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Business Central: Neuerungen für „Nicht-Bestandsartikel“ in der Herbstversion 2021

Business Central Neuerungen Lager

Nicht alle Unternehmen verarbeiten in ihrem ERP-System nur rein physische Artikel, sondern auch „Nicht-Bestandsartikel“ wie beispielsweise Dienstleistungen. Für diese hat die kürzlich veröffentlichte Herbstversion von Business Central Neuerungen bereitgestellt.

Da nicht alle Artikel, welche in Business Central verwaltet werden, physikalische Bestandsartikel für die weitere Verarbeitung sind, sondern sich darunter auch Dienstleistungen oder „Nicht-Bestandsartikel“ finden, welche beispielsweise nur der internen Verwendung dienen, stehen in der Geschäftsanwendung verschiedene Artikeltypen zur Verfügung (Bestand, Kein Bestand und Service). Der vollständige Umfang an Bearbeitungsfunktionen (z.B. die Artikelnachverfolgung) war bislang jedoch nur für Bestandsartikel verfügbar. Mit der diesjährigen Herbstversion sind nun zwei der Transaktionen aber auch für „Nicht-Bestandsartikel“ möglich.

Nicht-Lagerartikel den Bestell- und Planungsarbeitsblättern hinzufügen

In vielen Unternehmen kommen Bestell- oder Planungsarbeitsblätter zum Einsatz. In diesen werden Informationen zu Artikeln gesammelt, welche bestellt werden sollen, um für diese schließlich eine gemeinsame Bestellung zu tätigen. Damit der Beschaffungsprozess für alle Artikeltypen vereinheitlicht wird, können Bestell- und Planungsarbeitsblätter nun auch für „Nicht-Bestandsartikel“ aktiviert werden.

Auf diese Weise können „Nicht-Bestandspositionen“ auf die gleiche Weise wie andere Artikeltypen verarbeitet werden. Bei der Nutzung von Bestell- und Planungsarbeitsblättern im Beschaffungsprozess können dort somit ab sofort manuell Positionen für „Nicht-Bestandsartikel“ eingegeben werden. Bei der Erstellung einer Bestellung werden dann auch die „Nicht-Bestandsartikel“ berücksichtigt. So kann derselbe Beschaffungsprozess für lagerwertabhängige und lagerwertunabhängige Artikel genutzt werden.

Darüber hinaus kann für „Nicht-Bestandsartikel“ ab sofort ein Lagerort in der Auftragszeile hinterlegt werden, wie es für Bestandsartikel oder Ressourcen bereits seit Längerem möglich ist. Dies kann beispielsweise für Berichtszwecke hilfreich sein.



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