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Microsoft Dynamics NAV 2017 – Optimierte CRM Integration

Mit Dynamics NAV 2017 führt Microsoft die Optimierung von CRM Integration und Benutzererfahrung weiter fort. Neben der Vereinfachung des Setup-Prozesses bietet die neueste Version des ERP-Systems unter anderem auch Verbesserungen bei der CRM-Nutzung auf dem Smartphone.

So wurden die Basis-CRM-Funktionen der Vorgängerversion grundlegend überarbeitet und erweitert. Bereits bei der Koppelung von Dynamics NAV 2017 mit Dynamics 365 for Sales (früher Dynamics CRM Online) wird der Anwender ab sofort beispielsweise von einem neuen Assistenten unterstützt, der ihn bequem durch das Setup leitet und eine nahtlose Verknüpfung von Dynamics NAV- und Dynamics 365 for Sales-Daten garantiert. Über Mapping und Synchronisation kann darüber hinaus gewährleistet werden, dass sich die Daten (z.B. Preise und Artikel) in Dynamics 365 for Sales stets auf dem aktuellsten Stand von NAV befinden.

Auch das Arbeiten mit dem CRM-Modul innerhalb von Dynamics NAV von unterwegs aus ist dank Dynamics NAV 2017 nun noch angenehmer. So können Kundenbeziehungen vom Smartphone aus künftig effektiver gepflegt und einige der neu eingeführten Erweiterungen des CRM Rollencenters auch mobil genutzt werden. Das für das Smartphone extra vereinfachte CRM umfasst dabei Kontaktmanagement, verschiedene Interaktionen und Verkaufschancen. Weiterhin können alle E-Mails des Exchange Servers, die zu einem Kontakt gehören, in Dynamics NAV protokolliert werden.

Verbesserte CRM-Nutzung auf dem Smartphone
Verbesserte CRM-Nutzung auf dem Smartphone

Microsoft Dynamics NAV 2017 offiziell verfügbar

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, hat Microsoft nun sein neuestes Release Dynamics NAV 2017 offiziell auf den Markt gebracht. Die neue Version des ERP-Systems soll laut Microsoft die Welten von NAV und Office 365 besser zusammenführen, die Plattform in verschiedenen Bereichen erweitern und durch diverse Apps und Extensions völlig neue Möglichkeiten schaffen.

Microsoft Dynamics NAV 2017 Features
Quelle: Microsoft

Mit der Veröffentlichung von Microsoft Dynamics NAV 2017 stehen Anwendern und Entwicklern ab sofort unter anderem folgende Neuerungen, Erweiterungen und Verbesserungen zur Verfügung:

  • Direkte Verbindung zu Office 365 zur einfacheren Navigation zwischen Dynamics NAV und Office-Programmen wie Outlook oder Excel sowie Power BI Integration
  • Zahlreiche funktionale Erweiterungen im Bereich Finanzbuchhaltung und E-Everything (z.B. Verbesserung der OCR-Services, Cash Flow, Financial Reports, schnellere Bezahlung von Rechnungen durch integrierte Anbindung von Payment Services wie PayPal sowie vereinfachte Erstellung von Kontenschemata)
  • Integration von Cortana Intelligence zur zielgerichteten Analyse und Nutzung von Unternehmensdaten sowie zur Erstellung aussagekräftiger Zukunftsprognosen und Entscheidungsfindung – berechnet durch leistungsstarkes Machine Learning
  • Erweiterung der User Experience, beispielsweise durch zahlreiche Web-, App- und Phone-Client-Verbesserungen sowie Smart Notifications, die User kontextbezogen durch relevante Prozesse führen und ein Assisted Setup Wizard, der unter anderem bei der Einrichtung und dem Import von Daten unterstützt
  • Verbesserte CRM-Integration durch eine Vereinfachung der Nutzung innerhalb Dynamics NAV sowie Erweiterung von CRM-Funktionalitäten
  • Vereinfachte Kategorisierung, Verwaltung und Filterung von Artikeln durch die Zuweisung von Artikelattributen sowie eine Anreicherung der Verkaufsdokumente
  • Viele neue Möglichkeiten für Nutzer durch hilfreiche Extensions, die über die bereits ausgerollte AppSource zur Verfügung gestellt werden (z.B. Quick Box und PayPal)
  • Zahlreiche weitere neue Features wie die Integration von Power Apps zur Erstellung und Veröffentlichung von kleinen Apps und Microsoft Flow zur Verknüpfung verschiedener cloudbasierter Daten und Dienste sowie viele Erweiterungen für Entwickler (z.B. zusätzliche Objekttypen)

