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Kann man digitale Transformation eigentlich kaufen?

Guus KrabbenborgViele kennen Guus Krabbenborg als Trainer, Berater, Blogger und Redner in der Microsoft Welt. Als Experte spricht er wie kein Zweiter über Veränderungen und Möglichkeiten in einer sich zunehmend digitalisierenden Welt. Umso mehr freuen wir uns, Guus auf unseren Business Days 2018 als Gast-Speaker begrüßen zu dürfen. Mit einem Beitrag zur digitalen Transformation stimmt er uns schon einmal auf seine Vorträge ein:

Heute ist die digitale Transformation bei allen Unternehmen weltweit ein strategisches Thema. Jeder kennt Firmen, die sich dem notwendigen Wandel verweigern oder schlichtweg zu spät gehandelt haben. Und Sie wissen, wohin das führt. Bei der digitalen Transformation spielen IT- und Softwarelösungen durchaus eine Rolle. Aber ist die digitale Transformation im Bestellkatalog Ihres bevorzugten IT-Anbieters zu finden?

Natürlich nicht! Digitale Transformation ist keine Artikelnummer, die man einfach ordern kann. Ganz im Gegenteil: Der Veränderungsprozess, der naturgemäß mit einer solchen Transformation einhergeht, wird überwiegend durch die so genannten menschlichen Faktoren bestimmt. Zum Beispiel durch die Vision für die Zukunft, durch Vertrauen und interne Förderung, oder durch eindeutige Verständigung über die Ziele und grundlegenden Strategien. Durch das Engagement aller Beteiligten. Und natürlich durch die Vorbildfunktion der Führungskräfte.

Definitiv sind IT-Lösungen für eine erfolgreiche Transformation unverzichtbar. Ich glaube aber auch, dass sie für weit weniger als 50 Prozent des gesamten Projekterfolgs ausschlaggebend sind.

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„Modern Workplace“ mit Microsoft 365 – Der Digitalisierung zeitgemäß begegnen

Modern Workplace mit Microsoft 365Die digitale Arbeitswelt verändert sich rasant. Die zunehmende Komplexität und Dynamik erfordert dabei eine immer umfangreichere Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen. Um dem entgegenzukommen, verlangt die neue Generation von Anwendern nach einem modernen Arbeitsplatz – Zeit für den „Modern Workplace“ mit Microsoft 365.

Im Zentrum eines „Modern Workplace“ steht insbesondere die Software. Diese darf in den Abläufen und im Arbeitsalltag einer zunehmend mobilen und weniger auf Routineaufgaben ausgerichteten Unternehmenskultur nicht stören, sondern muss – im Gegenteil – die Produktivität erhöhen. Dazu ist es wichtig, dass Akzeptanz besteht und man die Mitarbeiter in ihren Arbeitsabläufen auch mit entsprechend geeigneten Endgeräten unterstützt. Schließlich gilt hierbei auch gerade der Faktor der Mobilität als einer der Schlüssel zu einer erhöhten Produktivität.

Diese Produktivität und die gleichzeitige IT-Sicherheit zählen derzeit zu den größten Herausforderungen für mittelständische Unternehmen. Geschäfts- und IT-Leitung haben dabei die Verfügbarkeit, Integrität und insbesondere auch die Vertraulichkeit von Informationen im Unternehmen durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen nachweislich sicherzustellen. Denn auch mittelständische Unternehmen sehen sich zunehmend einer kritischen Bedrohungslage für ihre Informationssicherheit ausgesetzt. So hat nicht nur der Umfang von Cyberattacken mit Viren, Trojanern und weiterer Malware erheblich zugenommen, auch die Art der Angriffe hat sich nachhaltig geändert.

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Digitale Transformation – auch bei Business Anwendungen?

Die Diskussion um eine umfassende Digitalisierung unserer Umwelt erfasst auch den Bereich des Betriebs kaufmännischer Anwendungen in Unternehmen. Während in vielen Gebieten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel beim autonomen Fahren, eine digitale Komponente erstmals eine zentrale und aktive Rolle spielt, sind ernstzunehmende Unternehmen und Industrien schon seit langem nicht mehr ohne IT vorstellbar. Vielmehr waren die Unternehmen schon lange vor dem privaten Sektor eine treibende Kraft in der IT-Entwicklung.

Digitale Transformation mit Dynamics 365

Bei der digitalen Transformation heute geht es nicht nur um Technologie, sondern um eine umfassende Strategie, die Organisationen und Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellt und dabei neue Arten des Zusammenspiels von Menschen, Daten und Prozessen umsetzt. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung wird sich zukünftig auf dem digitalen Sektor abspielen. Das hat Konsequenzen, nicht zuletzt auch für Business Software. Die Wurzeln vieler ERP-Systeme stammen noch aus den 1980-er Jahren und wurden über die Zeit hinweg an die jeweiligen Erfordernisse angepasst. Mit einem Update wird es nicht getan sein, um eine Software so anzupassen, dass sie den Anforderungen der heutigen tiefgreifenden und umfassenden Digitalisierung gerecht wird.

Warum muss man auch Business Software neu denken?

