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Planungs- und Produktionsprozesse optimieren mit Microsoft Dynamics NAV und orderbase Megaboard

orderbase Add-Ons

Gerade in Fertigungsbetrieben ist es wichtig, stets den Überblick über alle ablaufenden Prozesse zu behalten und diese bereits im Voraus optimal durchzuplanen. Als umfangreiches ERP-System bietet Microsoft Dynamics NAV grundlegende Datenstrukturen und Funktionalitäten für die Abwicklung dieser Abläufe. Um deren Effektivität und Transparenz – vor allem im Produktionsbereich – jedoch noch zu steigern, lohnt sich der Einsatz eines orderbase Add-Ons.

Die unterschiedlichen Module lassen sich allesamt problemlos in Microsoft Dynamics NAV integrieren und unterstützen verschiedene Bereiche in Produktion, Service und Planung eines Unternehmens.

So dient beispielsweise die grafische Plantafel „orderbase Megaboard“ in der Kapazitäts- und Ressourcenplanung dem Anwender dazu, mittels intuitiv bedienbarer manueller und automatischer Planungsfunktionen die aktuelle Auslastungssituation der Produktionskapazitäten transparent darzustellen. Auf dieser Grundlage kann der Planer schließlich die richtigen Entscheidungen für weitere Fertigungsprozesse treffen. Besonderen Nutzen bringen die Features dieser effizienten Plantafel dabei in Bereichen wie z.B. Projekt-, Auftrags- und Serienfertigung, Anlagen- und Maschinenbau sowie Wartungs- und Reparaturdienstleistungen. Neben der Planung (wahlweise grob, mittel oder fein) von Produktionsabläufen können dabei auch Arbeitsplätze und Arbeitsplatzgruppen verwaltet und Ressourcen im Betriebskalender angezeigt werden. Darüber hinaus werden Materialverfügbarkeiten und eventuelle Engpässe geprüft und so Rüstkosten reduziert. Auftretende Planungsfehler erkennt das Add-On dabei automatisch.

orderbase Megaboard

Der Einsatz des orderbase Megaboards bringt somit vielerlei Vorteile mit sich. So können wiederkehrende Arbeiten und damit der gesamte Planungsprozess in verschiedenen Unternehmenssektoren deutlich vereinfacht werden. Lagerkosten und Rüstzeiten werden reduziert, Produktionsstillstände minimiert und die Termintreue verbessert. Insellösungen werden dabei komplett vermieden. Die Software ist außerdem in allen Belangen parametrierbar und modular anpassbar und lässt sich vollständig in Microsoft Dynamics NAV integrieren.

Zusätzliche Unterstützung im Planungs- und Verwaltungsbereich können zudem andere orderbase Add-Ons wie beispielsweise das Modul „orderbase Zeitwirtschaft“ bieten, mithilfe dessen Betriebsdaten- und Personalzeiten erfasst und abgerechnet werden können. Die Abrechnungsergebnisse werden anschließend direkt in die Lohn- und Gehaltsabrechnung oder das Produktionsmodul übermittelt.

orderbase Zeitwirtschaft

Sie möchten mehr über Microsoft Dynamics NAV, die orderbase Add-Ons oder das Zusammenspiel der Produkte erfahren? Kontaktieren Sie uns unter 0911 – 23980577.

„Project Madeira“: Verbesserungen und neue Features mit dem Juli-Update

Im Juli hat Microsoft ein Update für seine cloudbasierte Lösung „Projekt Madeira“ veröffentlicht. Dieses bietet den Anwendern neben einigen kleineren Verbesserungen auch interessante neue Erweiterungen.

Die Neuerungen betreffen vor allem das Zusammenspiel von „Project Madeira“ mit Outlook, die Verbesserung von Verkaufsdokumenten und die Verknüpfung mit Dynamics CRM.

Neue Features in Microsoft Outlook

So wurde unter anderem der Posteingang in Outlook mit einigen neuen Funktionalitäten ausgestattet. Über einen Termineintrag im Outlook-Kalender gelangt man nun beispielsweise direkt in das „Project Madeira“ Add-in, um einen Überblick über den Kunden zu bekommen, der mit dem jeweiligen Meeting verknüpft ist. Dort kann zum Schluss sogar eine Rechnung zu dem Termin generiert und versendet werden – alles, ohne den Outlook Kalender zu verlassen.