Detaillierte Informationen zu den genannten Feature Highlights und vielen weiteren Neuerungen in Dynamics NAV 2017 erhalten Sie in Kürze in unserer neuen Dynamics NAV 2017 Blogreihe.

Auf Basis der Version Dynamics NAV 2017 wird auch das in die Microsoft Cloud Plattform integrierte Produkt Dynamics 365 gestartet, welches ab dem 1. November für den nordamerikanischen Markt freigegeben wird. Über dessen Inhalte und Abgrenzungen zu dem „traditionellen“ NAV informieren wir Sie ebenfalls in Kürze an dieser Stelle.

Happy Birthday: 4 Jahre prisma Blog!

Vier Jahr prisma ERP BlogFür das Team der prisma informatik gibt es heute einen Grund zur Freude: unser Blog feiert seinen vierten Geburtstag! Seit fast einem halben Jahrzehnt informieren wir Sie nun schon über wichtige Neuigkeiten, Lösungen und Trends aus den Bereichen ERP und Business Intelligence.

Und das soll auch nach 271 veröffentlichten Beiträgen so bleiben. Wir freuen uns sehr, dass sich unser Blog nun bereits seit mehreren Jahren solch großer Beliebtheit erfreut und werden sie auch in Zukunft stets mit aktuellen News, Tipps und Tricks rund um Microsoft Dynamics NAV, CRM sowie QlikView und Qlik Sense versorgen. Natürlich widmen wir uns zudem auch weiterhin informativen Themen aus Produktion, Automotive- und Mail-Order-IT, um Sie stets auf dem neuesten Stand von Veränderungen und Neuigkeiten in Technologie, Gesetzen und Co. zu halten.

Gestalten Sie den Blog mit!

Sie haben ausgeprägtes Interesse an einer bestimmten Thematik oder eine gute Idee für einen spannenden Blogbeitrag aus der IT-Welt? Lassen Sie uns die Zukunft unseres Blogs gemeinsam gestalten, indem Sie uns ihre Vorschläge mitteilen! Gerne setzen wir dann das eine oder andere interessante Thema um. Wir freuen uns zudem stets über Kommentare und Anregungen zu unserem Blog und allen unseren bisherigen und künftigen Beiträgen unter blog@prisma-informatik.de. Begleiten Sie uns auch die kommenden Jahre!

Ihr Team der prisma informatik

Arbeiten, wo andere Urlaub machen – Neuer Standort der prisma informatik im Allgäu

IT Karriere bei prisma informatik im Allgäu

Für viele Menschen nimmt der Beruf im Leben einen hohen Stellenwert ein. Wichtig ist daher, für sich selbst die richtige Anstellung zu finden. Dabei ist oft nicht nur ein erfüllendes Aufgabenspektrum ausschlaggebend für das eigene Wohlbefinden im Berufsleben, sondern auch ein angenehmes Arbeitsumfeld mitsamt einem produktiven und dynamischen Team.

Die prisma informatik bietet daher Berufserfahrenen auf der Suche nach neuen Herausforderungen, zielstrebigen Studenten und Berufseinsteigern an verschiedenen Orten in Deutschland vielfältige Karrierechancen im ERP-, CRM- und Business Intelligence-Bereich. Neben unserem Hauptstandort in Nürnberg und unserer Zweigstelle in Hamm sind wir auch mit einem neuen Standort im schönen Allgäu vertreten – quasi dort, wo andere Menschen Urlaub machen. Profitieren Sie hier von einer optimalen Work-Life-Balance mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Doch ganz egal, ob Nürnberg, Hamm oder Allgäu: auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Beruf und Privatleben legen wir an jedem unserer Standorte großen Wert. Auch in Nürnberg und Hamm lässt sich die Freizeit mit allerlei Kultur, Entspannungs- und Vergnügungsmöglichkeiten ideal nutzen.