Eine Kundenbeziehung funktioniert heute anders als vor einigen Jahren. Die Markttransparenz ist um ein vielfaches höher und die Möglichkeit international zu agieren ist viel einfacher – der Wettbewerb ist vielfältig. Deswegen ist es umso wichtiger, mit seinen Kunden eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit zu etablieren, die aus unterschiedlichen Situationen heraus immer mit der gleichen Qualität sichergestellt werden kann. Studien sehen voraus, das die „Kundenerfahrung“ im Umgang mit einem Unternehmen immer wichtiger wird, sodass dieser Faktor schon bald genauso relevant sein wird, wie „Preis“ oder „Marke“.

Fachkräftemangel ist kein branchenspezifisches Problem. Unsere Unternehmensressourcen sind endlich und die persönliche Produktivität eines jeden Mitarbeiters ist entscheidend. Schnelle Einarbeitung, projektorientiertes Arbeiten anstatt der Steuerung von Routinearbeiten und standortübergreifende Teamarbeit sind Schlagworte, die die Messlatte an eine Unternehmens-IT legen. Attraktive Arbeitsplätze sind modern und erfüllen den Wunsch nach Flexibilität und Mobilität, die eine neue Generation von den privaten Software-Nutzungsgewohnheiten kennt.

Technologie ermöglicht Geschwindigkeit und Anpassung. Die Leistungsmerkmale, die eine Software erfüllen muss, verändern sich heute schnell. Neue Geschäftsmodelle entstehen und erhöhen den Wettbewerb. Viele Unternehmen sehen sich dazu gezwungen, wenigstens zu reagieren, um den Verlust von Marktanteilen einzudämmen. Unternehmen, die aber selbst durch eigene, neue und bessere, IT-gestützte Serviceangebote in Erscheinung treten, können binnen kurzer Zeit neue Kunden gewinnen und Produkte individuell distribuieren. Mit Dynamics 365 hat Microsoft die klassischen ERP- und CRM-Konzepte für eine moderne Business Anwendungsarchitektur neu gedacht und auf den Markt gebracht.

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Strukturwandel im Autoteilehandel – Umsatzpotential für Online-Händler steigt

Online AutoteilehandelDie Digitalisierung schreitet immer weiter voran und hinterlässt auch in der Automotive-Branche mehr und mehr ihre Spuren. Vor allem der lokale Autoteilehandel hat nun mit den strukturellen Veränderungen zu kämpfen.

Studien belegen, dass die Automobilindustrie einen Großteil ihres weltweiten Umsatzes mit Aftersales erwirtschaftet – die wichtigste Säule bilden dabei Verschleißteile. Die Recherche nach den Ersatzteilen und der Vergleich verschiedener Angebote verlagert sich seit einigen Jahren jedoch zunehmend ins Netz. Auch der letztendliche Kauf der benötigten Waren und Dienstleistungen findet bei vielen Kunden mittlerweile ausschließlich online statt. Handelsriesen wie amazon, eBay und Co. haben das Web-Potential der Branche ebenfalls schon für sich entdeckt und mischen als Verkaufsplattformen ganz vorne mit.

Wer auf dem Automotive Aftermarket also nicht den Anschluss verlieren möchte, sollte so schnell wie möglich handeln und sich seine Wettbewerbsfähigkeit – sowohl lokal, als auch online – mit entsprechenden Software-Lösungen sichern. Denn der digitale Wandel in der Branche kann für etablierte Anbieter nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die Chance auf Weiterentwicklung und die Erschließung neuer Umsatzpotentiale bedeuten.

Mit professionellen digitalen Strukturen und komplett automatisierten Geschäftsprozessen kann beispielsweise ein größerer Kreis an Geschäftskunden und -partnern (z.B. Werkstätten) einfach und bequem erreicht und schnellstmöglich mit den erforderlichen Ersatzteilen versorgt werden, wovon wiederum auch der Endverbraucher profitiert. Eine Anbindung des eigenen ERP-Systems an externe Handelsplattformen wie amazon oder eBay kann diese Reichweite darüber hinaus zusätzlich vergrößern und sogar neue Zielgruppen hinzugewinnen. Ein frühzeitiges Investieren in die Digitalisierung der eigenen Unternehmensabläufe durch eine entsprechende Automotive-Software zahlt sich also in jedem Fall aus.

Relevanz von Hochverfügbarkeit steigt

HochverfügbarkeitIn den Zeiten der zunehmenden Digitalisierung kommt kaum ein Unternehmen noch ohne Internet und passende Business Software aus. Umso fataler ist es also, wenn einmal eine Netzwerkkomponente oder gar die gesamte IT-Infrastruktur ausfällt. Bereits kurze Downtimes können schließlich hohe Kosten und verärgerte Kunden verursachen – ein Grund mehr, sich im eigenen Betrieb um Hochverfügbarkeit zu kümmern.

