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Microsoft Intelligent Edge: Lokale Dynamics Lösungen problemlos an die intelligente Cloud anbinden

Microsoft hat es sich bereits seit einiger Zeit zum Ziel gemacht, die Abwicklung alltäglicher Geschäftsprozesse durch verschiedene Produktivitäts- und Analysetools aus der Cloud zu vereinfachen und optimieren. Mittels Intelligent Edge erhalten nun auch Kunden mit lokalen Lösungen wie Dynamics NAV problemlos Zugriff auf dieselben cloudbasierten Services, die für Business Central zur Verfügung stehen.

Bisher konnten lokale Installationen nicht ohne Weiteres an die intelligente Cloud angebunden werden. Mit der zuletzt veröffentlichten Business Central Version wurde jedoch die Intelligent Edge für einige lokale Dynamics-Produkte, darunter auch Business Central (On-Premises), eingeführt. Mit der kommenden April Version wird nun auch Dynamics NAV 2018 unterstützt.

Die intelligente Netzwerkgrenze ermöglicht einen einfachen Abgleich der lokalen Dynamics-Lösung mit der Cloud-Variante von Business Central, um auf Microsoft Flow, PowerApps oder Machine Learning zuzugreifen.

Microsoft Intelligent Edge
Anbindung lokaler Dynamics-Lösungen an die intelligente Microsoft Cloud (Quelle: Microsoft)

Nach Herstellung der Verbindung werden schließlich die gewünschten lokalen Daten sicher in die intelligente Cloud repliziert, wo sie durch die entsprechenden cloudbasierten Services beispielsweise zu hilfreichen Auswertungen und Einblicken verwertet werden können. Die erstellten Analysen und Ergebnisse können anschließend direkt innerhalb der lokalen Dynamics-Lösung angezeigt werden und liefern dem Anwender so einen effektiven Mehrwert für seinen Geschäftsalltag.

Microsoft Dynamics 365 Business Central: Release im April

Microsoft hat den offiziellen Namen sowie das Veröffentlichungsdatum seiner neuen Cloud-ERP-Lösung bekanntgegeben. Dynamics 365 Business Central wird ab April offiziell erhältlich sein.

Die cloudbasierte All-in-One-Unternehmensmanagementlösung, die bisher unter dem Arbeitstitel Dynamics 365 „Tenerife“ bekannt war, wird den vollen Funktionsumfang von Microsoft Dynamics NAV besitzen. Auch die On-Premise-Version wird weiterhin Bestand haben.

Dynamics 365 Business Central steht ab 2. April in 14 Ländern (u.a. Deutschland) bereit und wird in den zwei unterschiedlich ausgestatteten Preispaketen „Essential” und „Premium” verfügbar sein. Während die „Essential“-Version alle notwendigen Module beinhaltet, um beispielsweise Finanzgeschäfte, Vertrieb, Kundenservice, Personal-, Projekt- und Supply-Chain-Management abzuwickeln, enthält die „Premium“-Edition zusätzlich Module für Service-Order-Management und Fertigung.

Business Central soll dabei helfen, einfache Buchhaltungssoftware und ERP-Altsysteme schnell und einfach upzugraden. Aktualisierungen erfolgen durch den Cloud-Betrieb anschließend automatisch, aufwendige Upgrade-Prozesse entfallen. Die Basis-Funktionalitäten können schließlich mit weiteren Microsoft-Cloud-Services (z.B. Office 365) verbunden und mit PowerApps, Microsoft Flow und Power BI für spezifische, wachsende und sich ändernde Unternehmensanforderungen angepasst und erweitert werden.

Microsofts Anliegen ist es dabei vor allem, durch automatisierte Geschäftsabläufe und Workflows (mithilfe vertrauter Tools wie Office, Outlook, Word und Excel), vernetzte Daten und intelligente Technologien eine flexible Cloud-Plattform zu schaffen, die dem Nutzer eine einheitliche und effiziente Möglichkeit bietet, seine Unternehmensgeschäfte abzuwickeln. Die so geschaffene Vernetzung des Unternehmens hilft schließlich dabei, fundierte Entscheidungen treffen zu können. Für einen besseren Überblick und mehr Produktivität wurde Dynamics 365 Business Central zudem mit einer neuen modernen Benutzeroberfläche ausgestattet.