Es erwarten Sie mit prisma informatik darüber hinaus in all unseren Zweigstellen individuelle Karrieremöglichkeiten, facettenreiche Aufgaben und ein interkulturelles, starkes Team in einem Arbeitsumfeld, das Sie in allen Lebens­­phasen unterstützt – ob sie gerade die Uni absolviert haben, soeben Eltern geworden sind oder seit vielen Jahren im Berufsleben stehen. Starten Sie mit prisma informatik durch – als Werkstudent, Assistenz, Berater, Consultant, Entwickler oder Manager in verschiedenen Unternehmensbereichen. Idealerweise haben Sie hierzu bereits Erfahrung in der Arbeit mit Microsoft Dynamics NAV, Dynamics CRM oder den Business Intelligence-Produkten von Qlik.

Weiterführende Informationen zu den Standorten und Karrieremöglichkeiten bei prisma informatik sowie den aktuellen Vakanzen finden Sie auf unserer Karriereseite.

„Project Madeira“: Verbesserungen und neue Features mit dem Juli-Update

Im Juli hat Microsoft ein Update für seine cloudbasierte Lösung „Projekt Madeira“ veröffentlicht. Dieses bietet den Anwendern neben einigen kleineren Verbesserungen auch interessante neue Erweiterungen.

Die Neuerungen betreffen vor allem das Zusammenspiel von „Project Madeira“ mit Outlook, die Verbesserung von Verkaufsdokumenten und die Verknüpfung mit Dynamics CRM.

Neue Features in Microsoft Outlook

So wurde unter anderem der Posteingang in Outlook mit einigen neuen Funktionalitäten ausgestattet. Über einen Termineintrag im Outlook-Kalender gelangt man nun beispielsweise direkt in das „Project Madeira“ Add-in, um einen Überblick über den Kunden zu bekommen, der mit dem jeweiligen Meeting verknüpft ist. Dort kann zum Schluss sogar eine Rechnung zu dem Termin generiert und versendet werden – alles, ohne den Outlook Kalender zu verlassen.

Project Madeira Outlook Neuerungen
Quelle: Microsoft

Weiterhin besteht nun die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge (z.B. Rechnungen in PDF-Format) direkt aus dem Outlook Add-in heraus an die Liste der „Eingehenden Dokumente“ in „Project Madeira“ zu senden. Von dort aus können sie an einen OCR-Service weitergeleitet werden, der die enthaltenen Informationen in ein digitales, verwendbares Format umwandelt. Der gesamte Prozess findet nahtlos innerhalb des Outlook Add-ins statt. Dort wird der Anwender im Übrigen auch informiert, sobald ein Softwareupdate verfügbar ist.

Erweiterung von Verkaufs- und Lieferdokumenten

Die Verkaufsdokumente in „Project Madeira“ wurden um einige wichtige Felder erweitert. So können nun Angaben zum Transportdienst und der Trackingnummer gemacht werden, um die Lieferung der Ware besser nachverfolgen zu können.

Project Madeira Erweiterte Lieferdokumente
Quelle: Microsoft

Hinzufügen eigener Artikel-Attribute

Artikel im Inventar können jetzt zudem mit verschiedenen Eigenschaftsmerkmalen versehen werden. Der Anwender kann hierbei ganz eigene Attribut-Typen (z.B. Farbe, Herstellungsland oder Größe) definieren und diese den Artikeln zusätzlich zu den bereits verfügbaren Merkmalen hinzufügen. Das Inventar kann anschließend anhand der verschiedenen Attribute gefiltert werden. Dies erleichtert sowohl für den Nutzer, als auch für den Kunden die Suche nach bestimmten Artikeln.

