Zurück zur Startseite

Business Central: Neue Bedienoberfläche für optimierte Bedarfsprognosen

Um beispielsweise Lieferengpässe zu vermeiden und die Kundenzufriedenheit zu sichern, ist eine umfassende Bedarfsplanung in Unternehmen unabdingbar. Für deren kontinuierliche Optimierung bietet Dynamics 365 Business Central nun eine neue Bedienoberfläche zur Eingabe von Bedarfsprognosen.

Eine genaue Bedarfsplanung kann Unternehmen unter anderem auch dabei helfen, ihre aktuelle Marktposition besser zu erkennen und entsprechend mit der richtigen Strategie für Preisgestaltung, Unternehmenswachstum und Marktpotenzial darauf zu reagieren.

Seit kurzer Zeit bietet Business Central hierbei die Option, den gewünschten Detailgrad von Artikelvarianten direkt in die Bedarfsprognose mit einzubeziehen, wodurch sich neue Planungsmöglichkeiten eröffnen. Dabei werden insbesondere auch die Vorlaufzeiten für Unternehmen verkürzt, die keinen Zufluss von Verkaufsaufträgen und viele nahezu identische Artikel zu verwalten haben.

Durch Artikelvarianten lassen sich Artikellisten im Allgemeinen besser kontrollieren, insbesondere wenn das System eine große Anzahl an nahezu identischen Artikeln umfasst, welche beispielsweise nur in der Farbe variieren. Anstatt für jede Artikelvariante einen separaten Artikel anzulegen, kann in Business Central ein Artikel eingerichtet und die verschiedenen Farben dann als Varianten zu dem Artikel hinzugefügt werden.

Unterstützung für Variantencode

Bereits seit Längerem konnte der zu erwartende Bedarf in Bezug auf Lagerorte, Termine und auch Artikelvarianten direkt auf der Seite „Bedarfsplanungsposten“ erfasst oder über die Aktion „In Excel bearbeiten“ in größeren Mengen bearbeitet werden.

Mit der zuletzt veröffentlichten Frühjahrsversion kann der richtige Detailgrad nun auch über die Felder „Planung nach Lagerorten“ und „Planung nach Varianten“ auf der Seite „Überblick über die Bedarfsprognose“ festgelegt werden. Hierzu müssen lediglich die beiden entsprechenden Felder aktiviert werden. Filter nach Datum, Orten, Artikeln sowie Prognosetyp werden dabei in der Tabelle „Bedarfsplanungsname“ gespeichert. So kann die Arbeit problemlos unterbrochen und später fortgesetzt werden.

Business Central Bedienoberfläche Bedarfsprognosen
Überblicksseite einer Bedarfsprognose mit aktivierten Lagerort- und Variantenfeldern (Quelle: Microsoft)

Für neue Kund*innen von Business Central ist das neue Feature bereits standardmäßig aktiviert. Bestehende Kund*innen müssen die Funktion erst über die Funktionsverwaltung einschalten.

Hinweis: Die Verwendung von Varianten sollte im Vorfeld genau geprüft und hinsichtlich der gesamten Prozesse abgestimmt werden. In manchen Fällen ist es sinnvoller, auch entsprechende Artikel anzulegen, da eine Artikelvariante nicht die volle Funktionalität eines eigenständigen Artikels bietet. Außerdem müssen alle Prozesse hinsichtlich der Verwendung von Artikeln im Einkauf, Verkauf, Lager, Produktion, Service, Montage und Projekt sehr genau darauf hin analysiert werden, ob die gewünschten Prozesse in Kombination mit Varianten zur Verfügung stehen. Entsprechende Limitierungen gelten auch, wenn Artikel in komplementären Systemen verwendet werden, die gegebenenfalls nicht auf die Verwendung einer Variante ausgerichtet sind.



Weitere Artikel:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.