Project Madeira Outlook Neuerungen
Quelle: Microsoft

Weiterhin besteht nun die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge (z.B. Rechnungen in PDF-Format) direkt aus dem Outlook Add-in heraus an die Liste der „Eingehenden Dokumente“ in „Project Madeira“ zu senden. Von dort aus können sie an einen OCR-Service weitergeleitet werden, der die enthaltenen Informationen in ein digitales, verwendbares Format umwandelt. Der gesamte Prozess findet nahtlos innerhalb des Outlook Add-ins statt. Dort wird der Anwender im Übrigen auch informiert, sobald ein Softwareupdate verfügbar ist.

Erweiterung von Verkaufs- und Lieferdokumenten

Die Verkaufsdokumente in „Project Madeira“ wurden um einige wichtige Felder erweitert. So können nun Angaben zum Transportdienst und der Trackingnummer gemacht werden, um die Lieferung der Ware besser nachverfolgen zu können.

Project Madeira Erweiterte Lieferdokumente
Quelle: Microsoft

Hinzufügen eigener Artikel-Attribute

Artikel im Inventar können jetzt zudem mit verschiedenen Eigenschaftsmerkmalen versehen werden. Der Anwender kann hierbei ganz eigene Attribut-Typen (z.B. Farbe, Herstellungsland oder Größe) definieren und diese den Artikeln zusätzlich zu den bereits verfügbaren Merkmalen hinzufügen. Das Inventar kann anschließend anhand der verschiedenen Attribute gefiltert werden. Dies erleichtert sowohl für den Nutzer, als auch für den Kunden die Suche nach bestimmten Artikeln.

Verknüpfung mit Microsoft Dynamics CRM

„Project Madeira“ beinhaltet bereits Basisfunktionen zur Kundenpflege. Reichen diese jedoch nicht aus, kann nun – unterstützt durch eine Setup-Anleitung auf der Business Manager Homepage – ganz einfach eine Verbindung zu Microsoft Dynamics CRM hergestellt werden, um dessen umfangreiche Features (z.B. im Bereich Marketing und Kundenservice) nutzen zu können. Daten aus „Project Madeira“ können so nahtlos mit Informationen aus dem CRM gekoppelt werden.

Weitere Neuerungen

Über die Seite „Extension Management“ können darüber hinaus zusätzliche Erweiterungen installiert werden. Diese umfassen die Verifikation und Korrektur aller Adressen in „Project Madeira“ sowie eine vereinfachte Migration von Daten (z.B. Debitoren, Kreditoren und Artikel) aus Opera oder Sage nach „Project Madeira“.

Microsoft Dynamics 365: Microsoft bündelt ERP- und CRM-Lösungen in einem Cloud-Service

Mit Microsoft Dynamics 365 hat Microsoft nun eine neue Plattform für cloudbasierte Dienste angekündigt, welche die aktuellen ERP- und CRM-Anwendungen anreichern und miteinander in Beziehung setzen wird. Darüber hinaus soll das zukünftige Angebot neue Business-Apps für Bereiche wie Finanzen, Marketing, Vertrieb und Kundenservice beinhalten.

Der von Microsoft als „End-to-End-Suite für intelligentes Business aus der Cloud“ bezeichnete Service wird ab Herbst 2016 verfügbar sein. Dem Nutzer wird es dann möglich sein, die einzelnen Anwendungen je nach Bedarf einzusetzen. Bei sich ändernden Anforderungen oder neuen Herausforderungen können die Lösungen dann auch durch die neuen Dienste einfach erweitert werden – bezahlt wird dabei immer nur, was wirklich benötigt wird. Details zu den Preisen von Dynamics 365 werden von Microsoft noch bekannt gegeben.

Microsoft Dynamics 365
Quelle: Microsoft

Es wird zwei Dynamics 365 Editionen geben – eine Business und eine Enterprise Edition. Die Business Edition Financial wird bereits in diesem Herbst in den USA und Kanada veröffentlicht werden, 2017 folgen deren Release in vier europäischen Ländern sowie die weltweite Verfügbarkeit des zugehörigen Sales- und Marketing-Moduls. Für 2018 ist schließlich die weltweite Verfügbarkeit der Business Edition Financial geplant. Für die ebenfalls angekündigte Enterprise Edition des Services besteht bisher noch kein offizielles Release-Datum.