Verknüpfung mit Microsoft Dynamics CRM

„Project Madeira“ beinhaltet bereits Basisfunktionen zur Kundenpflege. Reichen diese jedoch nicht aus, kann nun – unterstützt durch eine Setup-Anleitung auf der Business Manager Homepage – ganz einfach eine Verbindung zu Microsoft Dynamics CRM hergestellt werden, um dessen umfangreiche Features (z.B. im Bereich Marketing und Kundenservice) nutzen zu können. Daten aus „Project Madeira“ können so nahtlos mit Informationen aus dem CRM gekoppelt werden.

Weitere Neuerungen

Über die Seite „Extension Management“ können darüber hinaus zusätzliche Erweiterungen installiert werden. Diese umfassen die Verifikation und Korrektur aller Adressen in „Project Madeira“ sowie eine vereinfachte Migration von Daten (z.B. Debitoren, Kreditoren und Artikel) aus Opera oder Sage nach „Project Madeira“.

Microsoft Dynamics 365: Microsoft bündelt ERP- und CRM-Lösungen in einem Cloud-Service

Mit Microsoft Dynamics 365 hat Microsoft nun eine neue Plattform für cloudbasierte Dienste angekündigt, welche die aktuellen ERP- und CRM-Anwendungen anreichern und miteinander in Beziehung setzen wird. Darüber hinaus soll das zukünftige Angebot neue Business-Apps für Bereiche wie Finanzen, Marketing, Vertrieb und Kundenservice beinhalten.

Der von Microsoft als „End-to-End-Suite für intelligentes Business aus der Cloud“ bezeichnete Service wird ab Herbst 2016 verfügbar sein. Dem Nutzer wird es dann möglich sein, die einzelnen Anwendungen je nach Bedarf einzusetzen. Bei sich ändernden Anforderungen oder neuen Herausforderungen können die Lösungen dann auch durch die neuen Dienste einfach erweitert werden – bezahlt wird dabei immer nur, was wirklich benötigt wird. Details zu den Preisen von Dynamics 365 werden von Microsoft noch bekannt gegeben.

Microsoft Dynamics 365
Quelle: Microsoft

Es wird zwei Dynamics 365 Editionen geben – eine Business und eine Enterprise Edition. Die Business Edition Financial wird bereits in diesem Herbst in den USA und Kanada veröffentlicht werden, 2017 folgen deren Release in vier europäischen Ländern sowie die weltweite Verfügbarkeit des zugehörigen Sales- und Marketing-Moduls. Für 2018 ist schließlich die weltweite Verfügbarkeit der Business Edition Financial geplant. Für die ebenfalls angekündigte Enterprise Edition des Services besteht bisher noch kein offizielles Release-Datum.

Weiterhin wird der Cloud-Service die beiden Tools „Power BI“ und „Cortana Intelligence“ nativ integrieren, um Unternehmen bei Vorhersagen (Predictive Analytics) und konkreten Handlungsempfehlungen auf Grundlage ihrer Daten zu unterstützen.

Die Integration von Dynamics 365 und Office 365 soll darüber hinaus durch das Nutzen strukturierter Workflows die Produktivität, insbesondere beim Arbeiten im Team, steigern. Um das Managen und Analysieren von Daten zu vereinfachen, greifen hierbei beide Lösungen auf dasselbe Datenmodell zurück. Die Verknüpfung der Anwendungen erfolgt zum Beispiel unter Verwendung von „PowerApps“ oder dem heute schon bei Office 365 verfügbaren Tool „Flow“.

Die richtige App für Ihre Geschäftsanforderungen

Über die bereits von Microsoft ausgerollte neue Plattform AppSource können die verschiedenen Anwendungen eingesehen werden, die bis heute veröffentlicht worden sind. Hier sind zum einen ganze Branchenlösungen zu erwerben, aber auch Lösungsbestandteile, welche eine Standardlösung für bestimmte Zwecke und Unternehmensanforderungen anreichern. Details zur neuen Microsoft AppSource erhalten Sie auch in folgendem Video:

Microsoft AppSource

Über Erfahrungen hinsichtlich der Qualität und Integrierbarkeit der einzelnen Angebote können wir Stand heute noch keine ausführlichen Informationen geben. Wir werden Sie jedoch weiterhin an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Gerne können Sie uns auch Ihre eigenen Erfahrungen als Kommentar mitteilen.

