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Business Central: Hilfreiche Neuerungen für Verkauf, Lager und Logistik

Die Neuerungen und Optimierungen der aktuellen Dynamics 365 Business Central Version beinhalten auch einige hilfreiche neue Features, welche insbesondere den Arbeitsfluss in Verkauf, Lager und Logistik optimieren.

Die Features betreffen insbesondere die Verarbeitung von Dienstleistungen und Artikeln ohne Lagerbestand, Artikelreferenzen und die Paketverfolgung.

Standardeinstandspreis für nicht auf Lager befindliche Artikel

Dienstleistungen und Artikel, die sich nicht auf Lager befinden, sind immer auch mit Kosten verbunden, welche sich direkt auf den Gewinn auswirken können. Diese Kosten können wiederum schnell steigen oder sinken, wenn sich gewisse Umstände ändern. Damit in einem solchen Fall schnell reagiert werden kann bzw. manuelle Aktualisierungen vermieden werden können, lassen sich seit der aktuellen Version in Business Central standardmäßige Einstandspreise angeben.

Die eingerichteten Standardwerte werden dann beispielsweise für neue Verkaufs‑, Montage‑ und Produktionsdokumente verwendet. Die Standardeinheitskosten für Dienstleistungen und Artikel ohne Lagerbestand können auf den Seiten „Artikel“ und „Lagereinheit“ aktualisiert und so auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Einrichtung eines Standardeinstandspreises in Business Central (Quelle: Microsoft)

Verwendung längerer Artikelreferenzen

Für eine möglichst produktive Lieferkette kann eine effiziente Artikelnummerierung enorm hilfreich sein. Um leichter zuordnen zu können, welche Artikel von Kreditoren gekauft oder an Debitoren verkauft wurden, besteht in Business Central die Möglichkeit, Verkaufsaufträge und Einkaufsbestellungen mit deren eigenen Artikelnummern zu versenden. Hierzu kann eine Artikelreferenz zwischen der Artikelbeschreibung im System und der Beschreibung des Debitors oder Kreditors eingerichtet werden. Bei Erstellung eines Verkaufs- oder Einkaufsdokument kann dann das Feld „Artikelreferenznummer“ automatisch gefüllt und so dem Dokument automatisch die Artikelbeschreibung des Debitors oder Kreditors hinzugefügt werden.

Weil dabei immer mehr Unternehmen zum Vertrieb ihrer Produkte auch Online-Kanäle nutzen, sind die genutzten Artikelreferenzen oft recht lang (z. B. GTINs oder GUIDs mit mehr als 30 Zeichen). Business Central erlaubt daher nun auch die Verwendung längerer Artikelreferenzen.

Lange Artikelreferenz in Business Central (Quelle: Microsoft)

Sendungsverfolgung für mehr Arten von Verkaufsdokumenten

Die Information, wo sich eine getätigte Bestellung gerade befindet, ist für viele Kunden heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Wer einen umfassenden Kundenservice anbietet, möchte seinen Kunden daher in der Regel auch die entsprechende Sendungsverfolgung bieten. Um einen breiteren und damit schnelleren Zugriff auf die Paketverfolgungsinformationen des jeweiligen Transportunternehmens zu ermöglichen, ist die Paketverfolgungsfunktion in Business Central nun für mehr Arten von Verkaufsdokumenten verfügbar. Zusätzlich zur Seite „Geb. Verkaufslieferungen“ ist die Sendungsverfolgungsfunktion daher jetzt auch auf den Seiten „Geb. Verkaufsrechnung“, „Geb. Verkaufsgutschrift“ und „Geb. Rücksendung“ vorhanden.

Erweiterte Sendungsverfolgung in Business Central (Quelle: Microsoft)


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