternehmen schließlich nochmals eigenständig vergleichen kann.

Wer verkauft und implementiert das ERP-System?
Doch nicht nur die technischen und funktionellen Aspekte sollten bei der Auswahl eines ERP-Systems beachtet werden. Wichtig ist auch, in welchem Vertriebsmodell die Software angeboten wird. Investitionen in ERP-Systeme sind langfristig orientiert und unterstützen die gesamte Unternehmensstrategie für mehrere Jahre. Hersteller, die ihre angebotenen Produkte auch selbst vertreiben, werben hierbei oft mit dem Argument, dem Kunden alles aus einer Hand zu bieten, was in gewissem Maße auch Vorteile mit sich bringt. Kommt es im Projekt oder während des Betriebs jedoch zu Differenzen oder gar einem Zerwürfnis zwischen Hersteller und Kunde, kann dies für Letzteren schnell zu einem großen Problem werden. Tritt dieser Fall ein, verliert der Kunde seinen Ansprechpartner und muss sich womöglich nach einem gänzlich neuen Anbieter umsehen, was einen enormen Aufwand an Kosten und Zeit verursachen würde.

Strategisch sicherer ist deshalb unter Umständen die Wahl eines Produktes, welches konsequent über ein Partnervertriebsmodell bezogen und implementiert werden kann. In der schnelllebigen Softwareindustrie ist auch hier nicht ausgeschlossen, dass das eine oder andere Unternehmen vom Markt verschwindet oder es zu Diskrepanzen zwischen Dienstleister und Kunde kommt. Der meist vom Hersteller breit angelegte Partnerkanal bietet jedoch eine Reihe weiterer kompetenter Ansprechpartner, die in einem solchen Fall mit ihrem Know-how und ihren Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten herangezogen werden und so den eigenen Partner unterstützen oder bei Differenzen vermitteln können. Sind die Probleme nicht zu lösen, kann schließlich einer dieser  Spezialisten komplett einspringen. Ein derartiger Partnerwechsel kann sich dabei ebenfalls als herausfordernd erweisen, da der neue Anbieter sich erst in das Projekt einarbeiten muss, möglich ist er jedoch jederzeit.

Beim Partnervertrieb geht es darum, den Kunden bei der Implementierung und dem Betrieb des jeweiligen Produktes zu unterstützen und somit im Grunde ein Projekt und nicht nur die Software beziehungsweise die Lizenzen dafür zu verkaufen.  Die Entscheidung, das Produkt über einen Partner und nicht direkt vom Hersteller zu beziehen, lohnt sich daher in jedem Fall. Ein zusätzlicher Vorteil der Partnerlandschaft ist dabei das breit gefächerte Kompetenzspektrum der einzelnen Vertreter, die sinnvolle Add-On-Produkte, hilfreiche Literatur und Schulungsangebote für die jeweiligen Lösungen hervorbringen.



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