Dynamics NAV 365 Business Central
Business Central kommt mit neuer moderner Benutzeroberfläche (Quelle: Microsoft)

Durch seine verbesserte User Experience, seine Erweiterbarkeit und den vollen Dynamics NAV-Funktionsumfang bietet die All-in-One Business Management Solution somit viele Vorteile – insbesondere für Unternehmen, die ein flexibles System suchen, welches bei steigenden Anforderungen mit Ihnen wächst.

Microsoft Dynamics NAV 2018 – Feature Highlights

Wie auf der vergangenen Directions angekündigt, hat Microsoft am 1. Dezember die neueste Version seines ERP-Systems unter dem Namen Dynamics NAV 2018 auf den Markt gebracht, die wieder einige Neuerungen und Verbesserungen bereithält.

Microsoft Dynamics NAV 2018 - What's New

Neben einer verbesserten Office 365-Integration und einigen kleineren allgemeinen neuen Features betreffen die Neuigkeiten vor allem die Bereiche Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft. Die wichtigsten Erweiterungen und Verbesserungen im Überblick:

Allgemeine Neuerungen
Mit der neuen Version wird der Anwender umfassend bei Setup und Einrichtung unterstützt, indem mehrere Einrichtungsassistenten ihn Schritt für Schritt bei der Festlegung der Parameter für ein bestimmtes Modul oder einen bestimmten Bereich begleiten. Alle klassischen Einrichtungskarten sind darüber hinaus an einer Stelle aufrufbar und nach Bereich abgelegt. Neu ist außerdem die Möglichkeit, das Rollencenter im Web Client ohne Ab- oder Anmeldung direkt zu wechseln und Aufgabenlisten zu erstellen, die – ähnlich wie in Outlook – auf bestimmte ERP-spezifische Aufgaben hinweisen können, Priorisierung und Wiederholung unterstützen und mit definierten Pages oder Reports verbunden werden können. Ebenfalls möglich ist mit Version 2018 eine PDF-Vorschau von Berichten in allen gängigen Browsern (vorher nur Internet Explorer).

News in der Finanzbuchhaltung
Im Bereich der Finanzbuchhaltung können ab sofort Dimensionsfilter auf alle Dimensionen angewendet werden. Diese sind unter anderem in Kontenplan, Sachposten, Debitoren- und Kreditorenposten verfügbar. Bestimmte Excel-Berichte, wie zum Beispiel Bilanz, GuV, Cashflow-Auszug oder Rohbilanz, können nun zudem über Excel immer wieder aktualisiert werden. Weiterhin lassen sich Listen (u.a. Buch.-Blätter) in Excel öffnen und Änderungen, unter Berücksichtigung der Geschäftslogik, zurückschreiben. Beides setzt ein Office 365-Anmeldekonto voraus. Dynamics NAV 2018 bietet außerdem ein zusätzliches Nebenbuch für Mitarbeiter und eigene „Mitarbeiterposten“ sowie die Kontoart „Mitarbeiter“ im FiBu Buch.-Blatt, um beispielsweise Reisekosten abzurechnen. Externe Buchhalter werden darüber hinaus in der Cloud durch den neuen Accountant Hub unterstützt.

Neue Features in der Warenwirtschaft
In der Warenwirtschaft lassen sich in Dynamics NAV 2018 „Zu-/Abschläge“ ab sofort nach Bruttogewicht und Volumen zuweisen. Das Bruttogewicht und das Volumen werden dabei aus der Artikelkarte ermittelt, Einheiten werden bezogen auf diese umgerechnet. Neu sind darüber hinaus der Abgleich der Kreditoren mit dem OCR-Dienst für eine noch genauere Erkennung eines Belegs sowie die Möglichkeit zur Artikelklassifizierung (Kategorie und weitere Attribute) anhand eines Fotos (mittels eines Azure Machine Learning Algorithmus in der Cloud).