Weiterhin wird der Cloud-Service die beiden Tools „Power BI“ und „Cortana Intelligence“ nativ integrieren, um Unternehmen bei Vorhersagen (Predictive Analytics) und konkreten Handlungsempfehlungen auf Grundlage ihrer Daten zu unterstützen.

Die Integration von Dynamics 365 und Office 365 soll darüber hinaus durch das Nutzen strukturierter Workflows die Produktivität, insbesondere beim Arbeiten im Team, steigern. Um das Managen und Analysieren von Daten zu vereinfachen, greifen hierbei beide Lösungen auf dasselbe Datenmodell zurück. Die Verknüpfung der Anwendungen erfolgt zum Beispiel unter Verwendung von „PowerApps“ oder dem heute schon bei Office 365 verfügbaren Tool „Flow“.

Die richtige App für Ihre Geschäftsanforderungen

Über die bereits von Microsoft ausgerollte neue Plattform AppSource können die verschiedenen Anwendungen eingesehen werden, die bis heute veröffentlicht worden sind. Hier sind zum einen ganze Branchenlösungen zu erwerben, aber auch Lösungsbestandteile, welche eine Standardlösung für bestimmte Zwecke und Unternehmensanforderungen anreichern. Details zur neuen Microsoft AppSource erhalten Sie auch in folgendem Video:

Microsoft AppSource

Über Erfahrungen hinsichtlich der Qualität und Integrierbarkeit der einzelnen Angebote können wir Stand heute noch keine ausführlichen Informationen geben. Wir werden Sie jedoch weiterhin an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Gerne können Sie uns auch Ihre eigenen Erfahrungen als Kommentar mitteilen.

Analytisches CRM – Das Wichtigste auf einen Blick in neuem Video

Sich im modernen Marktumfeld gegen die stetig wachsende Konkurrenz durchzusetzen, wird für Unternehmen zunehmend schwieriger. Um sich dennoch behaupten zu können, ist es wichtig, stets über Veränderungen im Kaufverhalten seiner Kunden informiert zu sein und möglichst rasch darauf zu reagieren. Hier lohnt es sich, den Ansatz eines analytischen CRMs zu verfolgen.

Das Konzept sieht die Koppelung einer CRM-Lösung mit weiteren Datenquellen sowie einem geeigneten Business Intelligence Tool vor. Diese Verknüpfung der verschiedenen Datenbanken und der Austausch zwischen ihnen erleichtern die Auswertung der in den operativen Systemen gesammelten Informationen und helfen somit beispielsweise beim Erkennen von Kundenverhaltensmustern, Unternehmenspotentialen und aktuellen Marktbedingungen. Über die Funktionsweise eines analytischen CRMs haben wir bereits im Blogbeitrag Analytisches CRM – Einsatzmöglichkeiten und Vorteile umfangreich informiert. Eine visuelle Veranschaulichung der Thematik gibt nun das folgende neue Video der prisma informatik:

Video Analytisches CRM

Die „innere Sicherheit“ im ERP-System

Innere Sicherheit bei Microsoft Dynamics NAV 2016Unter dem Stichwort „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ strömen derzeit viele Impulse auf die mittelständischen Unternehmen ein. Im Fokus stehen dabei die Datensicherheit und der Schutz der IT-Infrastruktur gegen Angriffe von außen. Die täglichen Schlagzeilen über Hackerangriffe verdeutlichen die Verwundbarkeit an einer elementaren Stelle im eigenen Geschäftsbetrieb.

Unter den Aspekt der Datensicherheit fallen aber auch die Einstellungen an internen ERP-Systemen im Bereich der Benutzerberechtigungen. Aufgrund der Komplexität ist dies leider oft ein vernachlässigter Bereich, der aber auch ein großes Potenzial für Schäden bietet. Man muss noch nicht einmal die kriminelle Energie von Mitarbeitern ins Feld führen, die gegebenenfalls unbefugt Daten stehlen oder manipulieren, um zu verdeutlichen, dass eine sinnvolle, rollenbasierende Freigabe oder Einschränkung der Berechtigungen einzelner Benutzer eine administrativ sehr wichtige Aufgabe ist.