Analytisches CRM in der Produktion

Hersteller von Produkten sehen den Trend zunehmender Individualisierungen von Käufern und differenzieren daher ihre Leistungen – eine höhere Variantenzahl bis zur Fertigung der Losgröße „1“ ist die Folge. Durch das Konzept des analytischen CRMs lassen sich diese jedoch optimal meistern.

Analytisches CRMDie Nutzung direkt gewonnener oder indirekt verfügbarer Daten zur Verbesserung der eigenen Leistungen, ist seit je her ein wichtiges Erfolgs­kriterium vieler Unternehmen. Je größer die Palette an angebotenen Produkten und die Anzahl an produzierten und verkauften Waren sind, desto größer ist schließlich auch die Menge an Prozess- und Messdaten, die in einem Unter­nehmen anfallen. Um diese in den Griff zu bekommen, haben die meisten Produktions­betriebe sowohl ein ERP-System, als auch eine moderne Business Intelligence Lösung im Einsatz. Letztere hilft, die gesammelten Unternehmens­daten effizient zu analysieren und auszuwerten und so auch zur Prozess­optimierung zu nutzen. Damit zudem der Überblick über die Bestands­kunden bewahrt, Leads erzeugt, Verkaufs­chancen gesteuert und entsprechende Marketing­kampagnen geplant werden können, setzen zahlreiche Unternehmen darüber hinaus auf ein CRM-System. Vielen Nutzern dieser Lösungen ist jedoch nicht bewusst, dass die intelligente Kombination der operativen Systeme und die Verknüpfung der jeweiligen Daten als Entscheidungs­grundlage für künftige Aktionen und somit auch für die strategische Ausrichtung einer Firma von besonders großem Wert sein kann. Wichtig ist hierbei, den Ansatz eines analytischen CRM zu verfolgen.

Ideale Entscheidungsgrundlage für die Planung von Produktions­prozessen

Mittels dieses Konzepts können die ausgewerteten Daten eines BI-Systems direkt in die Benutzer­oberfläche einer CRM-Lösung integriert werden und umgekehrt. Zudem lassen sich alle weiteren verfügbaren Daten­quellen integrieren. Aktuelle Kunden­verhaltens­muster und -wünsche sowie Unternehmens­potentiale oder die momentane Marktlage aus verschiedenen internen und externen Datenquellen können so direkt miteinander in Beziehung gesetzt und damit als ideale Entscheidungs­grundlage für das weitere strategische Vorgehen im Unternehmen verwendet werden. Auch im Fertigungs­bereich bringt dies vielerlei Vorteile mit sich. Die ausgewerteten Daten­zusammen­hänge bieten nämlich eine ideale Grundlage für die Planung von Produktions­prozessen in der smarten Fabrik.

So kann beispielsweise durch das analytische CRM das Kaufverhalten und der Verbrauch der Kunden in den letzten Monaten analysiert und auf dieser Basis der künftige Absatz und Bedarf an Material prognostiziert werden. Die einzelnen Varianten und die Individualisierungen lassen sich so besser aufwerten und es werden ggf. Muster erkannt, um das Produktions­programm insgesamt optimal zu gestalten. Es unterstützt die Verschlankung der Material­beschaffung, spart Kosten ein und beugt zudem Liefer­engpässen vor. Darüber hinaus kann die Auswertung von internen und externen Daten (z.B. Transaktionen, Absatzzahlen, Kundenzufriedenheit und aktuelle Marktbedingungen) auch bei der Optimierung sowie der Entwicklung neuer Produkte helfen. Auch Vertriebs­maßnahmen können entsprechend der Analyse­ergebnisse geplant und entsprechend ausgeführt werden.

Die mittels analytischem CRM gelieferten Informationen sorgen also nicht nur für eine lückenlose Rück­verfolgbarkeit der gesamten Produktions- und Transaktions­kette, sondern dienen vor allem auch als ideale Basis für künftige Planungs-, Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsprozesse und somit für eine ganzheitliche Optimierung des Fertigungs­geschäfts.