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Microsoft spricht über Zukunft von Dynamics 365 und Microsoft 365

Microsoft spricht über Zukunft von Dynamics 365 und Microsoft 365Im Rahmen der diesjährigen Business- und IT-Konferenz „Ignite“ hat Microsoft diverse Neuigkeiten rund um seine Produkte vorgestellt. Neben Dynamics 365 und Microsoft 365 standen dabei unter anderem auch Azure und Teams im Fokus der Präsentationen.

Mit den vorgestellten Lösungen verfolgt Microsoft vor allem das Ziel, die Produktivität, Effizienz und Sicherheit in Unternehmen nachhaltig zu steigern. Insbesondere Microsoft 365 und Dynamics 365 werden hierzu um verschiedene Funktionalitäten erweitert.

So stehen bei den Entwicklungen rund um Microsoft 365 vor allem die Themen Schutz und Sicherheit im Vordergrund. Beim Klassifizieren, Schützen und Überwachen von Daten werden Kunden beispielsweise durch neue Funktionen von Microsoft 365 Information Protection unterstützt. Ein Update der Message Encryption verstärkt zudem die Sicherheit für E-Mails und Dokumente im Mailverkehr. Durch Verbesserungen im Bereich Advanced Threat Protection (ATP) wurden darüber hinaus Anti-Phishing und andere Schutzmechanismen für SharePoint Online, OneDrive for Business und Microsoft Teams optimiert. Hierunter zählen auch neue Features zur Erkennung von Identitätsbedrohungen im Cloud- und On-Premise-Betrieb. Ein demnächst als Preview verfügbarer Compliance Manager hilft Unternehmen in Zukunft außerdem bei der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Neben den diversen Schutzverbesserungen wurden für Microsoft 365 weitere Funktionalitäten präsentiert, die das Arbeiten mit der Lösung erleichtern. Diese umfassen unter anderem eine neue intelligente Suche auf Basis künstlicher Intelligenz und Machine Learning, die Integration der Sprach- und Videofunktion von Skype for Business in Microsoft Teams sowie die Möglichkeit, Informationen aus LinkedIn-Profilen in die Profilkarten in SharePoint, OneDrive for Business und Outlook Web Access einzubetten.

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Microsoft Flow und PowerApps

Mit der fortschreitenden Weiterentwicklung der Microsoft-Produktwelt nehmen auch die Möglichkeiten zur Vernetzung einzelner Dienste und Lösungen immer weiter zu. So erleichtert beispielsweise Microsoft Flow die Workflows zwischen bevorzugt verwendeten cloudbasierten Apps und Services. Mit PowerApps können zudem sogar eigene Apps generiert, angepasst und mit anderen Benutzern geteilt werden.

Durch Microsoft Flow wird Anwendern die Möglichkeit geboten, automatisierte Workflows zwischen ihren bevorzugten Diensten und Apps einzurichten, Dateien zu synchronisieren, Daten zu sammeln und sich entsprechend Benachrichtigungen zukommen zu lassen. Hierzu sind in Flow bereits verschiedene Vorlagen enthalten, dem Benutzer ist jedoch auch freigestellt, eigene Workflows zu erstellen, die seinen individuellen Arbeitsabläufen und Prozessanforderungen entsprechen. Grundlegend umfasst Microsoft Flow folgende Features:

  • Zustellung einer Nachricht, sobald ein Ordner oder eine Datei aktualisiert wurde.
  • Automatische Sammlung und Organisation von Geschäftsdaten.
  • Kontinuierliche Synchronisation der Daten, damit alle Ordner sich stets auf dem neuesten Stand befinden.
  • Automatisierung von Genehmigungen, z.B. durch sofortige Benachrichtigungen per E-Mail, Yammer oder Twitter.