Nicht zuletzt führen die Berechtigungen dazu, dass Fehler vermieden werden und die Datenqualität steigt, indem nur berechtigte (= kompetente) Benutzer entsprechende Transaktion durchführen.

Im ERP-System Microsoft Dynamics NAV ist es beispielsweise auch so, dass die anzeigten Möglichkeiten für den Benutzer auch gemäß seiner Einstellungen in den Berechtigungen angepasst werden. Die Usability steigt dadurch enorm, da üblicherweise in einem ERP-System sehr viele Funktionen vorhanden sind, von denen eine einzelne Stelle im Unternehmen nur einen Bruchteil benötigt. In vielen Unternehmen gelten daher für den Datenzugriff mittlerweile hohe Compliance-Anforderungen, denen mit einem durchdachten Zugriffskonzept Rechnung getragen werden muss.

Mit der NAV Version 2016 fanden zu diesem Thema einige wichtige Neuerungen den Einzug in den Standard von NAV. Einige dieser Lösungsansätze waren zuvor schon in Partnerlösungen zu finden. Microsoft konsolidiert dies einmal mehr in einem Release. Allerdings waren die Ankündigungen in diesem Bereich nicht sehr ausgeprägt, sodass man beim Entdecken der Funktionen durchaus an ein „Hidden Feature“ denken konnte.

Die wichtigsten Änderungen daher hier noch einmal in Kürze:

Es können spezifische Berechtigungsrollen erstellt werden. Diesen Rollen können Berechtigungssätze zugewiesen werden, die den Zugriff auf ein Systemobjekt (Tabelle, Tabellendaten, Report etc.) genau regelt. Diese Verwaltungsebene macht es sehr viel effizienter, einen neuen Benutzer zu konfigurieren, da man auf vorkonfigurierte Rollen zugreifen kann.

Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016
Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016

Über Matrix-Ansichten kann schnell und übersichtlich dargestellt werden, welcher Benutzer welchen Gruppen zugordnet ist.

Benutzer nach Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016
Benutzer nach Benutzergruppen in Microsoft Dynamics NAV 2016

Auch die Erstellung von Berechtigungssätzen wurde vereinfacht. Über eine „Aufzeichnung“ kann der Berechtigungsadministrator nunmehr die benötigten Systemobjekte ermitteln, indem er eine Session durchführt und das System so bedient, als würde dies ein späterer Anwender tun. Auf diesem Wege werden alle Systemobjekte protokolliert und im Berechtigungssatz zusammengefasst. Demnach hat ein Anwender, dem dieser Berechtigungssatz zugeordnet wurde, nur die Rechte (Lesen, Schreiben, Löschen, Ausführen), die beim exemplarischen Ausführen der Anwendung während der Aufzeichnung durchexerziert wurden.

Zugriffsrechte in Microsoft Dynamics NAV 2016
Zugriffsrechte in Microsoft Dynamics NAV 2016

 

Microsoft Dynamics NAV und Qlik: Aktive Servicepläne stellen operativen Systembetrieb sicher und schützen IT-Investitionen nachhaltig

Systembetreuung prisma informatikEin integriertes ERP-System bildet in den meisten Unternehmen die Basis für die Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse. Leistungsstarke Business Intelligence Lösungen helfen darüber hinaus dabei, Firmendaten effizient auszuwerten und so optimierte Entscheidungen zu treffen. Ausfälle der Unternehmenssoftware gehören daher zu den empfindlichsten Störungen im Geschäftsalltag. Die Sicherung eines reibungslosen operativen Systembetriebes und der ständigen Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur sind von grundlegender Bedeutung, um negative Auswirkungen auf Arbeits- und Geschäftsabläufe zu verhindern.

Microsoft Dynamics Enhancement Plan
Um einen uneingeschränkten und kostenoptimierten Systembetrieb gewährleisten zu können, bietet Microsoft für die Kunden der Dynamics Produktfamilie mit dem Microsoft Dynamics Enhancement Plan ein umfassendes Konzept der Systembetreuung an.  Dieser soll dabei helfen, das Bestmögliche aus der eingesetzten ERP-Lösung zu schöpfen, indem er den Anwender durch ein vielfältiges Leistungsspektrum unterstützt. Kunden profitieren beispielsweise von verschiedenen Self-Support-Tools, die über die CustomerSource erreichbar sind. Hier kann sich außerdem in der lebhaften Dynamics Community über relevante Themen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Darüber hinaus sichert der Microsoft Dynamics Enhancement Plan unbegrenzten Zugang zu neuen Versionen, Hotfixes, Servicepaketen, Online-Trainings, Zertifizierungen und Funktionsbeschreibungen. Finanzielle Absicherung erhalten Kunden außerdem durch geschützte Listenpreise und langfristige Investitionssicherheit.