Analytisches CRM – Einsatzmöglichkeiten und Vorteile

Analytisches CRMTechnologische Unterstützung ist in einem modernen Unternehmen zur Steuerung sämtlicher Geschäftsabläufe in der heutigen Zeit unerlässlich. Neben einem leistungsfähigen ERP-System haben daher viele Firmen auch ein CRM-System im Einsatz. Durch eine intelligente Verknüpfung der Daten aus den beiden Business-Applikationen kann im Rahmen eines analytischen CRM-Konzepts schließlich strukturiert auf das sich stetig ändernde Käuferverhalten des modernen und komplexen Marktumfeldes reagiert werden.

Ob bei der der Erstellung von Marketingkampagnen, der Generierung von Leads, der Steuerung von Verkaufschancen oder der optimierten Bestandskundenbetreuung – ein operatives CRM-System unterstützt Unternehmen in allen Branchen bei der Automatisierung verschiedener Aufgaben in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service. Die Plattform ermöglicht es somit, auf Kunden und den Markt einzuwirken und bietet damit die ideale Grundlage für eine optimierte Kundenorientierung und das Treffen fundierter Entscheidungen.

Doch die Einsatzmöglichkeiten eines CRM-Systems sind damit noch lange nicht erschöpft. Gekoppelt mit weiteren Datenquellen und einer geeigneten Business Intelligence Lösung kann mit der Software auch der Ansatz eines analytischen CRM verfolgt werden. Die Verknüpfung der verschiedenen Datenbanken und der Informationsaustausch zwischen diesen erleichtern die systematische Bearbeitung und Auswertung der in den operativen Systemen gesammelten Daten und ermöglichen es, diese zueinander in Beziehung zu setzen. Bei den genannten Informationen kann es sich beispielsweise um Kundenreaktionen, Absatzzahlen, Transaktionen oder andere Daten aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der ERP- und CRM-Systeme handeln.

Nicht immer ist es jedoch möglich, alle relevanten Daten des Marktes (z.B. Interessentenverhalten und Kundenzufriedenheit) direkt aus dem eigenen ERP- oder CRM-System zu ziehen. Unter dem Stichwort der schnell wachsenden Menge an Big Data liegen einige Informationen lediglich in der Cloud, also extern, vor. Ziel ist es schließlich, die für das jeweilige Unternehmen wichtigen Daten aus dieser Cloud herauszufiltern und in Analysen und Auswertungen mit einzubeziehen.

Mittels der Idee des analytischen CRM können so also zum Beispiel durch das BI-Tool analysierte und ausgewertete Kundenverhaltensmuster, Unternehmenspotentiale oder aktuelle Marktbedingungen aus verschiedenen internen und externen Datenquellen als ideale Entscheidungsgrundlage für zukünftige Aktionen dienen. Für eine noch bessere Verarbeitung der Analysen und Auswertungen bietet es sich an, diese direkt in die Oberfläche der jeweils anderen operativen Systeme zu integrieren. Das angebundene CRM kann damit die Optimierung und Steuerung weiterer operativer CRM-Prozesse gewährleisten sowie die künftige strategische Ausrichtung des Unternehmens beeinflussen.

Analytisches CRM Regelkreis

Im konkreten Anwendungsfall könnte so beispielsweise auf Grundlage diverser interner und externer Daten über die BI-Software das Kaufverhalten von Kunden ausgewertet werden. Durch die Analyse lässt sich schließlich erkennen, welche Kunden (z.B. kategorisiert nach Alter oder Region) in jüngster Vergangenheit welche Produkte erworben haben und wie zufrieden sie mit ihrem Kauf waren. In einer anschließenden Mailing-Kampagne können daraufhin im operativen CRM bestimmte Zielgruppen angeschrieben und zum erneuten Kauf passender Produkte animiert werden, während zum Beispiel Kundenkreise, die seit Längerem nichts mehr gekauft haben oder mit ihren Einkäufen unzufrieden waren, außen vor gelassen werden oder andere Angebote erhalten. Das CRM kann so gezielt für eine effiziente Kommunikation, zur Erkennung und Nutzung von Trends und somit zur Optimierung von Kundenzufriedenheit und Vertriebsmaßnahmen eingesetzt werden.