Durch die Verknüpfung der verschiedenen Apps und Dienste können somit beispielsweise automatische Workflows zwischen Microsoft Dynamics NAV, Office 365, SharePoint, Outlook, Dynamics 365, Yammer und vielen weiteren Anwendungen erstellt werden. Im konkreten Anwendungsfall könnten so zum Beispiel E-Mail-Anlagen in einer SharePoint-Bibliothek gespeichert werden, automatische Yammer-Postings erzeugt werden, wenn eine neue CRM-Verkaufschance erstellt wird, wichtige Outlook-E-Mails in OneNote kopiert werden, Dynamics-CRM-Leads aus Excel-Tabellen erstellt werden und vieles mehr. Die Interaktionen zwischen den einzelnen Applikationen sind nahezu unbegrenzt. Ein Beispiel für die Erstellung eines Workflows mit Daten aus Dynamics NAV 2017 sehen Sie in folgendem Video:

Microsoft Flow mit Dynamics NAV 2017

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Microsoft Dynamics NAV 2017 offiziell verfügbar

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, hat Microsoft nun sein neuestes Release Dynamics NAV 2017 offiziell auf den Markt gebracht. Die neue Version des ERP-Systems soll laut Microsoft die Welten von NAV und Office 365 besser zusammenführen, die Plattform in verschiedenen Bereichen erweitern und durch diverse Apps und Extensions völlig neue Möglichkeiten schaffen.

Microsoft Dynamics NAV 2017 Features
Quelle: Microsoft

Mit der Veröffentlichung von Microsoft Dynamics NAV 2017 stehen Anwendern und Entwicklern ab sofort unter anderem folgende Neuerungen, Erweiterungen und Verbesserungen zur Verfügung:

  • Direkte Verbindung zu Office 365 zur einfacheren Navigation zwischen Dynamics NAV und Office-Programmen wie Outlook oder Excel sowie Power BI Integration
  • Zahlreiche funktionale Erweiterungen im Bereich Finanzbuchhaltung und E-Everything (z.B. Verbesserung der OCR-Services, Cash Flow, Financial Reports, schnellere Bezahlung von Rechnungen durch integrierte Anbindung von Payment Services wie PayPal sowie vereinfachte Erstellung von Kontenschemata)
  • Integration von Cortana Intelligence zur zielgerichteten Analyse und Nutzung von Unternehmensdaten sowie zur Erstellung aussagekräftiger Zukunftsprognosen und Entscheidungsfindung – berechnet durch leistungsstarkes Machine Learning
  • Erweiterung der User Experience, beispielsweise durch zahlreiche Web-, App- und Phone-Client-Verbesserungen sowie Smart Notifications, die User kontextbezogen durch relevante Prozesse führen und ein Assisted Setup Wizard, der unter anderem bei der Einrichtung und dem Import von Daten unterstützt
  • Verbesserte CRM-Integration durch eine Vereinfachung der Nutzung innerhalb Dynamics NAV sowie Erweiterung von CRM-Funktionalitäten
  • Vereinfachte Kategorisierung, Verwaltung und Filterung von Artikeln durch die Zuweisung von Artikelattributen sowie eine Anreicherung der Verkaufsdokumente
  • Viele neue Möglichkeiten für Nutzer durch hilfreiche Extensions, die über die bereits ausgerollte AppSource zur Verfügung gestellt werden (z.B. Quick Box und PayPal)
  • Zahlreiche weitere neue Features wie die Integration von Power Apps zur Erstellung und Veröffentlichung von kleinen Apps und Microsoft Flow zur Verknüpfung verschiedener cloudbasierter Daten und Dienste sowie viele Erweiterungen für Entwickler (z.B. zusätzliche Objekttypen)

Detaillierte Informationen zu den genannten Feature Highlights und vielen weiteren Neuerungen in Dynamics NAV 2017 erhalten Sie in Kürze in unserer neuen Dynamics NAV 2017 Blogreihe.

Auf Basis der Version Dynamics NAV 2017 wird auch das in die Microsoft Cloud Plattform integrierte Produkt Dynamics 365 gestartet, welches ab dem 1. November für den nordamerikanischen Markt freigegeben wird. Über dessen Inhalte und Abgrenzungen zu dem „traditionellen“ NAV informieren wir Sie ebenfalls in Kürze an dieser Stelle.