Qlik Support Plan
Auch der BI-Anbieter Qlik stellt seinen Kunden einen Support Service Plan zur Verfügung, der einen operativen Systembetrieb frei von Komplikationen und Störungen sichern soll. Das Betreuungskonzept bietet neben umfassendem Rundum-Support (Basic und Enterprise) per E-Mail, Telefon und Web unter anderem auch Zugriff auf das Customer Portal, die Qlik Community und automatische Software-Updates.

prisma informatik Service Plan
Hand in Hand mit Microsofts Enhancement Plan und dem Support Service Plan von Qlik geht zudem der prisma informatik Service Plan, der die ständige und effiziente Betriebsbereitschaft der ERP-und BI-Lösungen in allen relevanten Bereichen des Geschäftsalltages gewährleistet. Das umfassende Konzept bietet dem Kunden unter anderem Hilfe bei technischen Problemen sowie bei Fragen zu einzelnen Modulen und zur IT-Infrastruktur.

Neben qualifiziertem Support in technischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen umfasst das Angebot außerdem wertvolle Zusatzservices. Kunden erhalten beispielsweise im Rahmen der kontinuierlichen Releasepflege Informationen zu Updates, Hotfixes und relevanten gesetzlichen Änderungen. Eine sichere und performante Infrastruktur, Nutzungsrechte für das prisma informatik Kundenportal und der Zugriff auf weitere hilfreiche Tools (SQL-Toolbox, Developers Toolkit Datenbank etc.) tragen zur Optimierung der Geschäftsabläufe bei. Finanzielle Vorteile ergeben sich durch attraktive Vorzugskonditionen.

Die kombinierte Nutzung aller drei Angebote schafft für Anwender von Microsoft Dynamics NAV und QlikView bzw. Qlik Sense Sicherheit in vielerlei Hinsicht. Neben der Sicherstellung des operativen Systembetriebs entsteht Gestaltungsspielraum für einen geplanten, kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Software. Darüber hinaus werden Investitionen in die IT durch ein effizientes Life-Cycle-Management gesichert.

Neuer Trend: Business Apps auf dem Vormarsch

LOB Business AppsNoch vor wenigen Jahren galt der weltweite App-Markt vor allem als Domäne für Spiele- und Unterhaltungs-Anwendungen oder allenfalls für Applikationen, die privaten Nutzern den Alltag erleichtern. Doch der Geschäftsbereich hat längst aufgeholt. Immer mehr Unternehmen aus den verschiedensten Branchen setzen sogenannte LOB-Apps (Line of Business Apps) mittlerweile auch für eine effizientere und optimierte Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse ein.

Vor allem die Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter eines Unternehmens lässt sich durch den Einsatz der speziellen Business-to-Business-Apps sichtlich steigern. So können beispielsweise Angestellte im Außendienst mittels der Geschäftsanwendungen auch außerhalb des Büros, z.B. beim Kunden vor Ort oder im Lager, auf relevante Daten zugreifen und verschiedenste Geschäftsprozesse abwickeln. Auch der Kunde kann dabei von mobilen Anwendungen profitieren, indem ihm beispielsweise ermöglicht wird, Bestellungen bei seinem Lieferanten schnell und einfach per App über ein benutzerfreundliches E-Commerce-Portal aufzugeben.

So bietet unter anderem Microsoft für seine ERP-Lösung Dynamics NAV seit der aktuellsten Version Dynamics NAV 2016 ebenfalls eine universelle App an, die vollumfänglichen Zugriff auf die Software ermöglicht. Die Benutzeroberfläche wurde hierbei speziell für die gestengesteuerte Anwendung auf Geräten aller gängiger Betriebssysteme (iOS, Android, Windows) optimiert und passt sich ohne Probleme den verschiedenen Bildschirmgrößen an. Eine Nutzung ist sogar auf dem Smartphone möglich. Der Anwender kann somit auch von unterwegs aus auf alle von ihm benötigten Informationen und Funktionalitäten zugreifen.