Die hierfür notwendige Integration der einzelnen Systeme kann mithilfe der von prisma informatik entwickelten NAVdiscovery Toolbox schnell und kostengünstig realisiert werden. Der Connector verbindet die Business Intelligence Lösungen QlikView und Qlik Sense mit Microsoft Dynamics NAV, CRM und beliebigen weiteren Datenquellen (z.B. dem Qlik DataMarket).

Microsoft Dynamics NAV 2016 – CRM Integration

Microsoft Dynamics NAV 2016Nicht zuletzt durch den Erfolg der Online-Verfügbarkeit von Dynamics CRM (Software as a Service) und der insgesamt hohen Verbreitung der ERP-Anwendung Dynamics NAV werden in vielen Unternehmen bereits beide Produkte aus dem Hause Microsoft eingesetzt.

Aus Sicht eines effektiven Kundenmanagements ist ein schlichtes paralleles Betreiben beider Systeme jedoch nicht zielführend. Beide Produkte beanspruchen zentrale Datenstrukturen in einem Unternehmen, wie zum Beispiel die Kundenverwaltung. Demnach liegt es nahe, beide Systeme technisch zu integrieren, sodass die Prozesse sowohl im einen, als auch im anderen nahtlos und effizient gestaltet werden können.

Standardmäßige CRM-Integration in Dynamics NAV

Mit Erscheinen der neuen Version von Dynamics NAV hat Microsoft eine völlig neu gestaltete Art der Integration zwischen NAV und CRM vorgestellt, die weit über die Synchronisationstools aus den vergangenen Versionen hinauswirken. Beide Produkte werden unter Berücksichtigung des jeweiligen gemeinsamen Geschäftsprozesses mit ihren jeweiligen Stärken eingesetzt und ergänzen sich hervorragend. Es können sowohl in den Benutzeroberflächen der CRM-Anwendung wie selbstverständlich Informationen aus Dynamics NAV angezeigt werden, als auch umgekehrt. Allen Mitarbeitern wird damit eine vollständige Sicht auf alle Vorgänge eines Kunden gewährt.

Koppelung und Link-Verbindung

Zwischen dem Debitor aus der NAV-Anwendung und den Kunden im CRM kann eine Koppelung aktiviert werden. Damit erfolgt eine automatische Stammdatensynchronisation im Hintergrund. Dies betrifft vornehmlich Felder, die in beiden Anwendungen gleich verwendet werden sollen (z.B. Adressinformationen). Darüber hinaus werden aber aus beiden Anwendungen heraus für alle relevanten Tabellen sogenannte Verlinkungen angeboten, von wo aus mit einem Klick in die jeweils andere Anwendung navigiert werden kann, um von dort aus – entsprechende Berechtigungen vorausgesetzt – weitere Bearbeitungsschritte durchzuführen. Diverse Inhalte können dann in sogenannten Factboxen im jeweils anderen Programmkontext angezeigt werden (z.B. Finanzbuchhaltungsstatistik aus NAV in CRM oder Verkaufschancenstatistik aus CRM in NAV).

Microsoft Dynamics NAV 2016 Integration CRM
Daten aus Dynamics NAV können mittels Factboxen in CRM angezeigt werden und umgekehrt.

Prozessintegration

Auch Prozesse können zwischen beiden Systemen integriert abgebildet werden. So können Angebote und Aufträge des ERP-Systems direkt aus Verkaufschancen des CRM-Systems resultieren. Dort werden dann zukünftig auch Systeminformationen gepostet (z.B. wenn die Rechnungsstellung zu einem Vorgang erfolgt ist, der mit einem CRM-Element verbunden ist).

Bei der Konzeption sollten die Stärken der jeweiligen Produkte für den betroffenen Prozessabschnitt berücksichtigt werden. Während CRM vor allem in der Anbahnung und der Initiierung von Verkaufstransaktionen liegt, sind das Fulfillment, die logistische Abwicklung und die Abrechnung in NAV angesiedelt.

