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Ausblick auf die ERP-Welt: Fünf Trends für 2019

ERP Trends 2019In den vergangenen Jahren sind ERP-Systeme und die darin verarbeiteten Daten zum Zentrum eines jeden modernen Unternehmens geworden. Weil die Anforderungen an die eingesetzten Systeme und Plattformen jedoch zunehmend wachsen, müssen die jeweiligen Lösungen stetig weiterentwickelt werden. Hierbei spielen neben der voranschreitenden Digitalisierung auch viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle.

Wohin die Reise in Sachen Enterprise Ressource Planning im kommenden Jahr geht, zeigen die meist diskutierten ERP Trends:

Digitalisierung weiterhin Treiber für Unternehmen
Kaum ein Betrieb, egal welcher Größe, ist bisher noch nicht mit dem Thema Digitalisierung in Berührung gekommen. Dennoch haben noch nicht alle Firmen die Wandlung hin zu digitalen und automatisierten Geschäftsabläufen vollends vollzogen. Heutige Arbeitnehmer wünschen sich für ihren beruflichen Alltag jedoch immer mehr Modernität und auch Mobilität. Die Digitalisierung bleibt somit weiterhin insbesondere auch im ERP-Bereich für alle Unternehmen ein wichtiger Treiber.

Agilität und Stabilität im Einklang
Moderne ERP-Systeme müssen zunehmend auf sich schnell verändernde Umstände und Anforderungen reagieren können und daher entsprechend anpassungsfähig sein. Obwohl dabei Stabilität und Sicherheit keinesfalls vernachlässigt werden dürfen, wird es damit immer wichtiger, dass die eingesetzten Lösungen ein möglichst hohes Maß an Flexibilität und Agilität bieten. In den kommenden Jahren werden daher weiterhin klassische Systeme immer mehr durch moderne und cloudbasierte Business Anwendungen und Plattformen (wie z.B. durch die Microsoft Dynamics 365 Produktfamilie) abgelöst werden, die gemäß individueller Unternehmensanforderungen beispielsweise durch zusätzliche Apps oder Module erweitert werden können.

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Wenn der Helfer zum Risiko wird: 5 Anzeichen für eine veraltete Business-Software

Veraltete Business SoftwareDer Einsatz einer modernen Business-Lösung kann den Unternehmensalltag und seine teilweise sehr komplexen Prozesse enorm erleichtern. Sind das System und die zugehörigen Strukturen jedoch veraltet, können sie nicht nur das Tagesgeschäft behindern, sondern geschäftskritische Probleme produzieren, die letztendlich gar zur Existenzbedrohung werden.

Dabei kann die jeweilige Software bei ihrer Einführung noch so gut ausgewählt worden sein – verändern sich Größe, Anforderungen oder Komplexität des Unternehmens, können die erforderlichen Prozesse oft nicht mehr hinreichend abgedeckt werden. Das wenig erfreuliche Ergebnis sind schließlich Probleme wie ein Abfall der Produktivität, unzufriedene Kunden, sinkende Umsätze und immer größer werdende Sicherheitslücken. Doch Handlungsbedarf kündigt sich in den meisten Fällen bereits frühzeitig an. Die folgenden Warnzeichen sollten daher dringend ernst genommen werden:

  • Die Produktivität nimmt merklich ab, weil zu viel Zeit dazu aufgewendet werden muss, verschiedene, nicht miteinander integrierte Systeme und Applikationen gleichzeitig zu handhaben, um alle wichtigen Prozesse steuern zu können.
  • Neue Mitarbeiter arbeiten sich nur schwer in das System ein – junge Fachkräfte verlangen nach einer modernen Ausstattung des Arbeitsplatzes. Dazu gehört auch ein ERP-System, welches sich mühelos in die heutigen Arbeitsprozesse einreiht. Die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten und das strukturierte Arbeiten in Teams ist in älteren Systemen aber oft nicht vorgesehen.
  • Das System beinhaltet zu viel über die Jahre gesammelten, unbrauchbaren Datenmüll. Die meist unvollständigen und inkorrekten Informationen verlangsamen die Geschäftsabläufe, führen so langfristig zu Ärger und Problemen mit den Kunden und können damit sogar Umsatzeinbußen verursachen.
  • Die Analyse und Auswertung von Unternehmensdaten wird zum Zeitfresser, da die Erstellung und Anpassung von Reports mit den unzureichenden Werkzeugen und den inkonsistenten Datenbeständen zu kompliziert ist und zudem nicht die Auskünfte gibt, die eigentlich benötigt werden.
  • Das veraltete System kann die erforderlichen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen nicht mehr hinreichend erfüllen und stellt somit ein Risiko für den gesamten Betrieb dar.

Treten erste Anzeichen für eines der genannten Probleme auf, entscheiden sich viele Unternehmen für ein Update oder einen Wechsel der eingesetzten Business Lösung. Ziel ist es dabei meist vor allem, die unternehmensinternen Prozesse besser zu integrieren und zu optimieren, die Datenqualität zu verbessern und die veralteten Software- und Hardware-Strukturen nach und nach gänzlich durch moderne und hochwertige Lösungen zu ersetzen.

Kommen Ihnen einige der aufgeführten Merkmale bekannt vor? Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Lösung auf den neuesten Stand zu bringen.

Befreien Sie sich vom Datenmüll!

DatenmüllGewissenhaft gepflegte und stets aktuelle Daten sind für den reibungslosen Ablauf vieler Geschäftsprozesse in Unternehmen unabdingbar. Vor allem saubere Stammdaten bilden das Rückgrat für einen funktionierenden Geschäftsalltag. Obwohl eine hohe Datenqualität vor allem in Zeiten von Digitalisierung und Big Data immer relevanter wird, behandeln viele Betriebe das Thema Datenbereinigung jedoch noch immer stiefmütterlich.

Schuld sind meist der Mangel an Zeit und zuständigem Personal für eine durchgehende Überwachung der internen und externen Daten. Dabei können Unternehmensdaten heutzutage durchaus als Wirtschaftsgut bezeichnet werden. Durch die jahrelange Verwendung eines Systems sammeln sich in den meisten Fällen jedoch immer mehr Informationen an, die letztendlich gar nicht mehr gebraucht werden – es entstehen inkonsistente Datenbestände, welche die Strukturen immer komplexer werden lassen. Dieser unnötige Datenmüll behindert das Tagesgeschäft, indem er die Produktivität und Performanceleistung im Betrieb deutlich senkt und wichtige Prozesse verkompliziert.

Datenbereinigung mit Business Intelligence Tools

Durch eine umfangreiche Datenanalyse lassen sich inkonsistente oder gar falsche Daten allerdings schnell ausfindig machen und korrigieren. Die Erfahrung hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sich hierbei der frühzeitige Einsatz einer flexiblen Business Intelligence Lösung – neben der späteren Verwendung als klassisches BI-Tool –  zur Ausmusterung von fehlerhaften oder nicht mehr benötigten Datenbeständen im eigenen System auszahlt. Eine rechtzeitig implementierte externe Lösung wie QlikView und Qlik Sense kann beispielsweise als optimales Analysewerkzeug dienen.

Insbesondere bei der Einführung einer neuen Business Software oder dem Update auf eine höhere Version des eingesetzten Systems empfiehlt sich bereits vor der Migration der Daten in die neuen Strukturen eine Überprüfung und Reinigung der vorhandenen Datenbestände, um unwichtige Altlasten erst gar nicht in das neue, noch saubere System zu übertragen. So stört der Datenballast künftig nicht weiter bei der Abwicklung alltäglicher Geschäftsprozesse und die vorhandenen Informationen können darüber hinaus wieder als solide Basis für effiziente Geschäftsentscheidungen genutzt werden. Also befreien auch Sie sich von unnützem Datenmüll – wir helfen Ihnen gerne dabei!