Dasselbe Ziel verfolgt auch die App des Business Intelligence Anbieters Qlik. Benutzer können diese auf ihrem mobilen Endgerät installieren und so jederzeit unterwegs anwenden. Mitarbeitern wird es so beispielsweise ermöglicht, einem Kunden direkt während eines Termins in dessen Firma Auswertungen und Visualisierungen zu präsentieren. Die Daten können hierfür ganz bequem über den Touchscreen geladen, berührt, herangezoomt, zusammengestellt und anschließend direkt analysiert werden. Dabei ermöglicht die BI-Lösung ein alle Plattformen übergreifendes Arbeiten. Eine auf dem Smartphone begonnene Analyse kann also problemlos auf dem Tablet fortgeführt werden. Auch die Qlik-App ist mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel.

Die Nutzung mobiler Anwendungen findet somit auch im geschäftlichen und wirtschaftlichen Bereich immer größeren Anklang – Tendenz steigend. Laut Expertenmeinung soll der Anteil der Business-Apps bis zum Jahr 2017 sogar rund die Hälfte des Gesamtumsatzes mit mobilen Applikationen ausmachen.

Microsoft veröffentlicht Preview zur neuen cloudbasierten Lösung „Project Madeira“

Vor wenigen Tagen gab Microsoft die Veröffentlichung seiner neuen Business Management Lösung mit dem Titel „Project Madeira“ bekannt. Das cloudbasierte Angebot erscheint im Herbst 2016 vorerst auf dem US-Markt und kann bis dahin in einer kostenfreien Preview getestet werden.

Project Madeira Rollencenter
Rollencenter in Microsoft Project Madeira

„Project Madeira“ ist eine auf Microsofts Cloudplattform Azure laufende und mit Office 365 interagierende ERP-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern. Das Produkt dient zur Abwicklung von Geschäftsprozessen und zeichnet sich dabei vor allem durch seine hohe Benutzerfreundlichkeit und seine reduzierten Strukturen aus, welche sich bereits bei der einfachen Konfiguration des Systems zeigen.

„Project Madeira“ basiert auf Microsofts etabliertem ERP-System Dynamics NAV, beschränkt sich jedoch auf dessen wichtigste Basisfunktionalitäten und ist dadurch besonders bequem in der Anwendung. Die Lösung zielt somit vor allem auf Unternehmen ab, welche bereits über ihre anfänglich verwendeten Finanztools hinausgewachsen sind, aber noch nicht in ein kostenintensives angepasstes ERP-System investieren wollen.

Durch den stark vereinfachten und reduzierten Funktionsumfang müssen Anwender von „Project Madeira“ auf viele komplexere Funktionen verzichten. So können zwar ohne Probleme Angebote, Aufträge und Rechnungen erstellt, gebucht, gedruckt und versendet werden, es können dabei allerdings beispielsweise nur Artikel angeboten werden (keine Sachkonten, Ressourcen, Zu-/Abschläge etc.). Trotz ihres einfachen Aufbaus kann die Lösung – wie auch Dynamics NAV – viele Prozesse in der Finanzbuchhaltung, dem Verkauf sowie dem Einkauf abbilden. Bei „Project Madeira“ sind auch Erweiterungen möglich, von denen drei bereits in der Preview-Version enthalten und installierbar sind (PayPal, QuickBooks Import und US Bankimport Envestnet Yoodlee). Partner („Independent Software Vendors“) sollen zudem künftig weitere Extensions entwickeln und dem Kunden bereitstellen können.

Project Madeira Extensions
Installierbare Extensions in Microsoft Project Madeira

Obwohl die Lösung also in vielen Bereichen funktionell eingeschränkt ist, bietet sie Anwendern auch einige Neuerungen, die in der aktuellen Version von Dynamics NAV noch nicht vorhanden sind. So ist „Project Madeira“ zum Beispiel mit einer komplett überarbeiteten Onlinehilfe und integrierten Hinweisen zu Tabellenfeldern und Aktionen als Tooltip ausgestattet, sowie mit einem Rollencenter für das CRM-Modul innerhalb von Dynamics NAV und neuen „schlüsselfertigen“ Berechtigungsgruppen. Ein weiteres Highlight bildet darüber hinaus die Möglichkeit, die Artikel einer Artikelliste mit großen Bildern anzuzeigen.