NAVdiscovery 2.0 – Toolbox jetzt auch für Qlik Sense

Mit Hilfe der von prisma informatik konzipierten NAVdiscovery Toolbox können die Business Intelligence Lösungen QlikView und Qlik Sense einfach und bequem an Dynamics NAV, sowie auch Dynamics CRM und zahlreiche weitere Quellsysteme angebunden und verwaltet werden.

Unter den zahlreichen Lösungsansätzen im Bereich Business Intelligence für Microsoft Dynamics NAV stellen vor allem externe Analysesysteme wie QlikView und Qlik Sense eine echte und vollwertige Alternative dar. Weil die eigenständigen Lösungen von außen an das ERP-System angebunden werden, können darüber hinaus auch problemlos weitere Quellen integriert werden. Damit bietet die Qlik Plattform die Möglichkeit, Daten aus den verschiedensten Systemen zu kombinieren und zu konsolidieren.

Mit der neu veröffentlichten Version NAVdiscovery 2.0 wurde der bestehende Funktionsumfang der Toolbox nicht nur für die innovative Datenvisualisierungslösung Qlik Sense vollumfänglich erweitert, sondern auch um die Möglichkeit zur Verwaltung multipler Datenquellen ergänzt.

QlikView Qlik Sense Dynamics NAV Dynamics CRM  Script Builder für Qlik Sense
Mit Hilfe des erweiterten NAVdiscovery Script Builder können die Datenmodelle für QlikView und Qlik Sense gleichermaßen unmittelbar aus der individuellen NAV-Umgebung erzeugt werden. Die gewünschten Informationen können direkt ausgewählt, voll-automatisch umbenannt und verbunden werden. Die jeweiligen LOAD-Skripte können dabei einfach per Knopfdruck für QlikView, Qlik Sense oder beide Analyselösungen erstellt werden.

Qlik Sense Dynamics NAV Dynamics CRM Integration ConnectorDirekte Integration auch für Qlik Sense
Darüber hinaus lassen sich beliebige Auswertungen und Analyseansichten beider Qlik Produkte mittels der NAVdiscovery Integration direkt in die Oberfläche von Dynamics NAV oder Dynamics CRM integrieren. Die Auswertungsmöglichkeiten der Systeme lassen sich somit leicht um ein Vielfaches ergänzen und relevante Kennzahlen stehen an jeder beliebigen Stelle zur Verfügung. Die anzuzeigenden QlikView und Qlik Sense Elemente können dabei einfach über das NAVdiscovery Menü konfiguriert und verändert werden.

Qlik Sense QlikView 12 Datenquellen Microsoft Dynamics Scripting ConnectorVerwaltung multipler Datenquellen
Mit NAVdiscovery 2.0 neu hinzugekommen ist die Integration und Verwaltung multipler Datenquellen. Über ein agiles QVD-Konzept können neben Dynamics NAV beliebige weitere Datenquellen eingebunden und konsolidiert werden. Damit werden vielfältige Einsatzszenarien, wie die einfache Handhabung mehrerer NAV-Mandanten oder die Integration von Dynamics CRM und weiterer Datenquellen flexibel realisiert.

NAVdiscovery 2.0 live auf der Convergence Europe 2015
Vom 30. November bis 02. Dezember stellt prisma informatik das neue Release der NAVdiscovery Toolbox im Rahmen der Microsoft Convergence Europe vor. Die Veranstaltung gilt als Treffpunkt der Microsoft Business Community und heißt auch dieses Jahr wieder alle Partner, Kunden und Interessenten herzlich willkommen.

Für Terminabsprachen senden Sie einfach eine E-Mail an vertrieb@prisma-informatik.de oder kontaktieren uns unter 0911 / 239 805 – 77. Sollten Sie die Convergence nicht persönlich besuchen können, halten wir Sie gerne über unseren Twitter-Kanal auf dem Laufenden oder stellen Ihnen im Nachgang eine Remote-Session zur Verfügung.