Während in Großkonzernen die Bedeutsamkeit von Hochverfügbarkeit längst tief im Bewusstsein verankert ist, wird das Thema vor allem im Mittelstand aus Zeit- oder Kostengründen noch immer hintenangestellt. Ein großer Fehler, wenn man bedenkt, dass längere Netzwerk- oder Datenbankausfälle in kritischen Fällen sogar ganze Existenzen bedrohen können. Ziel der Hochverfügbarkeit ist es schließlich, die Systeme auch dann verfügbar zu halten, wenn eine oder mehrere für den Betrieb eigentlich notwendige Komponenten ausfallen. Wie wichtig es ist, im Sinne der Hochverfügbarkeit zu handeln, wird in vielen Unternehmen allerdings erst bemerkt, wenn es quasi bereits zu spät ist und Teile der Infrastruktur tatsächlich stillstehen. Bedacht werden müssen jedoch nicht nur plötzliche Ausfälle der Systeme oder einzelner Komponenten, sondern auch eingeplante Downtimes, beispielsweise im Falle von notwendigen Wartungsarbeiten.

Hochverfügbar ist nicht gleich hochverfügbar

Ein System gilt erst dann als hochverfügbar, wenn der Wert der Verfügbarkeit bei 24/7-Betrieb bei mehr als 99,9 % liegt, die Ausfallzeit über ein Jahr verteilt somit 8,5 Stunden nicht übersteigt. Durch das Addieren weiterer Dezimalstellen erhöht sich entsprechend auch die Verfügbarkeit. Ein Wert von 99,9999 % entspricht demnach einer weitaus kürzeren Ausfallzeit von etwa 32 Sekunden im Jahr. Diese Klassifizierungsform dient auch als Richtlinie bei den Angeboten hochverfügbarer Systeme auf dem IT-Markt.

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Geschäftsabläufe optimieren mit Machine Learning und Dynamics NAV 2017

Machine Learning mit Microsoft Dynamics NAVDer unaufhaltsame Fortschritt der digitalen Transformation verändert nicht nur die Lebens- und Arbeitsweise von Privatpersonen, sondern stellt auch Unternehmen regelmäßig vor große Herausforderungen. Ein effizientes Mittel, dem immer schneller werdenden Wandel gekonnt zu begegnen, sind moderne Technologien und Ansätze wie das Machine Learning.

Um am Puls der Zeit zu bleiben, sollten Führungskräfte sich rechtzeitig für die anhaltende Digitalisierung der Geschäftswelt rüsten. Diese bietet Unternehmen auch zahlreiche Vorteile, die nicht nur administrative Abläufe und somit den allgemeinen Geschäftsalltag erleichtern, sondern auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichern, wie z.B.:

  • Schaffung flexibler Arbeitsformen
  • Service-Optimierung durch Online-Betreuung
  • Standortübergreifendes Arbeiten
  • Verschlankung der Administration
  • Outsourcing von Verwaltungsprozessen

Um also die eigene Position im Wettbewerb zu festigen oder gar zu verbessern, Produktivität, Qualität und Umsätze zu steigern sowie durch einen effizienteren Ressourceneinsatz Kosten zu sparen, empfiehlt sich die Verwendung von Machine Learning. Hierbei handelt es sich um kein fertiges Softwareprodukt, sondern um einen individualisierbaren Lern- und Optimierungsprozess. Mittels Machine Learning werden Algorithmen mit dem Ziel entwickelt, historische Daten automatisch zu analysieren und Muster darin zu identifizieren. Die jeweiligen Ergebnisse können schließlich als Vorhersagen und damit als Grundlage für künftige Geschäftsentscheidungen oder zur Lösung von Problemen dienen.

Effizientes Machine Learning mit Microsoft Dynamics NAV

Zur Einführung von Machine Learning im eigenen Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Microsoft Azure Machine Learning in Kombination mit der Datenquelle Microsoft Dynamics NAV 2017. Für Betriebe entstehen dadurch unter anderem folgende Vorteile:

  • Umsatzpotential besser einschätzen
    Effiziente Geschäftssteuerung mit Hilfe von “lernenden” Umsatzvorhersagen auf Basis historischer Daten.
  • Zeitnaher Überblick über Lager-Fehlmengen
    Zeitnaher Überblick über Lagerbestandsentwicklungen auf Basis laufender Lagerbuchungen und dynamischer Umsatzvorhersagen.
  • Entscheidungsoptimierung
    Realitätsnahe Vorhersagen als solide Entscheidungsgrundlagen mittels verschiedener Machine-Learning-Algorithmen und kontinuierlicher Ergebnisabgleiche.
  • Transparenz über Vorhersagequalität
    Beurteilung der berechneten Vorhersageergebnisse im Praxisalltag. Sukzessive Optimierung der Vorhersagequalität durch Ausschluss oder Gewichtung der erhaltenen Vorhersagen.

Machine Learning findet somit vor allem dort Einsatz, wo große Massen an Daten analysiert und zu geschäftlichen oder wissenschaftlich relevanten Mengen- und Wert-Kennzahlen verdichtet werden. Laut Experten wird Machine Learning in zwei bis fünf Jahren marktreif und flächendeckend geschäftsrelevant sein. Ein Einstieg lohnt sich daher bereits jetzt.

Einen Überblick über Microsoft Azure Machine Learning erhalten Sie in folgendem Video:

Microsoft Azure Machine Learning