Project Madeira Artikelliste
Bebilderte Artikelliste in Microsoft Project Madeira

Die beeindruckendste Neuheit ist aber wohl die Integration in Outlook bzw. Outlook Web App (OWA) in Verbindung mit Office 365, die aus dem ERP-System zum Absender kontextabhängige Daten anzeigt. So kann der Anwender direkt Angebote erfassen und hierfür gleich eine entsprechende E-Mail mit PDF-Anhang versenden, ohne Outlook/OWA zu verlassen.

Project Madeira Integration Office 365
Office 365 Integration in Microsoft Project Madeira

Mit „Project Madeira“ zeigt Microsoft, welche Anstrengungen in Sachen der konsequenten NAV-Weiterentwicklung aktuell unternommen werden. Bis Herbst 2016 kann „Project Madeira“ noch in seiner Preview-Version getestet werden, dann erscheint die Lösung offiziell zunächst auf dem US-Markt und anschließend in weiteren Ländern.

Über die Funktionen, die auch Einfluss in das neue Dynamics NAV-Release finden, informieren wir Sie schon bald an dieser Stelle.

Eingangsrechnungsprozess mit OCR in Microsoft Dynamics NAV 2016

Microsoft Dynamics NAV 2016Auch wenn Rechnungen vom Lieferanten weiterhin klassisch über Papier gesendet werden, bietet Microsoft Dynamics NAV 2016 eine Möglichkeit, den Prozess zu digitalisieren und damit effizienter im ERP-Prozess abzubilden. Mithilfe eines OCR-Services (Texterkennung), der von der Firma Lexmark bereitgestellt wird, kann sich jeder eingehende Beleg in eine von NAV verarbeitbare Struktur umwandeln lassen.

Die neue Funktion sendet PDF-Dokumente (gescannte oder elektronisch empfangene Eingangsbelege) an den Erkennungsdienst. Dieser analysiert und extrahiert die sich auf dem jeweiligen Beleg zentral befindlichen Informationen und stellt dem Anwender auf Grundlage dieser anschließend eine von Microsoft Dynamics NAV direkt zu verarbeitende „Rechnungseingangsdatei“ zur Verfügung.

Dynamics NAV 2016 OCR

Einschränkend sollte an dieser Stelle jedoch erwähnt werden, dass die Erkennung sich lediglich auf Informationen des Rechnungskopfes konzentriert (Kreditor, Belegnr., Betrag etc.), damit die Rechnung in der Finanzbuchhaltung in einem Einkaufs bzw. FiBu Buch.-Blatt oder einer Einkaufsrechnung bzw. -gutschrift verbucht werden kann. Über die Konfigurationseinstellungen können dann die erkannten Informationen verschiedenen NAV-Datenbankelementen zugeteilt werden. Die Erkennung von beispielsweise Artikelpositionen und die damit verbundene Erstellung einer positionsgenauen Rechnung in NAV sind in dieser Version nicht vorgesehen. Über die Funktion „Zuordnung Text zu Konto“ muss zudem festgelegt werden, wie Dynamics NAV 2016 das zugehörige Sachkonto ermitteln soll, da dieses nicht automatisch verknüpft wird.

Dynamics NAV 2016 OCR

Der OCR-Dienst ist standardmäßig für alle Nutzer der Version 2016 verfügbar und erfordert lediglich eine Registrierung. Der Anwender erhält dann schließlich seitens Lexmark entsprechende Zugangsdaten und ein bestimmtes monatliches Volumen an zu verarbeitenden Dokumenten kostenlos. Bei intensiverer Nutzung muss jedoch ein entsprechender Tarif bei Lexmark hinzugebucht werden.

Dynamics NAV 2016 OCR Registrierung

Bei Fragen und Anregungen zum Thema „Microsoft Dynamics NAV 2016 – Eingangsrechnungsprozess mit OCR“ kontaktieren Sie uns!

Analytisches CRM – Einsatzmöglichkeiten und Vorteile

Analytisches CRMTechnologische Unterstützung ist in einem modernen Unternehmen zur Steuerung sämtlicher Geschäftsabläufe in der heutigen Zeit unerlässlich. Neben einem leistungsfähigen ERP-System haben daher viele Firmen auch ein CRM-System im Einsatz. Durch eine intelligente Verknüpfung der Daten aus den beiden Business-Applikationen kann im Rahmen eines analytischen CRM-Konzepts schließlich strukturiert auf das sich stetig ändernde Käuferverhalten des modernen und komplexen Marktumfeldes reagiert werden.

Ob bei der der Erstellung von Marketingkampagnen, der Generierung von Leads, der Steuerung von Verkaufschancen oder der optimierten Bestandskundenbetreuung – ein operatives CRM-System unterstützt Unternehmen in allen Branchen bei der Automatisierung verschiedener Aufgaben in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service. Die Plattform ermöglicht es somit, auf Kunden und den Markt einzuwirken und bietet damit die ideale Grundlage für eine optimierte Kundenorientierung und das Treffen fundierter Entscheidungen.

Doch die Einsatzmöglichkeiten eines CRM-Systems sind damit noch lange nicht erschöpft. Gekoppelt mit weiteren Datenquellen und einer geeigneten Business Intelligence Lösung kann mit der Software auch der Ansatz eines analytischen CRM verfolgt werden. Die Verknüpfung der verschiedenen Datenbanken und der Informationsaustausch zwischen diesen erleichtern die systematische Bearbeitung und Auswertung der in den operativen Systemen gesammelten Daten und ermöglichen es, diese zueinander in Beziehung zu setzen. Bei den genannten Informationen kann es sich beispielsweise um Kundenreaktionen, Absatzzahlen, Transaktionen oder andere Daten aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der ERP- und CRM-Systeme handeln.

Nicht immer ist es jedoch möglich, alle relevanten Daten des Marktes (z.B. Interessentenverhalten und Kundenzufriedenheit) direkt aus dem eigenen ERP- oder CRM-System zu ziehen. Unter dem Stichwort der schnell wachsenden Menge an Big Data liegen einige Informationen lediglich in der Cloud, also extern, vor. Ziel ist es schließlich, die für das jeweilige Unternehmen wichtigen Daten aus dieser Cloud herauszufiltern und in Analysen und Auswertungen mit einzubeziehen.

Mittels der Idee des analytischen CRM können so also zum Beispiel durch das BI-Tool analysierte und ausgewertete Kundenverhaltensmuster, Unternehmenspotentiale oder aktuelle Marktbedingungen aus verschiedenen internen und externen Datenquellen als ideale Entscheidungsgrundlage für zukünftige Aktionen dienen. Für eine noch bessere Verarbeitung der Analysen und Auswertungen bietet es sich an, diese direkt in die Oberfläche der jeweils anderen operativen Systeme zu integrieren. Das angebundene CRM kann damit die Optimierung und Steuerung weiterer operativer CRM-Prozesse gewährleisten sowie die künftige strategische Ausrichtung des Unternehmens beeinflussen.

Analytisches CRM Regelkreis

Im konkreten Anwendungsfall könnte so beispielsweise auf Grundlage diverser interner und externer Daten über die BI-Software das Kaufverhalten von Kunden ausgewertet werden. Durch die Analyse lässt sich schließlich erkennen, welche Kunden (z.B. kategorisiert nach Alter oder Region) in jüngster Vergangenheit welche Produkte erworben haben und wie zufrieden sie mit ihrem Kauf waren. In einer anschließenden Mailing-Kampagne können daraufhin im operativen CRM bestimmte Zielgruppen angeschrieben und zum erneuten Kauf passender Produkte animiert werden, während zum Beispiel Kundenkreise, die seit Längerem nichts mehr gekauft haben oder mit ihren Einkäufen unzufrieden waren, außen vor gelassen werden oder andere Angebote erhalten. Das CRM kann so gezielt für eine effiziente Kommunikation, zur Erkennung und Nutzung von Trends und somit zur Optimierung von Kundenzufriedenheit und Vertriebsmaßnahmen eingesetzt werden.

Die hierfür notwendige Integration der einzelnen Systeme kann mithilfe der von prisma informatik entwickelten NAVdiscovery Toolbox schnell und kostengünstig realisiert werden. Der Connector verbindet die Business Intelligence Lösungen QlikView und Qlik Sense mit Microsoft Dynamics NAV, CRM und beliebigen weiteren Datenquellen (z.B. dem Qlik DataMarket).